2017
-
: ePrivacy: Die Lobbymacht der Datenindustrie
Die Einflussversuche der Daten- und Werbeindustrie auf die Gesetzgebung der EU sind öffentlich kaum bekannt. Ein Report des Corporate Europe Obersavtory zeichnet nun nach, wie Google, Facebook, Telekom und Co. gegen eine starke ePrivacy-Verordnung lobbyieren. : ePrivacy: Die Lobbymacht der Datenindustrie Mit der ePrivacy-Verordnung könnten ab kommendem Jahr strengere Regeln für Tracking und die kommerzielle Verwertung von Daten durch WhatsApp und Co. kommen. Ein Bericht gibt nun Aufschluss über den immensen Aufwand, mit dem sich die Daten- und Werbeindustrie gegen mehr Regulierung wehrt.
-
: G7-Innenminister wollen neue Meldestelle für Internetinhalte bei Interpol
Die G7-Innenminister, Vertreter der EU und Interpol beim Treffen auf Ischia. : G7-Innenminister wollen neue Meldestelle für Internetinhalte bei Interpol Zur Bekämpfung von „terroristischem und gewalttätigem Extremismus“ arbeiten Google, Microsoft, Facebook und Twitter immer enger mit Strafverfolgungsbehörden zusammen. Ihr neues „Global Internet Forum to Counter Terrorism“ hatte beim jüngsten G7-Treffen seinen ersten großen Auftritt.
-
: Interview mit Florian Glatzner: Was die ePrivacy-Reform für Verbraucher bedeutet
: Interview mit Florian Glatzner: Was die ePrivacy-Reform für Verbraucher bedeutet Internetunternehmen und Kommunikationsanbieter sammeln durch Tracking eine Vielzahl an Nutzerdaten. Wie sich das durch die ePrivacy-Reform ändern kann, erklärt uns Florian Glatzner im Interview.
-
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 42: Mehr ePrivacy wagen
Quelle: Internet : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 42: Mehr ePrivacy wagen Das Europaparlament stimmt überraschend gegen Tracking und für mehr Datenschutz. Fairphone und Apple produzieren die ökologischsten Smartphones. Instagram und Twitter kündigen nach Protesten Änderungen an ihren AGBs an. Die Themen der Woche im Überblick.
-
: V‑Mann-Skandal: Behördenversagen aufklären statt Massenüberwachung ausbauen
Das Grundrechtsabbau-Karusell dreht sich weiter, die Fehler der Behörden bleiben bestehen. : V‑Mann-Skandal: Behördenversagen aufklären statt Massenüberwachung ausbauen Mehr Videoüberwachung, neue Gefährdergesetze, Verschärfung des Asylrechts. Alles wurde gefordert in der Folge des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin. Jetzt kommt raus, dass ein V‑Mann den Attentäter offenbar angestachelt hat. Ein Kommentar.
-
: IT-Unternehmen auf dem Weg, Stadtteile zu bauen: Alphabet-Tochter will es besser machen als IBM
Eric Schmidt von Google zeigt den Mitbewerbern um das Großprojekt die rote Karte (Symbolbild). : IT-Unternehmen auf dem Weg, Stadtteile zu bauen: Alphabet-Tochter will es besser machen als IBM Ein Unternehmen des Alphabet-Konzerns, zu dem auch Google gehört, darf bei der Entwicklung eines neuen Stadtteils in Toronto sehr eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten. Es ist das erste Großprojekt von Sidewalk Labs, die sehr darauf achten, in keine PR-Schwierigkeiten zu geraten.
