Der Weser-Kurier hat ein längeres Interview mit mir zu aktuellen netzpolitischen Debatten in der Sonntagszeitung abgedruckt und ins Netz gestellt: „Wir sind auf dem Weg in die totale Überwachung“.
Herr Beckedahl, Ihnen haftet das Etikett Netzaktivist an. Was ist das eigentlich?
Markus Beckedahl: Das ist ein schillernder Begriff, der in meinen Ohren manchmal etwas abwertend klingt. In früheren Zeiten hätte man mich und meine Kollegen von netzpolitik.org vermutlich als Bürgerrechtler bezeichnet. Ich sehe uns als Journalisten mit einer gewissen Haltung, die für ein offenes Internet und damit für eine offene Gesellschaft im digitalen Raum plädiert.
