Auf den PunktKanzler Merz will es allen recht machen.

  • Tomas Rudl

Liebe Leser:innen,

während der internationale Trend derzeit in Richtung eines Social-Media-Verbots für Minderjährige weist, überrascht Kanzler Friedrich Merz auf dem diesjährigen Katholikentag. Er sei gegen ein derartiges Verbot, antwortete er dort auf einem Podium. Vielmehr müsse man die Frage stellen, ob sich Plattformen besser regulieren lassen.

Das ergibt Sinn: Zum einen betreffen potenzielle Gefahren überwachungskapitalistisch funktionierender Online-Dienste auch Erwachsene und nicht nur Jugendliche. Zum anderen bringt ein Verbot allerlei negative Nebenwirkungen mit, etwa Alterskontrollen für alle oder Einschränkungen von VPNs.

Ganz schlau aus den Aussagen von Merz wird indes auch unser Themen-Experte Sebastian nicht, der sich dessen Aussagen genau angeschaut hat. Denn trotz der vermeintlich klaren Ansage lässt der Kanzler so viele Tore offen, dass ein ganzer Schulbus durchpasst.

Einen guten Start in die Woche wünscht

Tomas

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Über die Autor:innen

  • Tomas Rudl
    Darja Preuss

    Tomas ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c't und Heise Online schrieb.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky


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