Forderungen nach CSD-AnschlagSchamlose Heuchelei

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der Schock groß. Doch die Reaktionen der führenden CDU-Politiker lassen sich leicht als bloße Heuchelei entlarven. Ein Kommentar.

  • Timur Vorkul
Kanzler Merz, Innenminister Dobrindt und Berliner Senatorin für Inneres Spranger legen Blumen in der Nähe des Anschlagsorts nieder.
Die Bestürzung und Beileidsbekundungen einiger Politiker fühlen sich für viele queere Menschen wie Hohn an. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Das Entsetzen, der Schock und die Trauer sind groß über den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day am Samstag. Ein mutmaßlicher Täter ist mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge am Rande des CSDs im Tiergarten gefahren und hat mindestens eine Person getötet sowie 29 weitere Menschen zum Teil schwer verletzt.

Bestürzungen und Beileidsbekundungen führender Politiker ließen nicht lang auf sich warten. Vielen Queers sind sie aber übel aufgestoßen. Denn an schamloser Heuchelei sind diese nicht zu überbieten.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) beispielsweise hat an den Zusammenhalt appelliert und rief dazu auf, sich durch solche Taten nicht spalten zu lassen. Dabei beherrscht Merz die Kunst, die Gesellschaft zu spalten und Hetze zu verbreiten, selbst vorbildlich: Erinnert sei hier lediglich an seine Zirkuszelt-Aussage aus dem letzten Jahr. Damals verteidigte er die Entscheidung seiner Kollegin Julia Klöckner (CDU), anlässlich des CSD keine Regenbogenfahne auf dem Bundestag zu hissen, mit den Worten, der Bundestag sei „ja nun kein Zirkuszelt“, auf dem beliebig die Fahnen gehisst werden könnten.

Es fühlt sich wie Hohn an

Seit Jahren ist ein Anstieg von queerfeindlichen Anfeindungen, Gewalt und Hass gegen queere Menschen und Einrichtungen zu verzeichnen. Wie hat die Politik darauf reagiert? Mit Kürzungen. Viele zentrale Projekte der Aufklärungs- und Unterstützungslandschaft brechen weg, weil ihnen die Förderung gestrichen wird. Unter Stefan Evers, heute CDU-Bürgermeisterkandidat in Berlin, wurde beispielsweise queersensible Sexualaufklärung an Schulen eingestampft. Das bekommen viele queere Menschen zu spüren und gerade deshalb fühlt sich die nun bekundete Bestürzung wie Hohn an.

Edwin Florina Greve, Referent für Antidiskriminierung beim Migrationsrat Berlin, fasst es so zusammen: „Kanzler Merz, der Regierende Bürgermeister Wegner oder Finanzsenator Evers können mit ihren Worten nicht darüber hinwegtäuschen, dass unter ihrer Verantwortung queere Schutzräume, Unterstützungsangebote und Bildungsprogramme gekürzt oder gestrichen werden und insgesamt nach wie vor unterfinanziert sind.“

Erst kürzlich kam ein neuer Kahlschlag: Das CDU-geführte Familienministerium hat dem bundesweit einzigartigen Jugendnetzwerk Lambda die Finanzierung gestrichen. Damit haben queere Jugendliche, die Hilfe suchen oder mit queerfeindlicher Gewalt konfrontiert sind, in Zukunft möglicherweise keine Anlaufstelle mehr. Dabei steigt weiterhin die Zahl junger Menschen, die sich in akuten Krisen an den Verein wenden.

Dobrindts Angriff auf Rechte von trans Menschen und Zusammenarbeit mit der Taliban

Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zeigte sich anlässlich der „feigen, abscheulichen Attacke auf friedlich feiernde Menschen“ zutiefst erschüttert. Es ist aber eben derselbe Innenminister, der mit demokratisch äußerst fragwürdigen Manövern eine Verordnung zum Selbstbestimmungsgesetz durchzuboxen versucht, die trans Menschen ein Leben lang einem Zwangsouting bei Behörden unterzieht und ihre äußerst sensiblen Daten wie frühere Vornamen und Geschlechtseinträge automatisch an Sicherheitsbehörden übermitteln will.

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Damit setzt er sich nicht nur kaltblütig über Bedenken der Betroffenen hinweg, die darin die Entstehung einer sogenannten Rosa Liste sehen. Er befeuert damit auch das rechtspopulistische Narrativ, dass trans Menschen generell zu misstrauen sei, und rückt sie in die Nähe von Extremismus- und Terrorverdacht.

Die Ermittlungen zum Anschlag sind noch nicht abgeschlossen. Der mutmaßliche Hauptverdächtige, den die Polizei am Sonntag erschossen hat, ist laut Polizeiangaben dem islamistischen Milieu zuzuordnen. Laut Ermittlungen hat er das Auto angemietet. Ob er bei dem Anschlag auch am Steuer des Fahrzeugs saß, ist bisher ungeklärt. Dobrindt sprach von einem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag.

