In eigener Sache

Wir testen im September ein Vorschaltbanner. Wie findet ihr das?

Unsere Arbeit wird durch tausende Menschen ermöglicht, die uns über einmalige Spenden oder Daueraufträge finanzieren. Wir probieren eine neue Möglichkeit aus, um vor allem Gelegenheitsleser:innen auf unsere Finanzierung hinzuweisen. Habt Ihr Verbesserungsvorschläge?

Unabhängig durch die Unterstützung Vieler. Danke für Eure Unterstützung. Tim Marshall (von Unsplash)

netzpolitik.org wird über freiwillige Leser:innenfinanzierung ermöglicht. Bei uns gibt es dafür keine Werbung und kein Tracking. Unsere Artikel, Podcasts und investigative Recherchen sind aber für alle frei zugänglich. Das wollen wir auch beibehalten. Spenden ermöglichen unsere Arbeit, mit mehr Geld könnten wir noch mehr Recherchen machen, über noch mehr Themen berichten und einfach unsere Arbeit noch besser machen. Wir haben bisher eher zurückhaltend auf unsere Finanzierung hingewiesen. Vor allem unsere vielen Gelegenheitsleser:innen bekommen davon wenig mit, wie wir immer wieder durch Feedback und Nachfragen wegen unserer Finanzierung feststellen.

Bei den meisten vergleichbaren Medienseite, die über Spenden funktionieren, gibt es bereits seit langem eine dauerhafte Vorschaltseite, die vor dem Lesen auf das Finanzierungsmodell hinweist. Uns ist bewusst, dass eine solche Vorschaltseite einen weiteren Klick benötigt, um unsere Artikel lesen zu können. Das führt vor allem dazu, dass unsere regelmäßigen Leser:innen und Spender:innen häufiger klicken müssen. Dafür haben wir bisher keine technische Lösung auf unserer Seite, aber einen kleinen Tip: Mit Anti-Tracking-Tools und Werbeblockern könnt Ihr bei Euch die Vorschaltseite dauerhaft ausschalten.

Aber wir wollen mal ausprobieren, ob eine solche Vorschaltseite einen Beitrag leisten kann, unsere Arbeit noch besser machen zu können. Indem wir darüber möglicherweise mehr Spenden bekommen. Im Anschluss an den Testmonat werden wir das Experiment auswerten.

Wir haben das Thema Vorschalt-Seite in der Redaktion intensiv und kontrovers diskutiert – und uns dann entschieden, dies für einen begrenzten Zeitraum auszuprobieren. Für die Auswertung wäre es hilfreich, Feedback von euch zu bekommen:

  • Stört euch die Vorschaltseite überhaupt?
  • Wenn sie euch stört: Welche Ideen habt ihr, wie wir die Menschen sonst auf unsere freiwillige Leser:innenfinanzierung hinweisen können?
  • Würdet ihr damit klarkommen, wenn wir so eine Vorschaltseite temporär für Spendenkampagnen außerhalb der Vorweihnachtszeit einsetzen würden?
  • Andere spendenfinanzierte Medien setzen auch auf Vorschaltseiten mit Spendenhinweisen. Kennt ihr besonders gelungene Umsetzungen?

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

123 Ergänzungen
  1. Ich hoffe doch inständig, dass dies der Barrierefreiheit nicht im Wege steht. Wird sich der Blog dann noch mit einem Screen Reader lesen bzw. bedienen lassen?
    Vielen Dank.

      1. HTML-mäßig ist das so korrekt, soweit ich das auf die Schnelle sehen kann, aber trotzdem wird hierdurch die Zugänglichkeit vor allem für Screenreader- und Magnifier-User deutlich beeinträchtigt. Warum? Weil ein Screenreader erst über die Existenz dieses Banners in Kenntnis gesetzt wird, wenn er bzw. sie entweder bis nach dem Kommentar-Eingabe-Formular navigiert hat (kommt nur sehr selten vor) oder er versucht per Maus-/Touch-Echo den Artikel zu lesen. Darüber hinaus kann es sein, dass beim Betätigen eines Links mit der Enter-Taste innerhalb eines Artikels abhängig der Position jenes Links unerwünscht eines der drei Schaltflächen im Banner aktiviert wird. Dies in der Kombination Firefox+NVDA unter Windows deshalb, weil Enter versucht einen linken Mausklick nebst Positionsbestimmung des Links zu emulieren – im Gegensatz zu STRG+Enter. Und wenn etwas optisch vor diesem Link, also im Vordergrund, per CSS positioniert ist, wird’s blöd, da dann natürlich auf das CSS-mäßig sich im Vordergrund befindliche Objekt vor dem Link geklickt wird. Irgendwo im NVDA-GitHub-Tracker hat jemand von Firefox-Dev-Team den Grund für dieses Verhalten genannt, habe den genauen Ort des Issue-Kommentars jetzt aber nicht mehr im Kopf. Müsste ich extra raussuchen.

        Lösung, die auch für Screenreader-User akzeptabel ist und in (zeitlich) vorherigen Kommentaren bereits genannt worden ist: Ein dauerhaft sichtbarer, statischer div-Container HTML- und CSS-mäßig oberhalb des Artikel-Anfangs, also noch vor h1, liegender Banner. Die Überschrift jenes Banners dann bitte mit h6 definieren. Je nach Screenreader und auch je nach den Gewohnheiten des Screenreader-Users wird dann dieser immer sichtbare, kleine Text-Banner gezielt angesteuert oder gezielt übersprungen.

        PS: Als Screenreader-user hasse ich diese Cookie-Banner, weil vor allem diese oftmals dafür verantwortlich sind, wenn sich irgendetwas auf einer Website nicht „anklicken“ lässt. Und diese Cookie-banner sind HTML-mäßig oftmals auch nur ganz am Anfang oder ganz am Ende der Seite eingebunden. Und oftmals sind jene als Dialog eingebunden, sodass man diese mit der Enter-Taste (Firefox-NVDA-Kombi) erst betreten muss, damit man mit ihnen interagieren kann. So etwas zerrt nur an den Nerven.

        PPS: Nebenbei: Bitte die Kommentar-Überschrift „x Ergänzungen“ als „h2 oder h3 definieren, damit der Kommentar-Bereich leichter angesteuert werden kann. Danke.

      2. Es nervt. Ich Spende bereits und werde trotzdem ständig mit dem Banner belästigt. Eine Infobox vor / im oder am Ende des Textes würde mir nicht so auf den Sack gehen.

  2. Hallo,
    das ihr euch Gedanken über die unabhängige Finanzierung macht und dabei auch mal das eine oder andere ausprobiert ist völlig in Ordnung. Allerdings ist stand heute die Umsetzung mangelhaft. Wenn ich (unter MacOS High Sierra mit aktuellem Safari) auf Weiterlesen klicke, dann passiert einfach nichts. Das Ding geht nicht weg (klick ich hingegen auf Spenden, dann wird die verlinkte Seite geöffnet).
    Mit anderen Browsern kommt das Banner gar nicht erst.
    Wäre es nicht über Cookies machbar, das das Banner nur einmal im Monat kommt?

  3. Hallo Markus, Kurzes Feedback meinerseits (als jemand mit monatlichem Dauerauftrag):

    Mir persönlich wäre es komplett egal, da ich meine News eh im Newsreader lese. Von anderen Seiten nerven aber derartige Vorschaltseiten mindestens genauso wie Werbung.

    Was ich nicht begreife: Wenn es Euch von Anfang klar ist, dass sich diese technisch mit jedem Werbeblocker „umgehen“ lassen, warum macht Ihr es trotzdem? Niemand wird durch so einen Banner zum Spender. Eher das Gegenteil droht: Zahlende Leser, sofern keine „Überzeugungsspender“, fragen sich wozu sie etwas zahlen, wenn trotzdem Werbung (auch wenn es Eigenwerbung ist) eingeblendet wird.

    Und nun der konstruktive Teil meiner Kritik: Volltext RSS-Feeds für zahlende Leser, RSS nur mit Teasertexten für alle anderen. Golem macht das z.B. so, was ich fair finde.

    1. Es geht uns vor allem um die vielen Gelegenheitsleser:innen, die über Links zu uns kommen und nicht alle Artikel lesen (und darüber vielleicht auf den Transparenzbericht stoßen, der nur einmal im Monat erscheint und von weniger Menschen gelesen wird, als wir Spender:innen haben).

      1. Wenn es um die neuen Leser geht warum nicht einen transprenz Button anstelle des spenden Buttons. Die Aufforderung zur Spende im Transparenzbericht einbauen, wenn nicht schon geschehen. Den RSS Feed lese ich auch und den o.g. Vorschlag für einen Volltext RSS Feed für Spender wäre toll.
        Jeder der seine e-Mail im Überweisungsträger hinterlässt bekommt automatisch eine Begrüßungs e-Mail mit dem Link.
        Danach könnte einmal im Jahr der Transparenz Bericht per Mail verschickt werden.

  4. Ein extrem nerviges Phänomen im Netz, das mir Seiten immer unsympathisch(er) macht. Ich stelle mir bei so etwas ein Ladengeschäft vor, in dem ich pro Artikel, den ich begutachte, vom Verkaufspersonal darauf hingewiesen werde, dass sie vom Verkauf der Artikel leben.

    1. Allerdings wirst du im Laden den Artikel kaufen oder auch nicht – wirst ihn jedoch üblicherweise nicht vollständig nutzen können. Bei Netzpolitik kannst du den Artikel vollständig konsumieren ohne dafür zu bezahlen. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

  5. Ich hätte dazu eine kleine Frage.
    Bei Firefox wird mir keine Vorschaltseite angezeigt. Auch wenn ich meinen Adblocker ausschalte bekomme ich diese Vorschaltseite nicht angezeigt.
    Wurde vielleicht ein cookie gesetzt da ich bereits spende?

