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NPP166 mit Martin Kaul: Von Livestreams und Kommandoübungen

Wir sprechen mit Martin Kaul, Deutschlands derzeit prominentestem Livestream-Reporter, über Journalismus mit dem Handy vorm Gesicht, Recherchen am rechten Rand und die Suche nach Antworten am anderen Ende der Welt.

  • Markus Reuter
  • Chris Köver
Martin Kaul streamt live aus Köthen.
Martin Kaul streamt live aus Köthen. CC-BY 2.0: Martin Kaul via Periscope / Screenshot

Martin Kaul war lange Jahre „Redakteur für soziale Bewegungen“ bei der taz in Berlin und ist nun als Reporter im investigativen Bereich tätig. Aufsehen erregte er mit seinen Livestreams vom G20-Gipfel in Hamburg und von rechten Demonstrationen wie in Köthen. Bei der taz wird der Livestream nun häufiger eingesetzt. So machte sich beispielsweise Annett Selle mit ihren Streams von den Protesten im Hambacher Forst einen Namen. Was macht Livestreaming aus? Was ist das besondere an dieser journalistischen Form? Wo liegen die Fallstricke? Darüber reden wir.

Doch Martin Kaul macht nicht nur Livejournalismus, sondern recherchiert investigativ, zuletzt zu rechtsextremen Netzwerken in der Bundeswehr. Die mit Kolleg:innen erarbeitete Geschichte „Hannibals Schattenarmee“ machte bundesweit Furore und war der meistgelesene Artikel der taz im Jahr 2018.

Wir sprechen mit Martin Kaul über neue Formen des Journalismus, über investigative Recherchen und welche Rolle das Netz dafür spielt. Und erfahren am Ende noch exklusiv, mit welchen forensischen Mitteln er und seine Kolleg:innen den Redakteur Sebastian Heiser fanden. Er hatte die taz mit einem Keylogger ausspioniert und tauchte danach am anderen Ende der Welt ab.

Wie immer könnt ihr den Podcast auch als OGG-Datei herunterladen.

Shownotes:

 

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)

  • Chris Köver
    Darja Preuss

    Chris Köver recherchiert und schreibt über Migration, biometrische Überwachung, digitale Gewalt und Jugendschutz. Recherche-Anregungen und -Hinweise gerne per Mail oder via Signal (ckoever.24). Seit 2018 bei netzpolitik.org. Hat Kulturwissenschaften studiert und bei Zeit Online mit dem Schreiben begonnen, später das Missy Magazine mitgegründet und geleitet. Ihre Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis Informatik, dem Grimme-Online-Award und dem Rainer-Reichert-Preis zum Tag der Pressefreiheit.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), BlueSky, Mastodon, Signal: ckoever.24


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2 Kommentare zu „NPP166 mit Martin Kaul: Von Livestreams und Kommandoübungen“


  1. Caren Schmitt

    ,

    Gibt es für den NPP-Podcast einen Feed zum Abonnieren?

Dieser Artikel ist älter als 7 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.