Es ist auch derselbe Innenminister, der schamlos mit der extremistischen islamistischen Terrorgruppe Taliban kooperiert, die lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie andere queere Menschen in Afghanistan verfolgt, vergewaltigt und ermordet und ihre systematische Vernichtung anstrebt. Dobrindt hat den Kontakt zu den Taliban seit 2025 intensiviert und direkte Gespräch geführt, mit dem Ziel, immer mehr Afghan*innen abzuschieben.

Ergebnis: Sowohl das Generalkonsulat in Bonn als auch die afghanische Botschaft in Berlin werden nun von einem Vertreter der Taliban geleitet. Vier weitere Taliban-Vertreter will Dobrindt nun willkommen heißen – und das obwohl Deutschland die Taliban-Regierung in Afghanistan offiziell gar nicht anerkennt. Abgeschoben werden sollen in einigen Bundesländern neuerdings nicht mehr nur straffällig gewordene Afghan*innen, sondern auch alleinstehende Männer, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen.

Geheimdienstreform im Namen der queeren Community?

Es sollte nach der Gewalttat nicht lange dauern, bis Politiker den Anschlag auch für ihre politischen Ziele instrumentalisieren. Mehrere Unionspolitiker forderten erweiterte Befugnisse für Polizei und Geheimdienste. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), sowie auch der stellvertretende Fraktionschef Günter Krings (CDU) drängten auf eine schnelle Verabschiedung der kürzlich ins Rollen gebrachten großen Geheimdienstreform direkt nach der parlamentarischen Sommerpause.

Auch Konstantin von Notz von den oppositionellen Grünen sagte in einem Interview, man müsse die Sicherheitsbehörden mit Befugnissen austatten. Darum gehe es auch in der aktuellen Geheimdienstreform.

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Mit dieser Reform sollen der Bundesnachrichtendienst und der Verfassungsschutz mit Befugnissen in beispiellosem Ausmaß ausgestattet und laut Dobrindt zu „echten“ Geheimdiensten werden. Denn sie sollen nicht nur Informationen sammeln und beobachten, sondern auch – wie bisher die Polizei – etwa in IT-Systeme eindringen und bei Cyberangriffen zurückhacken dürfen. Dabei soll ihnen außerdem nicht so genau auf die Finger geschaut werden.

Während BND und Verfassungsschutz mächtiger denn je werden, soll noch stärker in Grundrechte der Bevölkerung eingegriffen werden. Wenn Menschen Sticker kleben oder Plakate abreißen, dürfte das nach den Plänen wohl ausreichen, damit der Verfassungsschutz sie beobachten darf. Wie das der queeren Community helfen soll, bleibt fraglich.

Zudem ist überhaupt nicht klar, ob fehlende Befugnisse der Polizei und der Geheimdienste bei diesem Anschlag ein Problem waren. Der mutmaßliche Attentäter stand unter polizeilicher Beobachtung: Diese hat ihn zeitweise observiert und auch sein Telefon überwacht, wie rbb24 berichtet. Auch seine Wohnung haben die Beamten bereits im Vorfeld des Anschlags durchsucht, nachdem dieser ein Foto von einer Waffe in sozialen Medien gepostet habe. Diese stellte sich als Spielzeugwaffe heraus. Zu behaupten, mit erweiterten Befugnissen hätte der Anschlag verhindert werden können, und diese als das Allheilmittel darzustellen, scheint hingegen ein Leichtes zu sein.

Nicht auf Kosten der queeren Community

Die vernichtende Kritik von zivilgesellschaftlichen Verbänden an diesem umstrittenen Umbau der Geheimdienste nun abschmettern und die Gesetzesnovelle auf Kosten der queeren Community durch den parlamentarischen Prozess durchpeitschen zu wollen, ist mindestens unsensibel. Das Innenministerium hat den Referentenentwurf erst vor einigen Wochen vorgestellt, er wurde im Kabinett noch nicht beraten.

Auch die automatisierte Datenanalyse, mit der die Geheimdienste sensible Daten massenhaft auswerten und Personenprofile erstellen können, und das Vorhaben, den öffentlichen Raum in Echtzeit lückenlos überwachen und biometrische Daten mit Bildern aus dem Internet abgleichen zu dürfen, dürfte kaum im Interesse von queeren Menschen sein. Das würde jedwede Anonymität zerstören, die zuweilen überlebenswichtig ist, wenn man nicht den geschlechtlichen oder sexuellen Normen der Gesellschaft entspricht.