  6. Hallo,

    ich habe mir das Banner am unteren Bildschirmrand ausgeblendet.
    Ich finde diese Lösung nicht so elegant und habe das auch nur gemacht, weil ich spende und trotzdem noch das Banner bekommen.
    Selbst wenn ich auf „Ich spende bereits“ geklickt hatte, kam es wieder.
    Könnte man das Problem nicht mit einem Cookie lösen, welcher die Auswahl speichert, und anhand dieses Cookies dann das Banner einblenden? Was würde dagegen sprechen?

    Ansonsten weiß ich leider nicht, wie man effektiver Spenden sammelt.
    Persönlich mag ich es nicht, mit Bannern zugepflastert zu werden und mehrmals zu klicken, bevor ich zum Artikel gelange. Natürlich kann ich euer Interesse verstehen, möglichst viel Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken.
    Aber liegt es wirklich daran, dass die Leute die Spenden Infos nicht finden oder nicht wissen, dass man euch unterstützen kann?
    Ich finde das ist bereits klar erkennbar.

    Leider wüsste ich auch nicht, wie man die Leute zum Spenden animieren kann.
    Für mich war damals die Transparenz überzeugend und die Tatsache, dass ihr eine Seite ohne Tracking anbietet. Ob das aber für andere reicht, um euch zu unterstützen, weiß ich nicht.

    Am Ende hilft nur der Versuch. Probiert es aus, wenn es klappt, behaltet es bei. Zur Not finde ich einen Weg, das Banner wieder auszuschalten.

  7. OK. Direkt nach absenden meiner Ergänzung wurde es mir angezeigt. Also kann man meine Ergänzungen getrost löschen :)

    Es nervt aber nicht und den Klick mehr mache ich sehr gern wenn es Euch hilft!

  8. Hi,
    ich surfe in einem Firefox mit ~1000px Fensterbreite. Das Banner ist bei mir nicht beim Laden der Seite sichtbar, es taucht erst nach dem Runterscrollen in der „vertikalen Seitenmitte“ auf. Ich vermute mal, dass das nicht beabsichtigt ist. Evtl. nochmal die Responsive-Styles anschauen?

  9. Moin, ich spende schon und würde dazu einen Cookie nehmen, der abspeichert, dass das so ist und deswegen das Banner niemandem nützt. Alternativ vielleicht die Anklick-Option ‚Ich spende schon‘ fürs bessere Gefühl.

    Ansonsten finde ich offensive Spenden-Werbung völlig ok.

    1. Mich würde sehr interessieren, wieviele LeserInnen spenden – denn eins ist doch klar: eure Arbeit ist klasse und so wichtig für die Demokratie in diesem Land, für die unabhängige Information der Bürger über so viele auch für die Zukunft wichtige Themen – mir ist schleierhaft, warum da nicht jeder ! Leser mal 10 Euro im Monat zahlen kann, würde sicherlich schon viel helfen.
      Ich spende also und ich habe nix gegen Banner, die sich einfach beseitigen lassen – kann mir aber aus dem gleichen Grund vorstellen, dass Ihr dadurch nicht mehr Spender bekommt. Eine Paywall fände ich auch nicht gut, gerade weil Eure Arbeit für die Gesellschaft so wichtig ist. Vielleicht öfter mal einen Finanzstatusbericht / Spendenbalken einblenden und Euer „Mindestwunschziel“, der für eine gute, unabhängige Arbeit notwendig wäre …. und der mit eingehenden Spenden mitwächst?

      1. Wir gehen grob von pessimistisch 3% bis optimistisch 5% Spender unter unserer Lesenden aus. So genau wissen wir das nicht, weil wir unsere Lesenden nicht tracken. Das Verhältnis würde sich radikal ändern, wenn wir eine Paywall haben. Die wollen wir nicht, aber deshalb müssen wir leider immer wieder die 95-98% Lesenden daran erinnern.

  10. Ich als regelmäßiger Leser (und Spender) empfinde das Vorschaltbanner als sehr störend. Teilweise stören mich schon die größeren Spendenblocks in den Beiträgen, konnte aber aufgrund der Wichtigkeit darüber hinwegsehen. Hätte jetzt spontan aber keine Idee wie andersweitig Spenden akquiriert werden könnten.

  11. Ich finde das ebenfalls sehr störend. Vor allem werden dadurch die Seiten langsamer und bei Fehlern (z.B. in Kombination mit Browser-Erweiterungen) kann man den Artikel gar nicht mehr lesen (passiert erstaunlich häufig bei anderen Seiten). Ich fände gezielte Kampagnen wie zum Beispiel bei Wikipedia viel sinnvoller und weniger störend: wenige Wochen, klares Spendenziel, farbiger Banner vor/über jeden Artikel, Inhalt kann ohne Interaktion gelesen werden.

  12. Ich habe heute das Banner über 20 mal weggeklickt. Jedes mal musste ich von Tastatur zur Maus wechseln. Besonders toll: Wenn man „Feedback“ klickt kriegt man natürlich wieder ein Banner – eine Endlossschleife bis man kapiert, daß man das Banner erst wegklicken muss und _dann_ Feedback geben kann.

    Ihr müsst machen, was ihr machen müsst um zu überleben, aber die aktuelle Umsetzung ist einfach nur eine Zumutung und ob das Spendenbereitschaft hervorruft (oder eher das Gegenteil) ist für mich eine sehr offene Frage – ich denke, gerade das Stammpublikum dürfte mit sowas am meisten Probleme haben (aber an die richtet sich das ja garnicht).

  13. Warum schreibt ihr nicht in das allgemeine Banner (also das, was sowiese oben im Fester bleibt wenn man scrollt): „NP.org ist ein 100% spendenfinanziertes Magazin“, damit das jeder Leserin klar wird. ?

  14. Als regelmäßiger Leser und Spender unterstütze ich diese datenschutzfreundliche Maßnahme. Der Inhalt bleibt ja weiterhin uneinschränkt zugänglich. Es ist wichtig jedem Leser bewusst zu machen, dass ihr eure gute Arbeit nur mit Spenden leisten könnt. Mich stört der Banner nicht, da ich die Artikel über einen Feedreader lese.

  15. Ich empfinde das auch eher als störend, kann aber die Motivation verstehen. Wenn ihr Ende September feststellt, dass es einen signifikanten Anstieg an neuen Spender:innen gibt, würde ich euch zuliebe einen Banner in Kauf nehmen.

  16. Wie ich das finde? Ich sags mal so: Ein – wenn auch ein armer und deshalb nicht so wichtiger – Kleinspender ist eben zum »Keinspender« geworden. Vermutlich nicht der einzige.

    Ach ja: Seiten mit irgendwelchen, sich zwischen dem Leser und dem gewünschten Lesestoff stellenden Drängelbannern betrachte ich als unverlinkbar. Vom contentindustriellen Presseverlagswesen lernen heißt sterben lernen.

    Mein Tipp: Vielleicht wäre es besser, in Zukunft einfach irgendwo im oberen Bereich der Seite deutlich (eventuell auch mit anderer Hintergrundfarbe), aber klar vom Inhalt abgegrenzt, die folgenden Dinge klar zu machen: »Unsere Arbeit ist nicht nur etwas wert, sondern sie kostet auch Geld. Wir brauchen deshalb die Spenden unserer Leser. In diesem Monat haben wir ein Spendenziel von x € (Link auf Transparenzbericht: Dafür wird das Geld eingesetzt), davon sind bis gestern y € eingegangen. (Eventuell ein visualisierender Balken mit einer »Fortschrittsanzeige«, wenn das Ziel noch nicht erreicht ist.) Wenn wir mehr einsammeln, wird es sinnvoll benutzt (mit Link), aber wir freuen uns auch, wenn wir etwas Luft und keine Ungewissheit haben«. Ich habe darüber noch nicht einmal richtig nachgedacht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass euch in der Redaktion nicht eine sehr ähnliche Idee gekommen ist… und zugunsten eines Drängellayers verworfen wurde.

    Und das empfinde ich als eher unerfreuliche Entwicklung.

  17. Verdammt, jetzt hier auch ein Vorschaltbannner?! Ich kündige!1!!

    Meint ihr wirklich, dieser passiv-aggressive Spruch bringt „Gelegenheitsleser:innen“ (Zitat oben) dazu zu spenden?

    1. Wir haben verschiedene Formulierungen. Zum Start haben wir nicht die Gelegenheitslesenden im Auge, sondern wollen das Experiment auch unseren regelmäßigen Lesenden erklären. Aufgrund der bisherigen Reaktionen scheint das zumindest für einen Teil so passend zu sein.

    1. Deine Idee ist gut und gefällt mir. So ähnlich wie die Wikipedia-Leute das machen. Der „Balken“ sollte aber dezenter als bei Wikipedia sein, um nicht zu zu aufdringlich zu wirken.

  18. Hallo,

    ich glaube dass eine Vorschaltseite bei den meisten Seiten nicht funktioniert, da sie die User an einer falschen Stelle dazu auffordert zu spenden, da sie noch keinen Mehrwert erkannt haben zu spenden. Und es inzwischen sowieso gelernt ist, die Seite wegzuklicken.
    Ich persönlich finde den Hinweis auf euren Artikeldetailseiten ganz unten wichtiger, denn da weiss ich als User was ich gelesen habe und was der Mehrwert für mich ist – an dieser Stelle sollte ich also im besten Falle emotional motiviert sein, Geld zu spenden.
    Nun sehe ich zwei Zielgruppen an Privatpersonen: Die, die eh von der Wichtigkeit eurer Arbeit überzeugt sind und die, die gelegentlich auf euch stoßen und die Wichtigkeit vielleicht noch nicht erkennen.
    Ich kann mir vorstellen, dass sich ein Testlauf lohnt, indem ihr den Text unter den Artikeln umschreibt, auf die Zielgruppe der gelegentlichen Leserschaft gerichteter und mit einem Paypallink abschließt. Den Link zur allgemeinen Spendenseite kann man ja trotzdem platzieren, aber dann ist die Box konkreter adressiert an Zielgruppe „fix was Spenden, und nur ab und zu vorbeischauen“.
    Und was ich noch als B Variante testen würde wäre, einen Satz direkt unter dem Intro-Text platzieren, damit die User mit dem Wissen was eure Arbeit bedeutet den Text lesen, und am Ende nochmal dazu gebeten werden Geld zu spenden.

