Netze

Gefangen im Netz von Mark Zuckerberg

Vermeintlich kostenfreie Zugangsangebote wie Facebooks Internet.org bezahlen die Nutzer mit ihrer Informations- und Wahlfreiheit. CC BY 2.0, via flickr/Andrew Feinberg

Große Internetunternehmen wie Facebook oder Google spinnen kontinuierlich ihr Netz, mit dem sie sich in immer mehr Bereiche unseres Lebens vortasten – Nachrichten, Bilder, soziale Netzwerke, mobile Anwendungen. Mehr und mehr nehmen sie auf diese Weise auch Einfluss auf die Informationen, die wir zu Gesicht bekommen, sie begrenzen unsere Wahlfreiheit und manipulieren fernab von demokratischer Kontrolle. Dem gilt es entgegenzutreten.

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Dieser Gastbeitrag von Cathleen Berger und Lea Gimpel entstand im Rahmen eines Projekts der Stiftung Neue Verantwortung.

Wir verstehen das Internet als ein Medium der freien Wahl. Im Mittelpunkt stehen nicht bestimmte Marken oder Unternehmen, sondern vor allem die Verbindung. Wichtig ist, dass man kommunizieren und sich informieren kann. Der freie Zugang zu allem und jedem ist dann eine Selbstverständlichkeit. Doch was passiert, wenn wir nicht mehr in diesem vielfältigen Internet surfen, sondern alle Inhalte durch Facebook und Wikipedia vorgegeben werden? Denn wie eine Studie kürzlich zeigte, behaupten in Indonesien bereits 11% der Befragten, nicht im Internet gewesen zu sein – aber Zeit auf Facebook verbracht zu haben. Dieser Trend könnte sich schon bald auch in Europa fortsetzen.

Bei Facebook wird man sich angesichts dieser Umfrageergebnisse vor Freude die Hände gerieben haben. Mit den beiden Angeboten Facebook Zero und Internet.org drängt Mark Zuckerbergs Imperium in neue Märkte. In Entwicklungs- und Schwellenländer strebt sein Unternehmen nach Marktanteilen und neuen Kundengruppen, hierfür bietet das soziale Netzwerk, wie auch Google und Wikipedia, sogenannte „Zero Rating“-Produkte an. In Europa steht die Sicherung einer bereits bestehenden Dominanz im Vordergrund – die Produkte sind letztlich aber die gleichen.

Zero-Rating-Produkte erlauben es ihren Kunden auf den ersten Blick, das „Internet“ kostenfrei zu nutzen. Jedoch kann nur auf den Seiten des Anbieters gesurft werden, der Zugriff auf andere Inhalte ist beschränkt – wer sich noch an das Surfen im Internet mit AOL in den 90ern und Anfang der 2000er Jahre erinnert, weiß, was gemeint ist. Bei Google Freezone kann man beispielsweise auf Gmail, Maps und die Suche zugreifen – aber nur einen Klick „hinein“. Will man tiefer recherchieren oder folgt einem Link zu Inhalten außerhalb der Plattform, fallen die normalen Gebühren für Datennutzung an. Geld, das viele Menschen in Entwicklungsländern nicht haben, in Europa dürfte die Bequemlichkeit und der Trend zur generellen Nutzung von Apps im Vordergrund stehen.

Das Gratis-Internet von Facebook & Co. hat seinen Preis

Doch die vermeintlich kostenfreien Zugangsangebote sind weder umsonst noch gewähren sie Zugang zu dem Internet, wie wir es kennen – frei und vielfältig. Die Nutzer bezahlen mit ihrer Informations- und Wahlfreiheit: Begleitend zu ihren Zero-Rating-Angeboten kooperieren Unternehmen wie Facebook und Google auch mit Geräte- und Betriebssystemherstellern, sodass ihre Dienste auf den Geräten bereits vorinstalliert sind. Ein fairer Wettbewerb unterschiedlicher Anbieter und ein freier Zugang zu Wissen und Diensten, der es auch erlaubt, Inhalte in anderen Foren zu überprüfen oder schlicht weitere Meinungen einzuholen, sind auf dieser Basis nicht gegeben. Ohne Wettbewerb, ohne eine funktionierende digitale Wirtschaft kann sich auch keine Wissensgesellschaft entwickeln – eine Entwicklung, die in Zeiten der digitalen Transformation Grundlage für den sozialen und ökonomischen Erfolg eines Landes ist. Erschwerend kommt die Datensammelwut der Anbieter hinzu: Wie eine fette Spinne in ihrem Netz breiten sich Facebook und Google immer mehr im Internet aus und saugen Daten ab: Like-Buttons auf jeder Webseite, die direkte Integration von Nachrichten und Zeitungsartikeln (Instant Articles), Kurznachrichten über WhatsApp und sogar Gesichtserkennung über „Moments“ – dieses Netz ist sicherlich noch nicht fertig gewoben.