Wir brauchen keine weiteren Grundrechtseingriffe. Was es jetzt braucht, ist die Förderung von Beratungs‑, Unterstützungs- und Aufklärungsprogrammen, Treff- und Kultureinrichtungen – und vor allen Dingen Selbstbestimmung.

Update, 28.7.2026, 14.28 Uhr: Wir haben die Aussage von Konstantin von Notz präzisiert.

Über die Autor:innen

  • Timur Vorkul

    Timur ist seit September 2025 Volontär bei netzpolitik.org. Er hat Sozialwissenschaften und Kulturanthropologie studiert und zuletzt für den MDR gearbeitet. Neben seinem Volontariat macht er Beiträge für den Fernsehsender KiKA. Er interessiert sich für staatliche Überwachung, Migrationsregime und Ungleichheit.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)

    Foto: Darja Preuss


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41 Kommentare zu „Schamlose Heuchelei“


  1. Agree to disagree

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    Aus einem islamistischen Terroranschlag einen Anti-CDU-Artikel zu zimmern, ist irgendwie schräg. Genauso wie die Aussagen vom SPD-Queerbeauftragten Alfonso Pantisano, der live im RBB24 islamistischen Terrorismus auf eine Stufe stellt mit konservativen und religiösen Organisationen wie der katholischen Kirche.

    Diese blinde Raserei muss aufhören. Nicht jeder, der eine andere Meinung hat, ist automatisch ein Feind, den es zu bekämpfen gilt! Wir müssen stattdessen wieder lernen, in aller Freundschaft verschiedene Lebensauffassungen zu haben. Agree to disagree!


    1. Anonym

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      Lol… Die Union hat doch kürzlich Mittel für queere Projekte gekürzt und plant beispielsweise Änderungen am Selbstbestimmungsgesetz. Diese Handlungen widersprechen grundlegend den aktuellen Werteaussagen dieser Politiker. Zudem gibt es vonseiten der Union wiederholt queerfeindliche Äußerungen, wie zum Beispiel von Merz in einem Bild-Interview vor einigen Jahren, als er Schwule Männer in Verbindung mit Pädophile brachte.

      Auf diese Heuchelei kann man auf jeden Fall aufmerksam machen.


      1. Anonym

        ,

        „Die Union hat doch kürzlich Mittel für queere Projekte gekürzt […]“

        Ja.

        „[…] Diese Handlungen widersprechen grundlegend den aktuellen Werteaussagen dieser Politiker.“

        Nein.

        Irgendwie scheint der Unterschied zwischen „ich kann ungefaehrdet und frei sein und machen“ und „alle anderen muessen bezahlen und toll finden, was ich mache“ vielen Leuten nicht so ganz klar zu sein?


        1. disagree

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          Netzwerke für „queere Jugendliche, die Hilfe suchen oder mit queerfeindlicher Gewalt konfrontiert sind,“ haben mit „alle müssen toll finden …“ genau nichts zu tun.


          1. Anonym

            ,

            Das „toll finden“ bezog sich primär auf die Flaggenforderung und generelle Affirmationserwartung.

            Ansonsten ist der Staat für Gefahrenabwehr und Schaffung für alle offener Öffentlichkeit zuständig. Stellt sich aus konservativer Sicht durchaus die Frage, warum eine Förderung innerhalb einer Subkultur dazu beitragen sollte. Und vieles vom sehr sichtbaren expliziten „queer“ ist aus deren Sicht Subkultur und Lifestyle, zulässig aber selbstverantwortlich.


          2. Anonym

            ,

            Also das Wort queer zu bevorzugen, kann eine Art von Lifestyleentscheidung sein. Die Zusammenfassung und Auffassung von bzw. hinter queer ist mitnichten Lifestyle. Dann wäre 70 werden auch Lifestyle.

            Davon sind diese Kampagnen auch gekennzeichnet, post-truth-Schnitzel einerseits, garniert mit Sachen die vielleicht irgendwie auch unter anderem existieren. Irgendwo kommt irgendwas auch mal vor.


        2. Anonym

          ,

          > Irgendwie scheint der Unterschied zwischen „ich kann ungefaehrdet und frei sein und machen“ und „alle anderen muessen bezahlen und toll finden, was ich mache“ vielen Leuten nicht so ganz klar zu sein?

          Das ist schon indirekt, aber konkret Täter-Opfer-Umkehr. In aller Regel ist es durchaus Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass du alles mögliche ungefährdet machen kannst. Ergeben sich Gefährdete, folgt daraus zumindest eine proportionale Schutzaufgabe. Dieses involviert in der Regel auch Informationsangebote, und im Zweifel geschützte Räume oder Alternativen für bestimmte Gruppen, um Konflikte zu entschärfen. Solange die Proportionalität dabei gewahrt bleibt, sollte da kein Problem gesehen werden. Ansonsten gibt es immer noch Mechaniken und Gründe, die für ein höheres Engagement sprechen können. Die müsste man erst klären, um solche Kritik bringen zu können.