    Am besten testet ihr die Annahmen die ihr habt einfach mit Proband*innen und gebt vor dem Websitebesuch eine entsprechende Aufgabe und eine Nachbefragung. Geht schnell und mit 4,5, Proband*innen hat man bereits ein sehr hochwertigen Erkenntnisgewinn.

    Liebe Grüße! Vicky

    1. Hallo!

      Ich finde den Kommentar von Vicky, dass Leser auf den meisten Seiten an der falschen Stelle dazu aufgefordert werden zu spenden, einen ziemlich wichtigen. Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Einen PayPal-Link würde ich aber aus den bereits auf der Spendenseite erwähnten politischen Problemen https://netzpolitik.org/tag/paypal/ nicht präferieren, sondern einen Verweis auf die Spendenseite.

      Zu Variante B: Ich kann mir auch vorstellen, dass der Spendenhinweis unter einem Artikel nicht so oft gelesen wird, wie einer, der mitten im Artikel steht – wie es zum Beispiel beim bits-Newsletter der Fall ist. Ich bin erst seit ein paar Tagen dabei, aber diese Art von Hinweis immer und überall stört mich persönlich schon und ist mir zu aufdringlich.

      Es gäbe die datenschutzfreundliche Möglichkeit, über einen Cookie bzw. eine zusätzliche Spalte in der Datenbank (in der sich die E-Mail-Adressen für den Newsletter wahrscheinlich befinden), zu speichern, ob man aus dem Newsletter/dem Vorschaltbanner auf einen „Den Hinweis auf die Finanzierung durch Spenden in Zukunft nicht mehr anzeigen“-Link geklickt hat. Solange der Cookie/Boolean gesetzt ist, würden dann auf der Webseite und im Newsletter (der bräuchte dann eine Version ohne und eine mit Werbung in eigener Sache) keine Hinweise mehr angezeigt werden. Die Transparenz, wie das ganze umgesetzt wird, sollte dann natürlich gegeben sein.

      Ich bin erst jetzt auf die Wichtigkeit eurer Arbeit überzeugt worden und hatte die Spendenfinanzierung wieder vergessen, weil ich beim ersten erhaltenen Newsletter zwar den Hinweistext gelesen habe, aber ihn danach immer „überlas“ und er mir seit einer Woche auf die Nerven ging.

      Positives Feedback: Ich finde es super, dass ihr dieses Experiment so transparent kommuniziert und euch das Feedback einholt.

      Mit freundlichen Grüßen

      Tamaro Skaljic

  19. Solche „Nagging“-Banner lösen bei mir eher einen Widerwillen aus. Ich persönlich habe noch nie wegen einem solchem Banner gespendet. Es ist eher gegenteilig so, dass ich Seiten, welche schlank und ohne Firlefanz sind sehr gerne unterstütze, um diesem Zustand zu erhalten. Ich schätze Seiten, die sich auf das wesentliche konzentrieren, keine Teaser haben, die wesentliche Details auslassen, damit man lange auf der Seite bleibt, etc.

    Diese Banner haben mich schon bei der taz genervt, insbesondere weil ich schon einen Dauerauftrag für Euch und die taz eingerichtet habe. Auf der anderen Seite möchte ich auch keine Werbung-Frei-Option, welche mich zum einloggen zwingen oder das dauerhafte Speichern von Cookies erfordert und mich somit meiner Anonymität berauben.

    Was mich motiviert zu spenden:
    – gute Transparenzberichte (inhaltlich und finanziell)
    – unabhängige Berichterstattung
    – ein positiver Ausblick darauf was man mit den Spenden tun will. Also nicht „spendet, sonst geht es uns schlecht“, sondern eher in der Form „Dies und das planen wir mit deinen Spenden“ (macht ihr ja auch schon viel).
    – eine Schlanke Seite, die mich nicht ablenkt mit Werbung, Bannern, Popups, o.A.
    – Artikel die das wesentliche kurz auf den Punkt bringen und dann in Detail ausschweifen (da konntet ihr noch ein wenig dran arbeiten)

    1. In wie fern beraubt dich dieser Cookie deiner Anonymität?
      Da steht doch dann nur sowas drin wie: spender:1 oder spender:0

      Du bekommst ja keinen Session Cookie oder sonstige eindeutige Merkmale untergeschoben.

  20. Jedesmal wegclicken ist schon nervig. Wie wäre es mit einem Würfelwurf?

    Für Leute mit JavaScript o.ä. vielleicht fliegende Banner oder Büroklammern ?

  21. Ich bekomme im FF (+uBlockOrigin, Privacy Badger, Decentraleyes) kein Vorschaltbanner – im Vivaldi, Chromium, Iridium und Tor Browser aber schon:
    – das Banner kommt immer wieder, wenn ich einen Artikel über Eure Homepage aufrufe, egal was ich angeklickt habe.
    -> wenn dies meine ’normale‘ Erfahrung auf Netzpolitik.org wäre, würde mich das ziemlich nerven.
    -> Ich habe die Spenden-Funktion bereits vorher gefunden – das gehört allerdings zu meiner normalen Quellenanalyse im Internet – wer schreibt? was ist die Motiviation? wer finanziert?
    => im Zweifelfall probiert es aus, ob dies einen positiven Einfluss auf das Spendenverhalten hat

    – für mich sind es eher sauber und klar geschriebene Artikel mit Quellenangaben – wenn Meinungen/Bewertungen enthalten sind, möchte ich diese auch einfach als solche erkennen können => für mich (ggf. meine Filterblase) passt es bisher zu annähernd 100%

  22. Ok, heute morgen, als es scheinbar technische Probleme mit dem Banner gab (ich konnte das Ding zuerst nicht wegklicken), dachte ich gleich: „Och nö, fangen die jetzt auch damit an, dass man Skripte aktiviert haben muss, um überhaupt was lesen zu können – so wie neuerdings auch bei ZON und FAZ ?“ – Puh, anscheinend doch nicht. :)

    Zur Frage: Für mich ist generell alles, wo ich zusätzlich draufklicken muss, eine Zumutung. Schlicht und einfach. Banner oder Popups, die sich über den Content legen, sind damit ein No-Go. Cookies, die einen bestimmten Status abspeichern (zB „hat gespendet > kein Banner anzeigen“) tun es ebenfalls nicht, da ich zum einen Cookies und sonstigen Tracking-Scheiss sehr oft am Tag lösche und zum anderen ich regelmäßig -so wie auch jetzt- mit dem Tor-Browser unterwegs bin.

    Womit ich kein Problem hätte, wären zB auffällige Info-Balken am oberen, unteren, rechten oder linken Rand, die vielleicht beständig zu sehen sind aber nicht den Content verdecken UND keine Interaktion erfordern. Außerdem fände ich die Idee gut, zeitlich befristete Werbekampagnen zu starten, wie zB bei Wikipedia. Da könnten die Banner dann zeitweise durchaus mal etwas „nerviger“ sein, zusammen mit anderen Maßnahmen. (Beide Ideen wurden von anderen LeserInnen oben schon erwähnt)

  23. Servus,

    finde es als kostenloser Dauerbesucher, vollkommen ok =)
    lieber hier was wegklicken, als mittlerweile sonst überall die Daten bla zu akzeptieren usw. ;)
    Vorschläge, ka wie man das machen könnte.
    Wie gesagt, mich persönlich stört es nicht^^
    lg
    DonPi

  24. Hallo liebes np.org-Team :)

    Prinzipiell habe ich nichts gegen Werbebanner einzuwenden. Es ist nur nervig, dass der Werbebanner bei jedem Artikel angezeigt wird, selbst, wenn ich zuvor schon auf „Ich spende schon“ geklickt habe. Hier muss also ein Cookie her.

    Außerdem finde ich es unschön, dass man auch als Spender mit dem Banner gestört wird. Das ist zwar rational betrachtet vermutlich Schwachsinn, weil es ja wirklich kein Aufwand ist, den Banner wegzuklicken, aber es löst trotzdem ein ungutes Gefühl in mir aus, wenn ich um Spenden gebeten werde, obwohl ich bereits spende. Ich sehe da leider aber auch keine gute Lösung für, weil selbst ein Cookie würde bei mir nicht helfen, da ich (wie sicherlich viele andere Leser auch) meine Cookies beim Beenden des Browsers lösche. Vielleicht wäre ein Banner über dem Artikel ein guter Kompromiss? Den man nicht wegklicken muss, aber der trotzdem als erstes sichtbar ist? Das fände ich schon weitaus weniger nervig.

    Außerdem fand ich den Vorschlag mit Volltext-RSS für zahlende, Headline-RSS für nicht-zahlende Leser gut.

    Abgesehen davon finde ich es toll, dass ihr euch um unabhängige Finanzierung (also auch unabhängig von der Werbeindustrie) bemüht. Ich teile die Meinung, die gerade im bits-Newsletter formuliert wurde, dass die Werbeindustrie mit ihrem Datenhunger und dem ganzen Tracking und Ablenken vom eigentlichen Inhalt nicht zu unterstützen ist. Ihr seid mein liebstes Nachrichtenportal im Internet, und ich habe bei euch das Gefühl, ihr macht guten Qualitätsjournalismus und seit auch investigativ tätig. Deshalb bin ich auch Überzeugungsspender, auch mit nervigen Werbebannern :)

    Weiter so!