Doch zurück zum „Gratis-Internet“: Natürlich ist es eine Chance, dort Zugänge zur digitalen Welt zu schaffen, wo es sonst keine gibt oder generell die Kosten zu senken. Doch ergeben sich weitere Probleme: Facebook gibt mit seinen AGB vor, welche Inhalte angemessen sind und welche entfernt werden. Jillian York von der Electronic Frontier Foundation illustriert dies beispielhaft mit Facebooks Forderung nach Klarnamen, die LGBT-Aktivisten und -Performer massiv benachteiligt. Das Netzwerk zwingt dadurch den Nutzern seine Sichtweise der Dinge auf; lokale und regionale Werte werden konterkariert, Unterschiede nivelliert. Durch die Regulierung von Sexualität oder Gewaltdarstellungen entsteht ein kultureller Bias. Gleiches betrifft Meinungsfreiheit oder Innovationen, die auf der Plattform entwickelt werden – alles ist solange akzeptabel, wie es den Vorgaben von Facebook entspricht. Lokale Innovationskraft wird dadurch gehemmt, und kleine und mittelständische lokale Unternehmen müssen sich den Facebook-AGB beugen, wenn sie Kunden erreichen wollen. Mit diesen Angeboten entstehen abgeschlossene Insellösungen, die zu sozialer und wirtschaftlicher Abhängigkeit führen – denn ihre Nutzer sind auf den Plattformen eingeschlossen. Jeder, der sich darüber hinaus online bewegen will, wird durch eine „Bezahlschranke“ davon abgehalten oder mit Mehrkosten bestraft. Wikipedia sollte man in diesem Zusammenhang sicherlich noch einmal gesondert betrachten. Doch auch hier gilt: Pluralität wird von Beginn an unmöglich gemacht.

Die Problematik dieser Angebote bleibt nicht unbemerkt: Im Zuge der Debatte zu Netzneutralität – das heißt dem diskriminierungsfreien Zugang zum Internet und dem gleichberechtigten Transport aller Inhalte – haben sich durch das Engagement von Internetaktivisten bereits mehr als eine Million Inder bei der indischen Telekommunikationsbehörde gegen Zero-Rating-Produkte ausgesprochen. Erste Partner des in Indien gerade erst im Februar gestarteten Facebook-Angebots Internet.org ziehen daraus nun Konsequenzen und verlassen Zuckerbergs Initiative. Chile ging 2014 einen Schritt weiter: Basierend auf dem 2010 verabschiedeten Gesetz zum Schutz der Netzneutralität verbot die Regierung kurzerhand alle Zero-Rating-Angebote. In Europa hingegen diskutiert man auf Druck von Telekommunikationsunternehmen nunmehr die Einführung bzw. Genehmigung solcher Angebote.

Es geht um nicht weniger als unsere Freiheit und Demokratie

Wenn das freie Internet nicht durch Datenspinnen wie Facebook ersetzt werden soll, sind Regierungen weltweit in der Pflicht, Unternehmen immer wieder an ihre Verantwortung zu erinnern und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn notwendig. Denn nicht der Zugang zum Internet an sich sollte das Ziel aller Bemühungen um Anschluss und Konnektivität sein, sondern ein breiter, offener, gleichberechtigter Zugang zu einem diversen Angebot, das es dem Nutzer überlässt, welche Inhalte er ansteuert. Die Kontrolle von Inhalten darf nicht bei Unternehmen liegen.

Noch ist dieses Netz nicht allumfassend: Es muss im Sinne der Netzneutralität, das heißt der Gleichbehandlung aller Daten, die ökonomische Diskriminierung von Inhalten mittels Regulierung untersagt werden – mit anderen Worten: Zero-Rating-Angebote dürfen nicht die Wettbewerbsfähigkeit unterlaufen. Dies kann gleichzeitig bedeuten, dass wirtschaftliche Anreize für Anbieter von lokalen Inhalten geschaffen werden müssen, die zu einer Verbreiterung des Marktes und damit einem fairen Wettbewerb beitragen. Kreativere Modelle könnten vorsehen, dass Länder Internet Service Provider verpflichten, eine kleine Datenmenge pro Kunde kostenlos zur Verfügung zu stellen. Damit kann der Nutzer machen, was er möchte. Letztlich bedarf es eines besseren Schutzes der Konsumenten von staatlicher Seite, um Menschenrechte und die Freiheit im Internet weltweit zu schützen.