          Tollfinden ist natürlich Unsinn. Niemand fordert das, aber es werden z.B. Karnevalsumzüge und Public-Viewing u.ä. erlaubt, obwohl so viele Leute diese hassen. Der Staat muss es an der Stelle nicht allen gefallen, und kann es auch nicht. Da helfen nur freiheitliche Prinzipien und die Toleranz dieser. Man muss nicht jeden Auswuchs schlucken, natürlich darf man das artikulieren und anprangern. Das Problem ist erst mal zu bestimmen, was überhaupt ein Auswuchs sein kann.

          Laute Musik auf dem Grundschulhof z.B. gehört verboten, auch bei Festen. Die Kids haben noch Ohren. Früher in dem Alter jedenfalls…


    2. Disagree

      ,

      Tatsache ist, wie im kommentierten Artikel ja auch beschrieben, dass die Polizei bereits ausreichend Befugnisse hatte, um den Verdächtigen umfassend zu überwachen und das ja auch getan hat. Dass diese Überwachung nicht dazu geführt hat, die Tat zu verhindern wirft Fragen nach der Koordination innerhalb und zwischen den Behörden, vielleicht auch nach der Gewichtung der gewonnenen Erkenntnisse und der Ausstattung mit Personal auf, aber sicher nicht nach noch mehr Befugnissen zur Durchleuchtung der Bürger. Trotzdem ist es (mal wieder) das Einzige was der CDU hier einfällt. Da darf man schon mal kritisch sein.

      Dass einflussreiche Teile der katholische Kirche und mit noch radikaleren Ideologien ausgestattete evangelikale Organisationen queerfeindliche Narrative erfinden und verbreiten ist ebenfalls kein Geheimnis und ein wichtiger Teil des Problems, dass radikale politische Positionen religiös aufgeladen und normalisiert werden. Das zu benennen ist keine Raserei.


      1. Anonym

        ,

        „Dass diese Überwachung nicht dazu geführt hat, die Tat zu verhindern wirft Fragen nach der Koordination innerhalb und zwischen den Behörden, vielleicht auch nach der Gewichtung der gewonnenen Erkenntnisse und der Ausstattung mit Personal auf“

        Wie hier schon oft aufgezeigt, ist Überwachung ohne Aktionsfähigkeit nicht präventiv. Es wirft also vor allem Fragen zur präventiven Aktionsfähigkeit der Behörden auf. Soweit ist die „linke“ Position dazu mW absolut ablehnend.

        Mehr Personal zur Überwachung zwecks rechtzeitigem präventiven Eingreifen beinhaltet übrigens zwingend mehr Überwachung. Und skaliert extrem schlecht, für eine manuelle derartige 24x7 Überwachung brauchen Sie schnell 2 dutzend Leute Fachpersonal. Oder Sie stellen offensichtliche Begleiter ab, was offensichtlich (sic!) hochgradig in die persönliche Freiheit eingreift.


      2. Quatsch eigentlich, aber mal sehen...

        ,

        Naja, um eine Lanze für „allgemein so Überwachung“ nicht brechen zu müssen, breche ich eine, die eigentlich zwar die Umkehrung unserer Sicherheitsverdummungspolitik darstellt aber dennoch:

        Wirklich diese Themen rannehmen und billigere Überwachung in illustren Kontexten ermöglichen. Gefährder, vom Gericht oder was festgestellt. Rentnerabzocker, die man sonst nur überführen kann, wenn der Weihnachtsmann alle nötigen Stakeholder im richtigen Moment an die jeweils richtigen Orte teleportiert und den Aufnahmeknopf für dich drückt. Einige Großfamilienkontexte, vor allem bei hoher Interaktionsdichte, statistisch abgesichert. Dabei aber klären WER WAS WIE WANN tun darf. Entbinden von dämlichen Pflichten, Unverbindlichkeit bewahren, falls nichts ist. Keine Tricks. Das normal ist, „wir machen jetzt alles Scheiße, aber ihr glaubt uns, dass es nur für Straftäter gedacht ist“.

        Das Problem bisheriger Überwachung ist, dass sie im Grunde nicht leistbar ist. Die Alternative ist im Grunde, Leute wegzusperren, und immer nur drei laufen zu lassen, die dann von einer Armee von Stoppuhrdrückern überwacht werden.


    3. Anonym

      ,

      D’accord. Jens Spahn und Alice Weidel sind nicht die einzigen nicht-heten, die sich explizit als „normal und nicht queer“ identifizieren. Viele sehen das „linke queer“ halt als selbstgewählten Lifestyle, natürlich zulässig aber nicht zwingend, während „nicht-hete“ einfach ein natürlicher Zustand ist. Und das sind in meinem Umfeld auch Leute sehr weit links von Spahn und Weidel.