  25. Bitte bedenken, dass solche Banner bei manchen Clients nicht oder nur sehr begrenzt sinnvoll sind, z.B. Search Engine Bots, Archivierer (z.B. Archive.org), Screen Reader, Screenshot-Tools etc.

  26. Bitte bitte kein Banner!
    Ich empfinde das als Nötigung. Banner, Popups und Seiten, die man ohne JaVa-Skript nicht ansehen kann, sind ein Graus – unabhängig von der Motivation, die dahinter steckt.

  27. Das was Elias weiter oben schreibt:
    Klöppelt unter den dauerhaft sichtbaren Balken („Menü“/Suchen – Logo – Spenden) einen farblich abgesetzten weiteren Bereich (ungefähr halb so hoch wie der „Menü“-Balken und transportiert dort Euer Anliegen.
    Störer, so wie jetzt eingebaut, werden eh nur einfach weggeklickt und erhöhen die Spendenbereitsschaft m.E. so gut wie gar nicht. Im Zweifel wird der Störer eh weggeknippst via Werbeblocker.

  28. Ich habe schon mehrfach einen größeren Betrag gespendet, weil ich Eure Beiträge sehr schätze. Ein nicht abschaltbares Banner in der Mitte der Seite empfinde ich als Zumutung und würde deshalb meine Spenden einstellen.

  29. Das Erste, was ich tat: Banner blacklisten. Ich richte mir schon seit einer halben Ewigkeit Seiten so ein, dass nerviger Kontent nicht mehr eingeblendet wird (sofern es machbar ist, ansonsten ). Aber bereits das stimmt mich schlecht, weil es bedeutet, dass die Seite nicht nutzerfreundlich ist. Das ist ganz unabhängig davon, ob ich spende oder nicht und ob es Spendenwerbung oder irgendetwas Anderes ist.
    Ich bin nur zum Spender geworden, weil die Seite weitestgehend frei von derartigem Zeug ist.

    Zu Testzwecken kann ich das verstehen und bin dankbar, dass um Feedback gebeten wird. Das ist vorbildlich! Ich sehe aktuell keine Schwierigkeit darin die Spendefunktion auf eurer Seite zu finden.
    Es gibt sie im Banner oben, nach dem Artikel, auf der Hauptseite zwischen den Artikeln, als eigene Seite anklickbar in der Menüleiste der Hauptseite und ganz am Ende der Hauptseite als extra Artikel. Wie kann man das übersehen? Melden sich wirklich so viele Leute per E-Mail anstatt sich eine Minute auf der Seite umzuschauen?

    Es zeichnet sich hier aber bereits ab, dass ein Teil der Leserschaft unzufrieden ist, weshalb das Banner mutmaßlich wieder gelöscht wird. Ich schließe mich daher den Kommentaren an, die weniger penetrante Lösungen vorschlagen. Beispielsweise Philip Engstrand’s Vorschlag. Cookies funktionieren bei mir übrigens auch höchstens pro Browser-Sitzung.

    Mal eine andere Frage: An wen oder welche E-Mail schreibe ich sinnvollerweise, wenn ich anderes Feedback zur Website mitteilen möchte?

  30. Nach eurem Artikel heute hab ich nun endlich auch mal eine Spende eingerichtet. Das vorherige Mini-Banner am unteren Rand hatte mich bisher nicht so überzeugt. Von meinen Vorrednern fand ich folgendes gut:

    + Banner grundsätzlich fein
    + Aufploppen randomisieren
    + „Ich spende schon“ mit Funktion versehen (wobei ich da eher per Cookie einen niedrigen Randomisier-Multiplikator setzen würde. Nach ein paar Wochen verschwindet das Cookie und der Multiplikator ist zurück bei 1.)
    + Organischere Motivier-Texte statt dem generischen GLS-Klotz.
    + On-Demand-Spende mit Kleinbetrag pro Artikel

    Außerdem sollte der Zurück-Button das weggeklickte Banner nicht wieder einblenden, sondern tatsächlich eine Seite zurück gehen.

  31. Euer Newsletter gehört definitiv zu meinen Lieblingsnewslettern! Ich spare mir durch die Menge an Newslettern die ich abonniert habe, mittlerweile die Kosten für Bücher ;D Ich spende per SMS spontan immer sehr gerne. Nach dem letzten Finanzbericht war ich sehr erstaunt, dass eure Zahlen nicht so ausschauten, wie ich es erwartet hatte. Ich würde mir wünschen, dass mehr Leute euch und eure wertvolle Arbeit kennen. Ich kann die Personen verstehen, die sich über barrierefreie Infos freuen, bitte versteht, dass sich jedes Projekt auch irgendwie finanzieren muss. Uns wurde hier klar und deutlich erklärt, warum dieses Verfahren getestet wird, darum verstehe ich die Aufregung mancher nicht. Ich bin klicke gerne einmal mehr, um eine gute Sache zu unterstützen ;P

    Ich befürworte diesen Testlauf!

    1. Es ist aus meiner Sicht einfach eine philosophische Frage. Heutzutage ist fast jede Internetseite mit Bannern, Trackern, Clickbaits, Werbung usw userunfreundlich designt. Nicht so Netzpolitik.org. Das ist eine der wenigen Seiten, die so sind, wie ich mir das Internet grundlegend wünschen würde. Mit einem Banner würde man einen Schritt in die Richtung der unschönen Websites machen.

      Ich denke die Community wird hier sicher auch helfend einspringen und Spenden erhöhen, wenn ein Arbeitsplatz o.ä. in Gefahr ist. Es ist also nicht nur eine „Aufregung“, sondern auch ein „Hand-in-Hand-Spiel“.

  32. Ich finde so einen Vorschaltbanner unerträglich, ich fummel auch nicht im CSS herum, um das wegzudrücken. Auch das Ding unten hat mich immer genervt, denn ich spende. Der zusätzliche Klick nervt mich obendrein.

    Stellt doch zufällig zwischen die Absätze Informationen über euch (so wie das „Du möchtest mehr …“ aber mitten im Artikel und mit verschiedenen Formulierungen), das nervt mich weniger und ist ruhiger für’s Auge.

  33. Euer Finanzierungsproblem damit lösen zu wollen mir Steine in den Weg zu legen führt bei mir zu der Gegenreaktion die Seite nicht mehr zu benutzen. Unabhängig von der inhaltlichen Qualität. Wäre für beide Seiten ein Verlust, aber das Leben besteht nun mal nicht dauernd aus Gewinnen. Also: macht was ihr wollt. Ich komm zurück falls dieses Ding wieder verschwindet. Dann reaktivier ich auch den Dauerauftrag wieder, bis dahin bleiben meine Zahlungen aus.

    1. Vor allem auch noch auf naivste Art: „Wir mögen Vorschaltbanner ja auch nicht“ – müssen aber weil wir immer das tun was wir nicht mögen… Mit Rückgratlosigkeit um Mitleid heuchelnd…

  34. Hallo Markus,

    eine Studentengruppe hatte vor einiger Zeit mit Euch einen Usability-Test gemacht und eine Eye Tracking Studie simuliert. Den Blogbeitrag hier habe ich nicht mehr gefunden. Die Ergebnisse waren das die User keine Banner wahrnehmen (wollen). Das Resultat dieser Studie ist nicht das Banner immer größer zu machen. Ich schlage Euch vor eine Masterarbeit zu diesem Thema auszuschreiben und dazu Studierende anderer Studiengänge, etwa Gamedesign einzuladen.

    Die angegangene Lösungen waren seit der Studie mehrere UI Änderungen des Spendeaufrufes, eine Transparenzinitiative und die periodische Anpassung des Werbetextes um für die Spenden zu werden. Eine Untersuchung, weshalb Gelegenheitsleser nicht auf die obigen drei Anpassungen in ausreichender Zahl zu reagieren scheinen, folgte nicht (oder wurde nicht öffentlich kommuniziert). Womöglich würden Euch Personen aus einer anderen Denkrichtung helfen das eigentliche Problem zu durchdenken, bevor ihr alle möglichen Lösungen durchprobiert.

  35. – Stört euch die Vorschaltseite überhaupt?
    In der jetzigen Umsetzung sehr.
    – Würdet ihr damit klarkommen, wenn wir so eine Vorschaltseite temporär für Spendenkampagnen außerhalb der Vorweihnachtszeit einsetzen würden?
    Sobald Banner die Schwelle der Bannerblindheit verlassen werden sie geblockt.

  36. So ein Banner ist für mich ein No-Go.
    Wenn man viel im Private-Mode unterwegs ist, kommt jedes mal dieser ***.

    Sry, aber bitte entfernt ihn wieder… die kleinen Banner lass ich da, solche versuch ich sonst wieder via Tools zu entfernen…

  37. Durch die großen Schaltflächen und bei mir mittige Positionierung ist dieses Banner viel besser zu bedienen, als das letzte Banner. So sehr stört es eigentlich nicht.

  38. Ich bin mir nicht sicher, ob der Vorschlag schon gegeben wurde (aufgrund der großen Anzahl kann ich nicht jedes Feedback lesen)

    Ich finde es legitim nach Spenden zu fragen, da Ihr wirklich eine gute Arbeit macht, die ich aus meinem Alltag nicht mehr wegdenken möchte.

    Zwei Dinge:
    1) Ich fände es cool, wenn ich vielleicht angeben kann, dass ich dauerhaft spende und dann nicht bei jedem neuen Nachrichten Aufuruf gefragt werde, ob ich denn spenden möchte. Vielleicht eine Möglichkeit zum einloggen? Nur als Denkanstoß.. weiß selbst nicht, wie man das besser hinterlegen kann.
    2) Ich habe die Befürchtung, dass ihr damit neue Leute, die die Idee hinter der Spendenfinanzierung nicht direkt verstehen, verscheucht. So ein Banner nervt diese Leute vielleicht und sorgt dafür, dass sie vielleicht gar nicht so viele Beiträge lesen und den Mehrwert von Netzpolitik erkennen. Ich für meinen Teil habe ein paar Wochen gebraucht und jeden morgen in der Bahn mehr verstanden, dass ich euch mit einem dauerauftrag untersützten möchte.. ich bin mir sicher, ob ich gleich so entschieden hätte, wenn ich dieses Banner gesehen hätte – Als Alternative würde ich vielleicht zu eurer alten Lösung zurück gehen, aber diese etwas markannter gestalten würde (größer, farbiger, …).

    MFG Sebastian
    (ihr seid toll!)

  39. Wie heißt es so schön: Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

    Ich weiß leider nicht, wie man mehr Leserinnen und Leser für Spenden gewinnen oder die Aufrufe weniger störend gestalten kann. Ich weiß hingegen, dass ich Werbebanner, insbesondere Vorschaltbanner, für äußerst störend halte.

    Ich spende euch per Dauerauftrag. Gleichzeitig versuche ich, digital so wenig Spuren zu hinterlassen wie möglich. Dazu gehört, dass Cookies generell gelöscht werden. Damit nützt es mir auch nichts, Banner wegzuklicken, weil sie einfach immer wieder auftauchen. Da Logins ebenso verschwinden, wäre auch die Lösung eines Nutzerkontos (vlg. The Guardian) unpraktikabel, weil ich mich nicht jedes Mal neu einloggen will, wenn ich mal einen Artikel lesen will. Von der damit verbundenen Datensammlei mal ganz abgesehen.

    Wirkliche Positivbeispiele kenne ich spontan nicht. Vorschaltbanner sind aber eigentlich immer nervig, sei es bei Wikipedia, bei der taz oder eben bei euch.

  40. Also ich würde an eurer Stelle eine komplizierte HTML5 Abwahlroutine reinbauen, verschieden große Schaltflächen, Farben, Redundante ins Auge springende MErkmale mit direkter Onlinespendenfunktion, Abwahl u.a. mit Pacman: „Erreichen sie Level 3!“

  41. Wenn ich eine Seite zurückschalte, kommt das Banner erneut und ich schalte zurück, und es kommt wieder und wieder und wieder…. es nervt. Ich weiß nicht, ob man die Leser mit der Banner-Masche wirklich zum zahlen bekommt, aber Leute, die schon spenden, verprellt man sich garantiert.

  42. Bei mir wird das Banner bei jedem Seitenabruf eines Artikels angezeigt. Egal welchen Knopf ich gedrückt habe. Sollte sich das nicht ein Cookie merken? So ist es natürlich wirklich störend…

  43. ich finds aushaltbar, aber auch ein bisschen unnötig, das jeden tag und in jedem tab zu sehen. wie wärs, wenn ihr das z.B. einmal die Woche macht? so oder so, es stört jetzt nicht mega und bringt wahrscheinlich auch was.

  44. Vielleicht mache ich etwas verkehrt, aber wenn ich in dem Banner auf „ich Spende schon“ oder „weiterlesen“ klicke, dann lande ich immer am untersten Ende der Seite (Firefox mobile Android mit ublock Origin)

    Allgemein nervt mich, dass ich den Banner immer wieder wegklicken muss. Ich Spende ja damit ihr arbeiten könnt. Aber jetzt soll ich plötzlich arbeiten? ;-)

  45. Es nervt!

    Ich lese Netzpolitik.org über einen Newsfeed-Reader und werde jedesmal auf eure Website umgelenkt – auch wenn ich den Schließen-Button (X) anklicke. Das Banner aber bleibt bestehen.

    Damit verhindert ihr den Zugang zur Nachricht. Ich bereue es derzeit, gespendet zu haben.

    1. Das Problem habe ich auch.
      Morgens durch den Feed blättern und erstmal alle Artikel öffnen, die interessant scheinen.
      Bei jedem Artikel erneut das Banner wegklicken.

      Ich bekomme das Banner sogar, wenn ich eine Ergänzung abschicke, aber ich glaube das ist nicht gewollt.

  46. Ich finde die Banner recht nervig. Ein Grund für netzpolitik.org zu Spenden ist für mich eben auch, dass es keine nervigen Banner gibt die man immer zuerst wegclicken muss. Gerade da ich auch mehrere Geräte nutze und nicht alle Geräte Cookies dauerhaft behalten, sodass ich auf jedem Gerät den Banner erneut wegclicken muss.

    Habt ihr darüber nachgedacht, die Banner basierend auf dem Referrer zu schalten? So könnte man eventuell spezifischer die Zielgruppe, welche netzpolitik.org noch nicht kennt, erreichen. Denn wenn man direkt zu netzpolitik.org navigiert, ist es eher unwarscheinlich, dass man noch nicht weiß, das es spendenbasiert ist :)

  47. Ich war mal Spender und habe auch schon mehrfach Feedback gegeben. Eure Rückmeldungen haben bei *mir* dein Eindruck hinterlassen, dass Ihr Euch genau überhaupt nicht für mein Feedback interessiert habt.

    Mein Problem ist: Ich lese hauptsächlich über RSS. Thunderbird setzt weder ein Cookie noch kann ich das Banner rausfiltern. Ich muss bei JEDER Meldung neu das Banner weg klicken, weil es vor dem Text war. Deswegen lese ich Netzpolitik eigentlich nur noch sehr sproadisch, weil ich den RSS-Feed deshalb abbestellt habe. Und deshalb habe ich auch den Dauerauftrag gelöscht.
    Eure Reaktion war nur: In dem von *Euch* genutzten RSS-Reader könnt Ihr das Problem nicht nachvollziehen. Was bin ich als Leser auch so doof, einen anderen RSS-Reader zu nutzen???

    Auf Alternativvorschläge seid Ihr auch *überhaupt nicht* eingegangen.

    Ich hatte z.B. vorgeschlagen, eine Infobox (ohne Animation!) fix in den Text zu stellen. Das würde mitscrollen. Das würde mich auch nicht stören. Man könnte auch auf den Hinweis im RSS verzichten. Oder bei Thunderbird als Client. – Aber das hat Euch ja alles nicht sonderlich interessiert.
    Das Dauergenerve durch Popup-Hinweise empfinde ich persönlich aber als so abstoßend, dass ich das nicht mehr unterstützungswürdig angesehen habe. Gut – im Browser kann ich das über den Adblocker rausfiltern. Aber ich bin halt nur seltenst im Browser hier. (Wenn das Problem behoben ist, werde ich auch gern wieder spenden – wenn ich es merke.)

  48. Nachtrag:
    Ich habe mir gerade den RSS nochmals angesehen. Jetzt ist der VOLLKOMMEN unbrauchbar, weil man nicht mal mehr den Anreißer lesen kann.
    Nee – das passt einfach nicht.

    1. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich benutze Liferea als Newsfeed-Reader und kann den Beitragstext ohne Probleme im internen Browser lesen. Erst wenn ich den Artikel im externen Browser (Firefox) öffne, kommt das Banner.
      Völlig abgesehen von der Sinnhaftigkeit des Banners – welche Software benutzt Du? Vielleicht verhält sich nur dieses Programm so komisch?

  49. Liebe Redaktion,

    ich finde das Banner ok so, aber das Verhalten beim Zurück-Button des Browsers sollte meiner Ansicht nach noch optimiert werden. Aktuell kommt dann nämlich nur das Banner wieder. :) Die Guardian-Lösung (Spendenhinweis unten im Text) mögt ihr nicht so, wa?! :)

    spendende Grüße

  50. Ich finde den Banner in seiner jetzigen Form sehr störend. Wenn er nach dem Anklicken von „ich spende schon“ dauerhaft oder zumindest für einige Monate verschwinden würde könnte ich damit leben, aber besser würde ich es finden, wenn er wieder ganz ausgebaut wird.

    Bei vielen anderen Seiten habe ich das Gefühl, dass der Leser primär als Einnahmequelle betrachtet wird. Es wird alles dafür getan, dass er möglichst oft die Webseite aufsucht (Clickbait-Überschriften und -Anreißer, aufgedrängte Push-Nachrichten), und dass er, einmal dort angelangt, möglichst vielen Werbeeinblendungen und Trackern ausgesetzt ist. Solche Seiten verschwenden die Zeit und die Aufmerksamkeit der Benutzer und tragen obendrein zu seiner Überwachung bei.

    netzpolitik.org sticht bisher gerade durch diesen Kontrast besonders positiv hervor. Hier hat man den Eindruck, dass ihr für den Leser arbeitet. Dass eure Einnahmen der journalistischen Arbeit dienen und nicht umgekehrt. Das zeigt sich zum einen beim Besuch der Seite, die ihre Inhalte präsentiert, ohne dem Benutzer Banner vor die Nase zu setzen oder Push-Nachrichten andrehen zu wollen. Zum anderen sieht man es auch am Volltext-RSS-Feed, einem Service, den ich sonst von kaum einer Nachrichtenseite kenne, und den ich sehr schätze.

    Diese Art, netzpolitik.org zu betreiben, war ein Hauptgrund, warum ich mich zum Spenden entschlossen habe. Ich unterstütze euch, weil ich will, dass bei euch auch weiterhin das Wohl des Lesers (und gerade auch des nicht zahlenden Lesers) an oberster Stelle stehen kann. Ein vorgeschalteter Banner ist zwar für sich genommen nicht so schlimm, aber er nervt den Leser um höhere Einnahmen zu erzielen, und damit entfernt sich netzpolitik.org vom Ideal das ich unterstützen möchte.

    Da ich vermutlich nicht der einzige bin, der das so sieht, könnte euch der Banner am Ende mehr Unterstützung kosten als er bringt, so dass ihr auf beiden Seiten verlieren würdet.