Der ehemalige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Meinungs- und Pressefreiheit, Frank La Rue, bringt dies klar auf den Punkt: Die Einschränkung oder Sperrung des Internetzugangs verstößt gegen das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit (Artikel 19 des VN-Zivilpaktes); das Internet ist in Zeiten der Informations- und Wissensgesellschaft ein grundlegendes Menschenrecht. Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, sieht das ähnlich: Zum Start von internet.org bezeichnete er in einem Blogbeitrag (pdf, Facebook-Login-Only-Link) Vernetzung als Menschenrecht. Allein die Auslegung davon ist sehr unterschiedlich. 

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46 Kommentare
  1. Hierzulande vergibt Microsoft Gratislizenzen an Schulen. Und viele Lehrer glauben tatsächlich, ihnen würde da etwas „geschenkt“. Dass Microsoft das in ihrem eigenen Interesse tun könnten, kommt ihnen gar nicht in den Sinn.
    Aber gegen Systeme, die man grundsätzlich kostenlos bekommen kann, hat man ja Vorurteile, denn „was nichts kostet, das ist auch nichts“.

    1. Mein Vater verwendet bei frei verfügbarer Software immer die Formulierung „das ist nichts Offizielles“. Ich weiss dann nie, ob ich lachen oder weinen soll.

      1. Hilf deinem Vater eine kleine Wissenslücke zu füllen. Er kennt vermutlich nur Software, die er gekauft hat, und hat andererseits von Raubkopien gehört. Ersteres sieht er als „offiziell“ an, das nicht zu letzt durch Microsoft Marketing diese (Be)deutung bekam, z.B. „Official Microsoft Partner“. Durch OpenSource kam viel Bewegung in die Lizenzierung von Software-Produkten. Alles, was eine Lizenz hat kann man als „offiziell“ bezeichnen, wenngleich „lizenziert“ korrekter wäre. In der Lizenz ist auch die Verbreitung geregelt, diese kann die freie Weitergabe mit einschließen, und die kostenlose Weitergabe sogar als Bedingung voraussetzen. Immer jedoch ist die Mitgabe der Lizenz selbst Bedingung.

    2. Das mag bei Schulen so sein – Stichwort „Supportversprechen usw. …“. Bei z.B. Schülern und vielen Studenten sind Gratisdienste Vorraussetzung – ganz ohne Vorurteil.
      Interessant dazu vielleicht:
      Daten her! Was du im Netz wert bist…
      unter
      https://vimeo.com/135715453

      Es ist immer bei Dir. Du nutzt es pausenlos. Das Netz! Um die nächste Zugverbindung zu checken, Deinen Freunden zu schreiben, Nachrichten zu lesen oder einfach nur, um „dabei“ zu sein… Auf der Arbeit, dem Heimweg, dem Sofa. Auf dem Computer, dem Tablet, dem Smartphone. Und Du glaubst: „Klar! Das Netz ist umsonst.“ Aber: Du bezahlst längst dafür – mit Deinen Daten!
      Wie viel geben wir von uns im Netz preis? Und wie gläsern werden wir dadurch? DATEN HER! zeigt, wie Du im Netz überwacht wirst. DATEN HER! macht den Versuch: Mensch gegen Maschine. DATEN HER! verrät, wie Dich das Netz analysiert und in Schubladen steckt. Und DATEN HER! zeigt, wie Dein Tablet Deine Stimmung erkennt…

  2. Zero = Cripple-Net (im Sinne von Crippleware)

    Crippleware ist ein ziemlich fest stehender Begriff für ein Produkt, das in seiner Funktion bis zur Unbrauchbarkeit eingeschränkt wird – genau wie Zuckerberg das mit dem Internet vorhat.

    Aber klar ist auch, dass das Wort „Cripple/Krüppel“ heute eine negative Konnotation hat, leider. Vielleicht lohnt es sich aber doch, einen bildhaften Begriff dafür zu schaffen, dass Provider bzw. Player das Internet opportunistisch verkrüppelt anbieten wollen. Wenn die Leute Zuckerbergs „Walled Garden“ mit einem Bild assoziieren können, das ihnen wie der Verlust eines Körperteils oder einer Körperfunktion vorkommt, dann hilft es ihnen vielleicht, sich sich für ein freies Netz zu entscheiden?!

  3. