Auf den PunktIn Berlin könnte man bald permanent vom Geheimdienst videoüberwacht werden.

  • Markus Reuter

Liebe Leser:innen,

die schwarz-rote Landesregierung in Berlin will, dass der dortige Verfassungsschutz zukünftig auf eine Vielzahl, auch private Videoüberwachungssysteme zugreifen darf, wenn er Personen live und in Farbe observieren möchte. In einer Anhörung im Innenausschuss gab es dafür – und für andere geplante Grundrechtseingriffe – mächtig Kritik.

„Wer sich in Berlin im öffentlichen Raum bewegt, müsste künftig permanent damit rechnen, durch den Inlandsgeheimdienst beobachtet zu werden“, kritisierte zum Beispiel David Werdermann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte das Vorhaben.

Trotz Kloß im Hals herzliche Grüße

Markus

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  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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