Weggefiltert: Bericht zur technischen Zensur in China

Wer hat Kontrolle über Dich? CC-BY-NC 2.0 Judith

Die BBC hat im Vorfeld des Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas, der alle fünf Jahre stattfindet, einen Blick auf technische Filtermaßnahmen der Regierung geworfen. In vielen Gegenden der Welt verbreitete Kommunikationswege sind in großen Teilen Chinas vollständig blockiert. Google, Facebook, Twitter, Pinterest oder Telegram sind nur mit Umwegen erreichbar, seit kurzer Zeit ist auch Whatsapp gesperrt. Stattdessen ist „WeChat“ beliebt und ein allseits genutzter Weg für Kommunikation, Foto-Weitergabe oder Bezahlen, vor allem auf Smartphones, sowie das Twitter-ähnliche „Weibo“. Zugleich beschreibt der BBC-Bericht aber, welche inhaltlichen Zensurmaßnahmen bei verbreiteten Diensten wie WeChat und Weibo greifen. Jeder Widerspruch zur Linie der regierenden kommunistischen Partei wird weggefiltert, wenn er nicht sehr verklausuliert daherkommt. Stattdessen soll dem Regierungschef Xi Jinping und den Partei-Propagandathemen gehuldigt werden.


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Die BBC kommt zu dem Schluss:

„You can’t control the internet“, is something people would say in those years – part mantra, part celebration of a new global reality. But Chinese officials have worked out that actually, you can.

(„Das Internet ist nicht zu kontrollieren“, war etwas, was Menschen früher gesagt haben – halb als Mantra, halb, um die neue globale Realität zu feiern. Aber die chinesischen Funktionäre sind dahintergekommen: Es geht sehr wohl.)

3 Kommentare
    1. Die Software ist schon geordert, die gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden explizit im letzten Jahr durch die Instanzen geprügelt und unter Jameica weiter etabliert, denn der Feind hat seine Boshaftigkeit bei den letzten Wahlen enthüllt!

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