  51. Für mich war netzpolitik.org bisher immer das Positivvorbild für die Art der Spendenwerbung. Das Experiment als solches finde ich gerechtfertigt, die Umsetzung aber mangelhaft. (die
    Schwachstellen haben andere schon erläutert)
    Was Bannerwerbung angeht fand ich die letzte Spendenkampagne der niederländischen Wikipedia sehr gelungen. Das war ein Chatbot der einen in ein Gespräch verwickelt hat über die Spendenfinanzierung und direkt nach den Spendendaten gefragt hat. Gleichzeitig war er nicht über den Text eingeblendet sondern verschwand bei runterscrollen aus dem Sichtfeld. Wenn man nicht interagiert hat, nahm er nur eine kleine Fläche ein. Wenn man geantwortet hat wurde die Seite entsprechend nach oben hin länger.
    Von einer „ich spende schon“ Option halte ich nicht sehr viel. Das klickt man irgendwann genervt auch wenn man nicht spendet. Der Gedanke von „ich habe die gerade so ein kleines bisschen angelogen“ macht den Weg zur Spendenbereitschaft aber nur noch weiter.
    Außerdem finde ich schade, dass man, wenn man auf den Feedbackbutton klickt kein Formular für Feedback hat. Man kann nur unter diesem Text hier kommentieren. Das fühlt sich weniger nach offenem Ohr an. Das ist gerade bei solchen Eingriffen in das Leser-Medium-Verhältnis wie diesem Experiment besonders wichtig.
    Was findet ihr von einem Banner wie: „Noch X Artikel bist du zahlen müsstest falls wir eine Paywall hätten“/“Du bist schon X Artikel über der nicht bestehenden Paywall“
    Bei der Zählung finde ich es wichtig dass es sich um die letzten 30 Tage handelt und nicht um den letzten Kalendermonat. Ich kenne zwei Zeitungen mit Paywall wovon die eine den Kalendermonat nimmt und die andere die letzten 30 Tage. Bei der mit den letzten 30 Tagen schaut man regelmäig ob man wieder was lesen darf. Bei der mit dem Kalendermonat klickt man ne Weile nicht mehr auf den Post bei Facebook und bekommt die Artikel dann vom Algorithmus nicht mehr angezeigt.
    Im übrigen würde ich an Gelegenheitsleser nicht den Anspruch stellen zu zahlen. Dafür liest man auf viel zu vielen Medien mit. Was mir aber immer schwer fällt ist einzuschätzen, bin ich noch Gelegenheitsnutzer oder schon echter Nutzer. Ich denke es kann helfen das zu erfahren

  52. Vielleicht ist die Erklärung zur Spende am Ende des Artikels zu lang. Euer blauer Punkt oder das Herz bietet sich als Störer an. Der z.B. zufallsgesteuert auftaucht. »gefällt? klick!« und dann zur Spende aufruft. Euer Instagram Account enthält auch keinen Aufruf zur Spende

  53. Seiten mit Banner gehen bei mir in dem Moment sofort zu, wo ein Banner/Overlay auftaucht. Und weil es eine verbreitete Pest ist, bleiben da nicht viele Seiten übrig (bei manchen lässt sich blocken, aber das ist ein verlorener Kampf).
    Eure Spendenaufforderung zwischen dem Content fand ich immer gut und akzeptabel, hat einen zur richtigen Zeit erinnert (nachdem Content genutzt wurde) und mich auch motiviert zu spenden.

    * Der aktuelle Banner gar nicht, ist ein auch noch wiederkehrendes Ärgernis
    * Dark Pattern = no go

    Auf FF mobil ist der banner zu breit, das x außerhalb des Sichtbaren.

    Wie wäre es mit einem DIV an der Seite? Solange es nicht zappelt, darf die Info schon bleiben.

  54. Seit einigen Jahren lese ich Euch regelmäßig und spende nun schon eine Weile (Dauerauftrag). Bisher habe ich mich nicht geäußert, war also „stiller Leser“. Nun halte ich es aber für notwendig, meine Ansicht darzulegen.

    Die Idee mit dem Vorschaltbanner ist richtig schlecht, finde ich. Ich verwende einen Newsfeed-Reader mit dem RSS-Feed. Die Beiträge lese ich teilweise im internen Browser des Readers, öffne sie aber oft im externen Webbrowser, zum Beispiel um die Kommentare/Ergänzungen zu lesen. Davon abgesehen ist die Formatierung einfach angenehmer ;-)
    Das Vorschaltbanner erscheint bei jedem Aufruf eines Artikels, es erscheint beim Kommentieren, sogar beim Öffnen des Seitenmenüs. Besonders absurd ist, dass beim Anklicken von „Feedback“ im Banner erneut das Banner erscheint. Nein, das nervt zu sehr!
    Ich muss mich den Vorschreibern anschließen: Mit einem Vorschaltbanner verärgert ihr die Leser, die bereits spenden. Ob sich durch nervige Banner mehr Leute entschließen, euch zu unterstützen, kann ich nicht sagen, habe eher Zweifel. Schon die Banner am unteren Rand, die man ebenfalls klicken musste, fand ich nervig.

    Die vorgeschlagenen Cookies sind m.E. nicht hilfreich, denn sie werden sicher oft gelöscht. Eine Verknüpfung mit einem „spendet“-Eintrag in eurer Datenbank würde eine Identifizierung des Lesers erfordern, also Tracking oder Login. Solche Methoden lehne ich ab!

    Eine Lösung wurde schon genannt: Eine Zeile unterhalb der Kopfzeile (Menü / Suchen / Logo / Spenden-Button), die nicht ganz so hoch ist, sich aber von Farbe und Gestaltung deutlich abhebt. Ein Hinweis auf die Spendenfinanzierung ist dann immer sichtbar und wird vermutlich nicht einfach „ausgeblendet“ wie der Spenden-Button. Vielleicht könnt ihr den Spenden-Button weglassen und die Funktion über das Anklicken des erwähnten Textes realisieren?

    Machen wir uns nichts vor: Solange es Inhalte im Internet (auch) kostenlos gibt, wird nur ein gewisser Teil der Nutzer bereit sein zu bezahlen. Wie sagt man so schön: Der Drops ist gelutscht! Die Medienbranche hatte das Problem der Finanzierung verschlafen und rein Web-basierte Medien wie netzpolitik.org müssen diese Versäumnisse nun ausbaden. Werbung hat so ziemlich den schlechtesten Ruf in der Wirtschaft (abgesehen von Versicherungen und der Finanzwirtschaft, meiner Meinung nach) und bringt immer weniger ein. Ich persönlich kann exzessive Werbung nicht ausstehen und wehre mich dagegen. Bezahlschranken sind eine Möglichkeit, Spenden eine andere. Ich bevorzuge letztere Möglichkeit.

  55. Wenn ich mich richtig entsinne, nehmen die Spenden jedes Jahr ein wenig zu. Mehr Geld kann man natürlich immer gebrauchen, aber eigentlich geht es euch doch ganz gut (wenn man so in den Transparenzbericht schaut).
    Das ständig aufpoppende Banner vermittelt mir das Gefühl, dass ihr euch nicht mit den Spenden zufrieden geben und um jeden Preis die „Schwarzleser“ zum Spenden bringen wollt. Ich Spende nicht weil ich mich dazu genötigt fühlte, sondern weil ich bewusst unabhängige, moderne und hochwertige Nachrichtenquellen wertschätze und auch bereit bin, diese finanziell zu unterstützen.
    Bitte wieder dausschließlich unaufdringliche und dezente Spendenaufrufe!

  56. Das Banner ist definitiv zu aufdringlich ich kann quasi nicht Lesen ohne es wegzuklicken.
    Vielleicht wären andere Wege besser geeignet kp z.B. Kooperationen mit anderen Autoren und Redaktionen/Redakteuren oder Projekten usw.

  57. Was dauert länger? Dieses Banner in einem AdBlocker oder einer Filterregel wegkonfigurieren, oder den Dauerauftrag löschen?

    Ich tendiere dazu, den Dauerauftrag zu löschen.

    Tut mir wirklich sehr leid. Ich finde eure Arbeit sehr, sehr wichtig und unterstütze euch gerne. Aber nicht um den Preis, bei jedem Seitenaufruf gegängelt zu werden.

    Ich weiß leider auch nicht, wie ihr zu mehr Spendern kommen könnt.

    Da ich möglichst ohne JavaScript surfe (an dieser Stelle ein großes Lob, dass netzpolitik.org ohne JavaScript benutzbar ist!) und Cookies immer beim Beenden des Browsers lösche, könnte ich auch gar keine technische Lösung vorschlagen. Die (a-) soziale Lösung ist dann, euch leider den Rücken zuzuwenden.

    Ich hoffe einfach, dass dieses Banner in den nächsten paar Tagen dahin verschwindet, wo es hingehört: in den Mülleimer der schlechten Ideen.

  58. Ich finde Hinweise wie bisher, die dezent aber doch deutlich im Text auftauchen deutlich besser (als Block zwischen Absätzen oder am Ende). Und weniger aufdringlich. Glaube auch für Menschen die unterstützen wollen und verstehen, dass netzpolitik.org davon lebt, ist das der bessere Anreiz. Für mich zumindest.
    Aber egal, wie ihr es macht, es wäre schön – wenn schon „ich spende schon“ anklickbar ist – die Meldung daraufhin nicht ständig wieder kommt (bzw. Ich hingewiesen werde dass die Entscheidung nicht gespeichert werden konnte wenn cookies verboten sind). Oder vllt nur alle zwei Monate oder so.
    So wie es jetzt ist finde ich es unangenehm aufdringlich, da es bei jedem Link klick wieder aufpoppt :( Und als regelmäßiger Unterstützer überflüssig.
    Vielen Dank für eure Arbeit!
    Und dass ihr solche Dinge so offen zur Diskussion stellt und vor allem auf den Riesenmist namens Werbung – meiner Meinung nach eins der größeren Problemverursacher die wir haben – sehr bewusst verzichtet! :)

  59. Ich finde das Banner absolut legitim und angebracht. Hier wird Leistung erbracht, die einen Wert hat und deshalb sollte es zumindest denjenigen ständig vorgehalten werden, die nicht spenden.