      Als Reaktion auf einen islamistischen Anschlag auf „mehr Förderung für uns queers, und unsere Flagge vor dem Bundestag“ abzuheben ist in mehr als einer Richtung kontraproduktiv.

      Wenn Merz jeden Tag mit einer pride Krawatte herumliefe, hätte das nichts an dem Anschlag verhindert oder geändert. Wer heuchelt hier?


    4. disagree

      ,

      Mit Leuten, für die Teile der Bevölkerung Menschen zweiter Klasse sind, einige ich mich auf überhaupt nichts.


  2. Chris Bo

    ,

    Danke, dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen.


  3. ein kleines Veto

    ,

    Dass unser konstitutionelles Fairplay ÜBER der Art von Religion steht, die in bösartiger Archaik steckenblieb (queer-feindlicher Islamismus) – statt gutherzig, modern, wissenschafts-affin, Grundgesetz-kompatibel zu werden (in Berlin gibt es das: Ibn-Rushd-Goethe-Moschee: queerfreundlicher Islam), das wurde so viel ich weiß in drei Schulen in Berlin mühsam, langwierig, mit sehr viel Engagement und Veränderung „gerettet“ in den letzten beiden Jahren!
    (Es geht um Moabit, Neukölln und Friedenau, ich habe es nur in den Medien verfolgt, bin nicht direkt betroffen).
    Ich möchte bitte die für die Schulrettung mitverantwortlichen Kai Wegner und Stefan Evers (CDU Landesebene Berlin) oben im Artikel so nicht mitaufgeführt stehen lassen unter denen, die es wohl „zurecht“ trifft, nämlich der CDU auf Bundesebene (Klöckner, Prien, …).
    Stefan Evers war in der queeren Wahlarena hier in Berlin kürzlich der Einzige auf dem Podium, der sich klar an die Seite von Seyran Ates und Güner Balci und Oziel Inacio-Stech stellte. Am roten Rathaus in Berlin wird die Regenbogenflagge gehisst zum CSD, in Schöneberg im Schaufenster des CDU-Bürgerbüros liegt das Magazin „Siegessäule“ , … – also da bitte noch mal genau hinschauen auf den Unterschied CDU Bundesebene : CDU Berlin, bitte.


  4. trygg heißt sicher auf norwegisch

    ,

    Ich hätte gern, dass alle in Berlin irgendetwas mit Regenbogen an Ihre Anziehsachen oder Taschen oder sonstwo sichtbar unterwegs machen, um
    1. der queeren Community jetzt massenhaft zu signalisieren, dass sie hier das „wir“ sind und 2. den Homophoben zu signalisieren: entweder Artikel 1–3 Grundgesetz verinnerlichen und sich grundlegend verändern => queerfreundlich werden, – oder gern woanders hinziehen.
    Im letzten Jahr hatte Oslo Pride ein sehr schönes kleines Video („trygg“) gemacht, in dem gezeigt wird, wofür wir einen sichtbaren Regenbogen tragen sollten:
    https://www.youtube.com/@OsloPrideChannel


    1. Anonym

      ,

      „der queeren Community jetzt massenhaft zu signalisieren, dass sie hier das „wir“ sind“

      Das sind sie schlicht nicht. Und das müssen sie in einer FDGO auch nicht sein. Jemand kann mit Homosexualität nichts anfangen können und trotzem jede Gewalt dagegen aus tiefster Überzeugung ablehnen.

      Speziell in Berlin gibt’s übrigens diverse No-Go Zonen für queers, da ist nichts mit „die sind hier das wir“. Der Attentäter war deutscher Berliner, hier geboren und radikalisiert, schon verdrängt?


  5. Stephan

    ,

    Als Politiker sollte man sich fragen: Würde ich dem Gesetz genau so zustimmen, wenn ich wüsste, dass in 3 Jahren die AfD regiert?
    Die brauchen bei solchen Forderungen für Polizei und Geheimdiensten ja gar nichts mehr neu beschließen, nur noch anwenden.
    Lieber die Befugnisse zurückschrauben und mehr Kontrolle der Behörden. Danke, dass ihr eine der letzten Bastionen des deutschen Journalismus seid.


  6. Anonym

    ,

    Vorab möchte ich sagen das jede Gewalt zu verurteilen ist und ich die Heuchelei der CDU auch sehe. Aber, die deutsche Queer-Community ist selbst voller Heuchelei und ich möchte deshalb auch kein Teil davon sein. Während z. B. in Amerika und Asien auch Fiktosexuelle unter den LGBT-Begriff bzw. „Queer“ fallen werden wir in Deutschland regelrecht ausgegrenzt, stigmatisiert und ausgelacht.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fictosexuality
    https://lgbtqia.wiki/wiki/Fictosexual


    1. Anonym

      ,

      I feel you. Ich bin selbst fikto. Wäre ich nicht außerdem noch nonbinär, gäbs wohl keinen Platz für mich in der Community (Sogar Asexualität wird oft nicht anerkannt). Allerdings werden unsereins auch oft genug noch in Amerika und Asien als weird abgestempelt.