-
: G20-Akkreditierungen: Sperrlisten des Bundeskriminalamtes nicht rechtskonform
Bestimmte Personen sollten trotz erfolgter Akkreditierung nach Willen des BKA nicht auf das Gipfelgelände kommen. : G20-Akkreditierungen: Sperrlisten des Bundeskriminalamtes nicht rechtskonform Noch mehr Polizei-Pannen beim G20-Gipfel. Die Listen mit Namen von Journalisten, aber auch Catering-Personal, die das Bundeskriminalamt (BKA) zum Zwecke des Akkreditierungsentzuges verteilte, waren nicht rechtskonform. Das BKA zog die bereits an die Hamburger Polizei übermittelten Listen noch am gleichen Tag zurück, weil diese als Verschlusssache eingestuft waren und deshalb Geheimhaltungspflichten unterlagen. Die Polizei Hamburg […]
-
: RBB-Kontraste über Fake-News von der Polizei auf Twitter
Zu diesem Bild twitterte die Polizei: "Lebensgefahr für unsere Kolleg. Dieser Handknauf in der #Friedel54 wurde unter⚠️Strom⚠️gesetzt. Zum Glück haben wir das vorher geprüft." Medien übernahmen die Version ungeprüft. Am Ende stellte sich die Geschichte als falsch heraus. : RBB-Kontraste über Fake-News von der Polizei auf Twitter Das RBB-Magazin Kontraste hat sich Falschmeldungen der Polizei angesehen. Diese werden vor allem über Twitter verbreitet. Der Artikel führt mehrere Beispiele an, darunter der angeblich unter Strom gesetzte Türknauf eines besetzten Hauses in Berlin sowie die angeblich gefundene Benzinflasche beim G8-Gipfel in Elmau. In beiden Fällen musste die Polizei später zurückrudern. Dabei macht der Bericht […]
-
: Twitter will härter gegen Hass, Belästigungen und Sexismus vorgehen
Hassrede gibt es auch auf Twitter (Symbolbild) : Twitter will härter gegen Hass, Belästigungen und Sexismus vorgehen Dank einer durchgesickerten internen Mail von Twitter werden geplante Änderungen in der Moderationspolitik des Unternehmens öffentlich. Das soziale Netzwerk will in den kommenden Wochen die Regeln verschärfen.
-
: Heute Abend startet Vorverkauf für den 34. Chaos Communication Congress
Der Kongress ist von Hamburg nach Leipzig gezogen. Diesen Blick in Saal, wird es nicht mehr geben. : Heute Abend startet Vorverkauf für den 34. Chaos Communication Congress Heute Abend startet um 20 Uhr der offizielle Vorverkauf für den 34. Chaos Communication Congress. Der viertägige Kongress wird vom 27.–30. Dezember erstmals in Leipzig stattfinden. Es wird insgesamt drei Vorverkaufskontingente geben. Zwei weitere Termine sind für 29.10. um 15 Uhr und 21.11. um 11 Uhr angesetzt. Im Gegensatz zur früheren Location in Hamburg soll […]
-
: Verschlüsselung: Europäische Union will Schwachstellen ausnutzen
Die „deutsche Lösung“ will Verschlüsselung mit Trojanern umgehen. Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn und Polen fordern Hintertüren. : Verschlüsselung: Europäische Union will Schwachstellen ausnutzen Europäische Sicherheitsbehörden wollen sich nicht mit der zunehmenden Verschlüsselung von Kommunikation und persönlichen Daten abfinden. Zwei neue Papiere des Rates und der Europäischen Kommission schlagen deshalb neue Lösungen vor. Sie könnten die Handschrift der deutschen „Zentralen Stelle für IT im Sicherheitsbereich“ tragen.
-
: Hauchdünne Mehrheit für Kompromiss bei ePrivacy-Reform
In der ePrivacy-Reform geht es unter anderem darum, wie Unternehmen die Bürger tracken dürfen und wie sie Daten weiterverarbeiten können. (Symbolbild) : Hauchdünne Mehrheit für Kompromiss bei ePrivacy-Reform Gestern noch hatten die Konservativen die Verhandlungen im Ausschuss abgebrochen, heute kam dann eine hauchdünne Mehrheit für einen Kompromiss zur ePrivacy-Reform zustande. Ein wichtiges Votum für besseren Datenschutz, aber die endgültige Entscheidung kommt erst noch im Plenum.
-
: Creative-Commons-Abmahnungen: Gegenwind für die Cider Connection
Immer mehr Betroffene zeigen der Cider-Connection die Zähne. (Symbolbild) : Creative-Commons-Abmahnungen: Gegenwind für die Cider Connection Die Kanzlei Schroeder aus Kiel mahnt offensichtlich weiterhin wegen fehlerhafter oder unvollständiger Creative-Commons-Bildreferenzierungen ab. Doch immer mehr Betroffene wehren sich gegen die Forderungen der Kanzlei. Anwalt Jan Schallaböck erklärt im Interview rechtliche Möglichkeiten und Vorgehensweisen.