    Das Spenden selber habe ich allerdings aus einem anderen Grunde eingestellt: In meinen „Ergänzungen“ kritisiere ich die Beiträge ausschließlich hinsichtlich der Art, wie sie den Diskurs methodisch angehen. Ich mache methodische „Textanalyse“, um beispielhaft zu zeigen, wie man Fake News erkennen, Fehlschlüsse analysieren und Widersprüche aufdecken kann.

    Meist werden diese Beiträge hier nicht freigeschaltet.

    Offensichtlich ist diese Kritik ist hier nicht erwünscht, denn natürlich greife ich damit die Glaubwürdigkeit des Autors an. Einen Journalismus, der nicht bereit ist, auf der Metaebene über sich selbst zu diskutieren, möchte ich nicht unterstützen – auch wenn er immer wieder mal wichtige Erkenntnisse zutage fördert. Denn dafür schadet er dem liberalen Rechtsstaat zu sehr.

    Netzpolitik bearbeitet die richtigen Themen, fördert Interessantes zutage. Es fehlt aber der liberale Ansatz. Das ist fatal.

  60. Ich lese die meisten Texte auf dem Smartphone. Ich besuche die Hauptseite -> kein Banner, klicke auf einen Text -> Banner -> Klick auf ‚ich spende schon‘. Lesen. Zurück zur Hauptseite via Wischgeste -> wieder ein Banner. Nochmal zurück via Wischgeste -> Hauptseite. Klick auf nächsten Artikel -> Banner -> Klick auf ‚Ich spende schon’….
    Das ist wirklich anstrengend und macht keine Lust auf mehr Artikel! Vielleicht könnt ihr dieses Verhalten abstellen?
    Und ja, ich spende schon seit einiger Zeit per Dauerauftrag.

    Ansonsten finde ich die Art und Weise wie ihr das zur Diskussion stellt sehr gut, vielen Dank dafür!

  61. Also ich persönlich finde das Banner etwas nervig, aber verstehe absolut, dass die Arbeit die Ihr leistet, vergütet werden sollte.

    Vielleicht bieten sich andere Finanzierungsmodelle eher an, z.B. Zugriff auf bestimmte Produkte aus dem Shop (ausschließlich für Premium-Kunden zu besonderen Konditionen). Oder Rabatte für Tickets des CCC-Kongress. Alternativ könnte man – wobei ich mir unsicher bin, ob das den Sinn der Seite verfehlt – auch auf technische Tutorials / exklusive Anleitungen setzen, die es bspw. nur über Patreon oder im Abo gibt. Die Berichterstattung sollte keinesfalls hinter einer Paywall versteckt sein, aber eventuell weiterführende technische Analysen / Erklärung von Funktionsweisen. Wer jetzt z.B. einen „2-Jahres-Plan“ abschließt, dem könnte man ein gratis Shirt geben und ein Stickerpack – wenn das Abo jetzt nur 2,5€ pro Monat (im Jahresplan) und 5€ (monatliche Zahlweise) kostet, wäre das mMn durchaus rentabel.
    Und über die Mitglieder des CCC habt ihr ja durchaus einen Draht zur Regierung / dem Staat, ggf. könnte man Ihr Subventionen für die Arbeit erhalten, immerhin leistet ihr einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung und Berichterstattung – mir persönlich wäre es weitaus lieber, wenn ich Euer Angebot per Rundfunkgebühren mitfinanziere (wobei das vermutlich unmöglich ist). Aber im Rahmen des „FITKO-Programms“ wurde ja erst irgendwie 180 Millionen für digitale Projekte bereitgestellt, ggf. lässt sich da etwas abgreifen.

  62. Problem vom Banner: Wenn ich einen Artikel öffne das Banner wegklicke und dann weil ich nach einem Anderen Artikel gesucht habe auf die Zurück Taste klicke ist das Banner wieder da anstatt das ich auf die vorherige Seite komme.
    Ist zwar nicht so schlimm 2 mal zu drücken trotzdem nervig.

  63. Ich bekomme das Banner auf JEDER EINZELNEN SEITE. Obwohl ich das Banner mit dem X, dem Weiterlesen, oder dem Ich Spende Bereits Button schließe ist es im nächsten Artikel wieder. Meine letzte Spende schon wieder eine weile her, nach der ersten Einblendung habe ich mir gedacht „Ich sollte mal wieder spenden“, jetzt bin ich aber nur noch genervt. Soll das Banner so funktionieren? Webbrowser ist Firefox 80, Adblocker habe ich extra ausgeschaltet. Aber in den anderen Kommentaren lese ich, dass das Banner wohl so sein soll.

  64. Ich find den #Vorschaltbanner super, weil

    1. leicht zu erkennende und klickende Wahlmöglichkeit (statt winzig versteckter close-button)
    2. es sollten alle wissen, dass Eure Arbeit Zeit und Geld kostet
    3. super Erklärung auf kleinstem Raum

    Ich muss zugeben, ich spende nicht, und ich find gut, wenn ich ab und zu daran erinnert werde. Ich lese gelegentlich Eure Artikel, bin aber kein regelmäßiger Leser.

    Warum ich nicht spende: Ich spende bereits für mehrere andere Organisationen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass ich dieses Jahr umstrukturiere und ein paar andere Organisationen aus meinem „Portfolio“ rauskicke zu Gunsten von freiem Journalismus.

    Zum Banner: Wenn das Ding jedesmal kommt, tät es schon nerven. Ich versteh die Krux mit den Cookies. An der Stelle wär ein Cookie schon nützlich, aber dann noch ein Banner zum Bestätigen des Cookies … Vielleicht fällt Euch noch eine coole Lösung ein, dass die Auswahl gespeichert wird. Ansonsten würd ich die Dauer begrenzen und nur gelegentlich aktivieren für begrenzte Zeit – wie bei Wikipedia. Dann könnt Ihr auch besser sehen, ob es was gebracht hat.

  65. Der Banner nervt extrem. Ich spende per Dauerauftrag und klicke daher auf „Ich spende schon“, trotzdem kommt er immer wieder.

    Was soll das?

    Damit nutze ich die Website nur noch ungerne.

    Wenn man angibt, dass man spendet, muss das Ding weg, sonst vergrault ihr die Leute, die euch finanzieren.

  66. Hallo,
    mein Klick „ich spende schon“ ist eine zutreffende Auswahl – und sollte, sagen wir mal für einen begrenzten Zeitraum (1 Monat ?) dazu führen, dass mir das Banner nicht bei jedem Lesen/Artikel wieder angezeigt wird.
    Mit besten Gruß aus Radebeul

  67. Ich habe ’schon 2x‘ gespendet aber eher wegen der CCC-Nähe. Alle drei Zeilen den Spendenaufruf zu sehen, war schon heftig für mein Empfinden also wurde auch sofort der ###vorschaltbanner-Filter gesetzt. Wenn’s irgendwann so kompliziert wird ungeliebte Inhalte zu blocken, wie bei Anderen. (Werbung, Eigenwerbung [!!!], Drittanbieter-Tracking… eben die ganze Seuche, die wir nie wollten und hassen wie die Pest… Cookie-Gesabbel und wenn man aus Prinzip keine LZ-Cookies nutzt, dann erst recht – Danke Netz-Verblödungs-Durchsetzungs-Luftnummer) Sicher habe ich Achtung vor eurer Arbeit und zum Kaffee soll es auch belegte Brote geben aber dann seid ihr nüchtern betrachtet auf dem falschen Planeten und im falschen Gesellschaftssystem festgenagelt, denn ihr könnt hier schreiben wie ihr wollt – es wird dennoch nur ’schlimmer‘, denn es geht eben einfach so gut wie immer NUR UMS GELD! Imho erreicht man sogar das Gegenteil von dem, was man gutmütig beabzweckt, sobald man sich ins Rampenlicht stellt, wie dieses naive von ihren Gegnern instrumentalisierte norwegische Schulmädchen. Muss man leider irgendwann einsehen. Wünsche euch weiterhin eine gewisse Unabhängigkeit. Danke.

  68. Bin heute auf den Banner bei meinem Besuch aufmerksam geworden. Bin kein regelmäßiger Leser, aber seit Republica 2014 Dauerauftrag-Spender.

    Fand Stand heute (scheint sich seit Anfang September schon was getan zu haben) den Banner am Handy sehr gelungen (nur der Experiment Hinweis abgeschnitten, bin dann auf Desktopansicht im mobilen Chrome gewechselt). Ihr habt auch direkt eure Werte kommuniziert. Ich klicke gern einmalig auf „ich spende schon“ dafür.

    Weil ihr nach guten/weniger guten Beispielen gefragt habt: aus Nutzersicht nerven mich die auf persönlich gemachten Wikipedia-Aufrufe, kann mir aber vorstellen, dass es tatsächlich gesteigerte Einnahmen bringt mit Spendenziel-Barometer. Wenn ihr einen guten Draht habt zu Wikimedia, fragt die doch nach deren Erfahrungen.

    Konkret noch:
    – danke an die Accessibility Hinweise, die hier eingingen. Ich finde sowas sehr lehrreich
    – Spenden-Aufruf auf den wahrscheinlichsten Laufkundschaft-Seiten einzublenden (Transparenzbericht) und darauf zu beschränken klingt sinnvoll
    – probiert ggf. A/B Testing, wenn sich das Datenschutz-konform umsetzen lässt

    PS: Uff, ganz schön viele Kommentare. Schaff ich nicht alle durchzulesen, um „was er/sie sagt“ replyen zu können.

  69. Dazu fällt mir ein, dass es in Zeiten der DSGVO etc. kurios ist, dass Werbeeinblendung im Internetz immer noch standardmäßig Links auf extern gehostete Assets erfordert und somit Tracking durch Dritte Tür und Tor (no pun intended) öffnet.

    Dann brauchen auch Sans-Serif und Courier darin „natürlich“ fonts.googleapsis & Co. und schon isset komplett rum mit der ePrivacy.

    Technisch könnten Werbebildchen auch mittels lokaler Kopie, und der Link zum Werbenden auch via anonym.to et al. eingebunden werden, nur wollen das offensichtlich die digital Werbenden in der Breite nicht.

    Nun zum „Spenden“: Wie spendet man Euch denn komplett anonym wenn man nicht in Berlin wohnt und in COVID-19 Zeiten auch nicht allzu gerne ein Abstecher dorthin machen möchte?
    Überweisung und PayPal scheiden in Punkto Anonymität aus, und Schneckenpost ohne Absender zu versenden ist in D offenbar Werbenden vorbehalten.

  70. Hi, leider taucht der Spendenbanner immer wieder auf und ich kann die Seiten nicht verlassen wenn ich auf den zurück Button im Firefox 81.0 klicke. Macht es etwas schwer den Inhalten der Seite zu folgen, wenn man immer erst die komplette Seite neu aufrufen muss.

    Ich freu mich das es euch gibt und bin schon seit längeren Dauerspender, wenn ich also auf „ich spende schon“ klicke sollte der Banner doch zumindest den zurück Button erlauben die Seite zu verlassen, aber ich denk das geht nicht ohne das ein Cookie oder ähnliches auf den Rechner der Nutzer abgelegt wird.

  71. Das Vorschaltbanner stört mich. Privat lese ich zumeist den RSS-Feed, aber auf der Arbeit, im Rahmen streng dienstlicher Recherchen, nervt es. Es erinnert mich so stark an Tracking- und Cookie-Banner, dass der Text meine Laune nicht zwingend verbessert. Und dabei spende ich zur Zeit. Vom Usererlebnis her läuft man direkt vor eine Wand.

    Das geht m. E. sanfter: Etwa ein Seitenbalken, der sich nach ein paar Sekunden Lektüre rechts einschiebt. Oder wegen mir evtl. auch eine Abdunkelung wie man sie Plus-Angeboten auf SPON oder Zeit.de sieht, nur eben mit der erfreulichen Nachricht, dass es mit einem Klick weitergeht.

    Wo ich grad dabei bin: Ich bin nicht kategorisch gegen eine Mischfinanzierung von netzpolitik.org, d. h. wenn sagen wir bis zu 25% der Einnahmen von ethisch vertretbaren/geprüften Werbekunden kämen, dann wäre das für mich okay.

  72. Ich find das Banner grundsätzlich gut und kommuniziert auch Eure Werte, v.a. der aktuelle Text gefällt mir gut: „Hier geht es nicht um Cookie-Optionen. Denn wir tracken nicht, haben keine Werbung und auch keinen anderen lästigen Schnickschnack, der euch im Netz verfolgt. Das ist möglich, weil tausende Menschen regelmäßig spenden. Mach mit und spende auch: Für kritische Berichterstattung und ein lebenswertes Netz.“

    Dass aber die Auswahl nicht gemerkt wird und das Banner bei jedem Seitenwechsel wieder erscheint; ist suuuper nervig. Ich verstehe, dass Ihr keine Cookies setzen bzw. auch noch ein extra Cookie-Akzeptier-Popup anzeigen wollt.

    Aber wie wäre es mit einer standardmäßig nicht ausgewählten Checkbox in dem Vorschaltbanner „Dieses Banner eine Woche lang nicht anzeigen (dafür wird ein Cookie gespeichert).“? Dann weiß man gleich direkt Bescheid und kriegt das Banner beim nächsten Gelegenheitslesen wieder angezeigt, aber Dauerleser / Spender müssen sich nicht bei jedem Seitenbesuch nerven lassen.

    Das ist so ähnlich wie in Eurem Kommentarfeld, wo es auch eine kontextbezogene Checkbox gibt, um Name/E-Mail-Adresse/Webseite in Cookies zu speichern.

  73. Mich nerven ALLE Banner ungemein – auch Eurer! Ich finde es furchtbar.
    Ich habe auch keine gute allgemeine Lösung für Euer – verständliches – Anliegen.

    Ich persönlich bin gerne bereit, für guten Journalismus zu zahlen (momentan bin ich Dauer-Spender) und wäre bei einem solchen (Abo-) System dabei.

  74. Ihr habt jetzt noch 4 Tage Zeit, diesen groben Unfug abzuschalten. Ansonsten entfällt dieses Jahr meine Spende an euch. Wie auch mein täglicher Besuch auf eurer wirklich äußerst informativen Seite. Schade eigentlich.

    Einmal, wenn man die Seite ansurft, würde ich ja noch zähneknirschend akzeptieren. Aber bei jedem Artikel? Unmöglich.

  75. Ich finde das Vorschaltbanner eher nervig. Zum Spenden wurde ich durch eure gute journalistische Arbeit bewegt. Ein Hinweis unter dem Artikel „durch Spenden finanziert“ o.ä. finde ich passender.
    Oder ganzseitig wie die taz nur ab und zu.

  76. Habt ihr endlich Mal fertig getestet? Dieses Banner geht mir echt auf den Zeiger, insbesondere da ich von verschiedenen Geräten lese bei denen ich nicht immer erst einen Banner-Blocker einrichten will oder kann.

  77. Eben zum ersten Mal bemerkt: Wenn ich von einer eurer Seiten auf eine andere eurer Seiten komme und wieder zurück will, geht das nicht. Das Banner scheint das zu verhindern, da kann ich noch so oft auf „ich spende schon“ klicken. Dabei spende ich wirklich schon!

  78. Ich lese NPO überwiegend aus dem RSS-Feed. Will ich Ergänzungen lesen, öffne ich den Beitrag im externen Browser, manchmal auch immer, weil die Formatierung besser als im Feedreader ist. Es erscheint bei jedem Aufruf das Vorschaltbanner – ich hatte bereits geschrieben, dass dies nervt, wenn man per Dauerauftrag spendet.

    Der Monat September ist vorüber und die Anwendung des Vorschaltbanners eskaliert. Was ist schief gegangen?
    Es erscheint ein Banner als Balken quer über dem oberen Drittel des Browser-Fensters:
    [Spenden] [Ich spende schon] [Schließen]
    Davon funktioniert aber nur der Spenden-Link, beim Klicken auf die anderen Links passiert nichts.
    Ein Beispiel: https://netzpolitik.org/2020/eu-schreibt-schwarze-liste-unfairer-praktiken/#spendenleiste – dabei ist die erwähnte Leiste sichtbar. Ich hab einfach mal die URL ab /#… gelöscht und siehe da – das alte Vorschaltbanner erschien und funktionierte wie gehabt!
    Nun habe ich den Link zu dieser Diskussionsseite geklickt – und wieder erscheint das neue Banner. Neu: Die Links funktionieren ALLE nicht. Bei „Spenden“ ruft man immer dieselbe Seite auf, nicht die Spendenseite. Das Löschen des Endes einer URL bringt keine Änderung, egal auf welcher Beitragsseite. Anders gesagt, das alte Vorschaltbanner erscheint nicht mehr und das „neue“ lässt sich nicht mehr weg klicken.
    Vermutlich ist das ein Programmierfehler. Skripte und Cookies sind zugelassen, ich wüsste also nicht, welche Einstellung meines Browsers Schuld haben könnte.

    Ich erneuere den Vorschlag, der auch von anderen Lesern gebracht wurde, das Vorschaltbanner durch eine permanent sichtbare, anders eingefärbte Zeile unterhalb der Kopfzeile zu ersetzen. Der Text könnte dann auch länger sein und deutlich auf die Spendenfinanzierung hinweisen! Mit dem derzeitigen Konzept lauft ihr Gefahr, bisherige Spender zu verprellen.

  79. Ich bin immer und überall ohne JS, ohne Cookies und mit uBlock unterwegs, deshalb habe ich das Klick-Banner vermutlich nie gesehen und bin jetzt auch ein bisschen spät dran. Aber ich unterstütze den Vorschlag, der hier schon mehrfach gemacht wurde: Im Seitenkopf eine statische Zeile mit Spendenziel und Spendenstand („Wir brauchen für … (Link) 1.000 EUR, gespendet bisher: 100 EUR), gern fett in Türkis. Genau das Verfahren ist auf amerikanischen Community-Seiten ziemlich erfolgreich. Warum, mögen die Psychologen beantworten. Die letzte Seite dieser Art, die ich sah, bekam innerhalb weniger Monate statt benötigten 100k volle 400k. Konkrete Ziele motivieren. Abstraktes blendet das Gehirn aus.

    Aber bitte nix, wo man klicken muß. Von deutschen Verlagen lernen heißt verlieren lernen.

  80. Ich bin immer und überall ohne JS, ohne Cookies und mit uBlock unterwegs, deshalb habe ich das Klick-Banner vermutlich nie gesehen und bin jetzt auch ein bisschen spät dran. Aber ich unterstütze den Vorschlag, der hier schon mehrfach gemacht wurde: Im Seitenkopf eine statische Zeile mit Spendenziel und Spendenstand („Wir brauchen für … (Link) 1.000 EUR, gespendet bisher: 100 EUR), gern fett in Türkis. Genau das Verfahren ist auf amerikanischen Community-Seiten ziemlich erfolgreich. Warum, mögen die Psychologen beantworten. Die letzte Seite dieser Art, die ich sah, bekam innerhalb weniger Monate statt benötigten 100k volle 400k. Konkrete Ziele motivieren. Abstraktes blendet das Gehirn aus.

    Aber bitte nix, wo man klicken muß. Von deutschen Verlagen lernen heißt verlieren lernen.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.