      Was mir in dem Artikel fehlt, ist ein Hinweis auf die sofortige Unsichtbarmachung der Betroffenen: Es wurde seitens der Regierung direkt vom „Angriff auf alle“ und „feiernde Menschen“ gesprochen. Aber das ist falsch: Das war keine Party sondern eine Demo gegen die immer noch fortgeschriebene alltägliche Diskriminierung queerer Menschen. Dass in der Trauerandacht der Kanzler uns Queers dann ausgerechnet noch ausschließlich als „Damen und Herren“ ansprach, hat dem ganzen dann noch die Krone aufgesetzt.


      1. Das interessiert mich wirklich!

        ,

        Was wäre denn eine „queer-gerechte“ Ansprache gewesen?


        1. Anonym

          ,

          „Was wäre denn eine „queer-gerechte“ Ansprache gewesen?“
          1. Weiß ich auch nicht.
          2. Das Post beleuchtet den Aspekt der Unsichtbarmachung.
          3. „Meine Damen und Herren“

          Sinn kann man diskutieren, denn die Intention der Formel „Angriff auf alle“ ist eigentlich einschließend und schützend. Dennoch lässt sich nicht ganz von der Hand weisen, dass z.B. die jüdische Gemeinde jedes mal korrekt angesprochen wird bzw. würde, um eine andere Minderheit zu nennen. Was jedoch ist korrekt, weiß ich auch nicht. Letztlich sorgt das eine oder das andere für Spaltung, wenn man zu sehr fokussiert. Zudem habe ich nicht den ganzen Text vorliegen.


          1. Anonym

            ,

            Rede von Bundeskanzler Merz anlässlich des Gedenkgottesdienstes am 26. Juli 2026 in Berlin nach dem Anschlag beim Berliner Christopher Street Day:

            https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-merz-csd-gottesdienst-2448276


          2. Livekommentar

            ,

            (Mist)

            Merz gibt sich religionsaffin, aber tatsächlich wirkt die inititale Danksagung an die Religionsgemeinschaften an erster Stelle etwas seltsam, was es „uns“ leichter mache, alles zu ertragen. Das kann nur Sinn ergeben, wenn man sich so stark mit allen Einzelschicksalen identifiziert, was ja nicht aus der Welt ist. Dennoch irgendwie ein bischen „Hähmoment“, ich hätte ja tatsächlich das „meine Gedanken sind bei den Opfern“ an erste Stelle gesetzt ?! Womöglich kommen Danksagungen aus Prinzip an erster Stelle, in Reden jetzt?

            Danach addressiert er allerdings die „queere Community“.
            Er schließt mit „Wir stehen nicht nur zu Ihnen, wir stehen nicht nur zusammen. Feiern Sie wieder!“. Gehässig könnte man jetzt… aber nein.

            Also ich sehe bei Merz Rede da jetzt nicht so das apokalyptische Potential, aber vielleicht ist mein Kaffeelevel auch zu niedrig dafür.


  7. Punkt

    ,

    Natürlich hängt die CDSU wieder hinterher: weder den Zusammenschluss mit der AFD noch die Umbenennung in „Stasi 2.0“ hat sie bisher bekannt gegeben.

    /sacasm off


  8. Anonym

    ,

    Polizeigewerkschafterl hat auch schon mal alle „nice to have„s aufgelistet, wie z.B. Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung, Gesichtserkennung an offensichtlich überwachten Plätzen. Quasi im Dienste für und oder gegen die Gesellschaft.

    Aus meiner Sicht dürfen solche Positionen nicht politisch und nicht so genutzt werden. Denn da wird nicht begründet und stringent in Beziehung gesetzt, sondern könnte vielleicht würde auch. Man heuchelt Betroffenheit, um eine Agenda zu befördern.

    Bei solchen Fällen bin ich allerdings auch eher ratlos, wie das funktionieren soll. Es ist gut denkbar, dass funktionierende Ansätze aus anderen Ländern ignoriert werden, im zweifel wegen Geld oder Agenda, oder dass es einfach nichts gutes gibt, weil Integration bzw. Therapie einfach nicht machbar sind. Dann wäre man schnell bei Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Kann man die Resourcen nicht aufbringen, geht’s schnell Richtung Anketten oder ins Meer werfen. Das ist der Ausblick bei diesen Sachen.

    Gerade bei diesem Thema reden wir nicht allgemein über Asylanten, sondern die volle Wand voll Bingokästchen. Wenn also einer erzählt, man müsse allgemein so irgendwas machen, was dann alle betrifft, dann weiß man eigentlich direkt, worum es sich handelt. Dobrindt hat sich hier noch zurückgehalten, zumindest bis zu dem Beitrag, den ich gehört habe. Das ändert nichts an seinen bisherigen Themen.


    1. „Wir“ sollten generell nicht über „Asylanten“ reden! Zumindest, wenn „wir“ keine Anhänger der A*-Partei o.ä. sind.

      https://www.neuemedienmacher.de/glossar/asylanten


      1. Anonym

        ,

        Man kann sehr wohl allgemein über Asylbewerber reden. Die Frage ist, worum es gehen soll, und was man gegebenenfalls meint, aussagen zu können.


      2. Anonym

        ,

        Das Wort Asylant ist nicht als Gesprächsangebot gedacht gewesen, tatsächlich wurde hier verformuliert. Tatsächlich war gemeint, dass die Instrumentalisierung des Vorfalls durch eben jene, die oftmals über „die Asylanten“ herziehen, bzw. Pauschalisierungen bzgl. Asylbewerbern anführen, höchstwahrscheinlich bereits passiert. Von daher klingt eigentlich der richtige Begriff an, die Formulierung ist aber verkürzt und weichgespült.


        1. Anonym

          ,

          Sogar im Sinne von der Perspektive auf eben jene Kräfte. D.h. dieser Fall taugt nicht mal zum allgemeinen „Asylbewerberbashing“, weil in diesem Falle „die Bingokästchen alle getroffen wurden“.

          Das klingt in dem Absatz ja auch an, denn es wird desweiteren angedeutet, wes’ Geist Forderungen nach allgemeinen Maßnahmen dann wohl sein müssen. Dabei klingt an, dass die Politik möglicherweise getrieben von AFD und Hardlinern handelt, gewissermaßen reagierend auf deren „fette Sprüche“.


  9. Die **Schockdoktrin** – also die Angewohnheit machtausübender Menschen, Ausnahmezustände zu nutzen, um Dinge durchzusetzen, die die Leute ansonsten nicht einfach so hinnehmen würden – ist so alt wie die aktuelle Akkumulationsstufe des Kapitalismus (Neoliberalismus) selbst.

    Aber kann man Politiker, die in die Verantwortung für eine Bevölkerung gewählt wurden, nicht dazu zwingen, moralisch korrekt zu handeln? Das tun sie genau genommen so nicht. Oft genug nicht. Ohne Scham. Aber es ist ihre verdammte Pflicht! Nichts weiter!

    Heuchelei ist so normal, dass man nicht mehr erwarten kann, dass sich irgendjemand darüber aufregt – und wenn doch, dann in den sozialen Medien, um sich selbst zu promoten.

    Wir müssen wieder zurück zur Moral, zur öffentlichen Empörung. Es ist der einzige Weg. – und das Einzige wovor man an der Spitze Angst hat – egal ob in D, USA oder sonstwo.


  10. Anonym

    ,

    Oh Gott, die Kommentarspalte ist wirklich schlimm. Einige heterosexuelle und/oder Cis-Personen fühlen sich in ihrer Identität so angegriffen, dass sie hier mit passiv-aggressiv Tiraden reagieren müssen.

    Kommentare, die nichts relevantes zum Artikel beitragen, sollten einfach unterbleiben. Ein Grund, warum ich auf Social Media Kommentarspalten komplett meide.


    1. Anonym

      ,

      Sie werden von einem Kommentar getriggert? Glückwunsch zur Entscheidung, Kommentarspalten zu meiden. Das Umfeld wird angesichts narrativformender Kampagnen nicht netter.


  11. ArnoNym

    ,

    Das war nach derzeitgen Kenntnissen die Tat eines Islamisten. Die Heuchelei der Politiker als Hauthema daraus zu extrahieren wiegt in etwa so schwer, wie der Hinweis, dass in dem Kommentar nicht durchgehend gegendert wurde.


  12. Der ganz große Heuchler ist NRW-Innenminister Herbert Reul, der davon sprach, sich den Alltag nicht von Terroristen kaputtmachen zu lassen obwohl er bereits seit 1971 CDU-Mitglied ist und aus genau der Partei kommt, deren Innenminister seit 9/11 demonstrieren, dass sie genau das nicht wollen.


    1. ArnoNym

      ,

      Moin und okay soweit,

      aber es war nach bisherigen Erkenntnissen nach eine radikalislamistische Tat. Nicht der Reul hat die Tat begangen. Er hat sie nicht einmal billigend in Kauf genommen. Er ist der falsche Adressat für diese Tat. Er ist evtl. mitverantworltich, um Strukturen des Islamismus besser aufzuklären.

