Liebe Leser*innen,
die Arbeitsbedingungen für Journalist*innen sind weltweit so unsicher wie noch nie. Einen „historischen Tiefstand“ attestiert Reporter ohne Grenzen in der Rangliste der Pressefreiheit. Allein in Deutschland registrierte die NGO vergangenes Jahr 89 Angriffe auf Medienschaffende, doppelt so viele wie 2023. Dazu kommen wirtschaftliche Probleme, wie mein Kollege Christoph berichtet. Redaktionen spüren, dass Werbegelder zunehmend zu den Big-Tech-Plattformen fließen, viele müssen sogar aufgeben. Das zu lesen, erinnerte mich daran, was für ein riesiges Glück es ist, dass wir nicht von Werbung abhängig sind und auch kein Geld für Abos nehmen müssen.
Herzlichen Dank an alle Spender*innen
Martin

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