-
: BKA sagt Lehrgang zu Internetbeobachtung in Ägypten ab, baut Kooperation aber weiter aus
Die ägyptische Polizei ist berüchtigt für ihre gewaltvollen Übergriffe. (Archivbild) : BKA sagt Lehrgang zu Internetbeobachtung in Ägypten ab, baut Kooperation aber weiter aus In einem neuen Sicherheitsabkommen arbeiten deutsche und ägyptische Polizeien und Geheimdienste eng zusammen. Hinzu kommen Lehrgänge und Arbeitsbesuche zur „Terrorismus-/Extremismusbekämpfung“. Einer der geplanten Workshops wurde nun abgesagt. Die übrige Zusammenarbeit ist davon nicht beeinträchtigt.
-
: Kurz vor entscheidender Datenschutzabstimmung: Konservative brechen Kompromissverhandlungen ab
Talk to the hand: Die Abgeordneten der Europäischen Volkspartei haben die Verhandlungen im EU-Parlament über Datenschutzkompromisse abgebrochen : Kurz vor entscheidender Datenschutzabstimmung: Konservative brechen Kompromissverhandlungen ab Vor der morgigen ePrivacy-Abstimmung des Innenausschusses haben die christdemokratischen Vertreter im Europaparlament dem Druck der Datenlobby nachgegeben. Sie brachen die Verhandlungen mit den datenschutzfreundlichen Parteien ab. Ob eine Mehrheit für besseren Schutz vor kommerzieller Überwachung zustande kommt, ist damit fraglich.
-
: Tübinger Wohnprojekt wochenlang videoüberwacht (Update)
Dieses Haus oberservierte die Tübinger Polizei mit einer Videokamera für fast einen Monat ohne richterliche Anordnung. : Tübinger Wohnprojekt wochenlang videoüberwacht (Update) In der schwäbischen Studentenstadt hat die Polizei ohne richterliche Anordnung im Juli 2016 ein Wohnprojekt von über einhundert Menschen mit einer Kamera überwacht. Sie war bei einem Nachbarn des Hauses installiert. Der Landesdatenschutzbeauftragte kritisiert die Maßnahme.
-
: Erste jährliche Prüfung: EU-Kommission winkt Privacy Shield durch
Datenschutz (Symbolbild) : Erste jährliche Prüfung: EU-Kommission winkt Privacy Shield durch Trotz erheblicher Mängel hat die EU-Kommission bei der Prüfung des Privacy-Shield kaum Bedenken. Die Vereinbarung soll Europäern garantieren, dass bei der Weiterleitung der Daten in die USA ähnliche Standards wie hierzulande gelten.
-
: Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im September 2017
: Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im September 2017 Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern wir sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im September 2017. Wir haben etwas Plus gemacht. Danke!
-
: Interview mit Maya Ganesh: Wie sehen uns Maschinen?
Maya Ganesh (links) im Gespräch mit Kathrin Maurer. : Interview mit Maya Ganesh: Wie sehen uns Maschinen? Datenforscherin Maya Ganesh erklärt im Video, was Big Data mit Diskriminierung zu tun hat und welche persönlichen Konsequenzen ein vermeintlich harmloses Thema wie Machine Learning haben kann.
-
: Facebook sperrt EU-Abgeordneten Martin Sonneborn für 30 Tage (Update)
Screenshot des Titanic-Postings. : Facebook sperrt EU-Abgeordneten Martin Sonneborn für 30 Tage (Update) Martin Sonneborn, EU-Abgeordneter der Partei „Die Partei“, ist offenbar für 30 Tage bei Facebook gesperrt worden. Das berichtet der Satiriker selbst bei Twitter. Hintergrund ist vermutlich ein Posting der Titanic, in der das Satiremagazin indirekt zum Mord am österreichischen Politiker Sebastian Kurz aufruft. Sonneborn ist nicht der erste EU-Parlamentarier, der von Facebook mit Sanktionen belegt […]