      Es gilt die islamistischen Strukturen innerhalb Deutschlands ans Tageslicht zu bringen und klar zu benennen, bevor „Scheinlösungen“ vorgeschlagen werden.

      „Netzpolitik“ hat da ebenfalls Berührungspunkte. Die Islamisten organisieren sich ja auch mittels „moderner Netze“. Nicht nur der dem Bürger nicht wohlgesonne „Politiker“ ist ein Problem. Auch der Islamismus ist es. Naivität, Wegschauen oder „whatsaboutism“ wird solche Taten auch in Zukunft wahrscheinlich werden lassen. Strukturen zur islamistischer Radikalisierung haben in Deutschland Fuß gefasst. Das kann man nicht leugnen. Das ist Tatsache. Klärt sie auf, forscht, wie das geschehen konnte. Erarbeitet Lösungen, die alle Spannungsfelder mit einbezieht. Das wäre „angewandte Netzpolitik“.


      1. The times they are a-changin

        ,

        FYI

        » Es gilt die islamistischen Strukturen innerhalb Deutschlands ans Tageslicht zu bringen und klar zu benennen, bevor „Scheinlösungen“ vorgeschlagen werden.

        https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/queerfeindlichkeit-im-islamismus.html

        Die queere BfV-Community

        https://www.verfassungsschutz.de/DE/karriere/arbeiten-beim-verfassungsschutz/erfahrungsberichte/erfahrungsbericht-mitarbeiter-lgbtq-community/erfahrungsbericht-mitarbeiter-lgbtq-community_node.html

        In diesem Interview erfahren Sie von Christina, wie sie ihre Arbeit als queere Mitarbeiterin im Bundesamt für Verfassungsschutz erlebt.

        Zu Zeiten der „Bonner Republik“ hätte diese Mitarbeiterin eine Sicherheitsüberprüfung wohl kaum bestanden.

        Den Mutigen gehört die Welt!


      2. Du hast gleich dreimal fehlende Lesekompetenz demonstriert.

        1. Ich habe nicht geschrieben, dass Reul die Tat begangen hat, sondern dass er ein Heuchler ist, weil er einerseits davon schwätzt, dass man sich den Alltag nicht von Terroristen kaputtmachen lassen sollte, aber gleichzeitig aus der CDU/CSU kommt. Dort ist er seit 1971 Mitglied (für Leute mit Matheschwäche: Zum Zeitpunkt von 9/11 war er seit circa 30 Jahren Parteimitglied. „Circa“ deshalb, weil der exakte Monat seines Eintritts in die Partei nicht im Wikipedia-Artikel über ihn steht.).

        2. Die CDU/CSU ist genau die Partei, deren Innenminister seit 2001 sehr gerne Terroranschläge dafür missbrauchen um den Alltag der Menschen in Deutschland noch schlimmer machen als er vorher war, indem sie immer mehr Überwachungsgesetze einführen.

        3. Es ging mir gar nicht um „islamistische Strukturen“, sondern um die Heuchelei von Reul. Darum, dass er Wasser predigt und Wein säuft.


        1. Anonym

          ,

          „um den Alltag der Menschen in Deutschland noch schlimmer machen als er vorher war, indem sie immer mehr Überwachungsgesetze einführen.“

          Ich glaube Ihnen, dass Sie das so empfinden. Realistisch betrachtet dürften Sie damit allerdings einer sehr kleinen Minderheit angehören, der allergrößte Teil der Bürger erfährt(sic!) dadurch keine Nachteile im Alltag.


  13. Thomas Scholz

    ,

    Diesmal hat der Terror des politischen Islamismus das CSD mit ihren queeren Teilnehmern getroffen. Sonst waren es andere Veranstaltungen. Was überhaupt nicht zur Sprache kommt ist, dass endlich der Islamismus (nicht identisch mit Islam) endlich entschieden bekämpft werden muss. Das Bestreben nach einem Kalifat, nach Scharia der Muslimbrüder und ihrer Organisationen ist verfassungswidrig. Der legalistische Arm schafft es immer wieder, konsequente Abwehrmassnahmen zu verwässern oder nicht zur Geltung kommen zu lassen. Wir dürfen uns unsere Gesellschaft nicht durch Terrordrohhungen zerstören lassen.


  14. Vanessa Bauer

    ,

    Danke, als queerer Mensch geht es mir auch so. Seit Jahren verschlimern die konservativen Politiker*innen die Situation für queere Menschen. Eure leeren Worte könnt ihr euch sparen, bringt lieber Gelder zurück und unterstützt uns kontinuierlich und offen.


    1. Anonym

      ,

      „Seit Jahren verschlimern die konservativen Politiker*innen die Situation für queere Menschen.“

      Könnten Sie da Beispiele nennen? Ernst gemeinte Frage, danke.

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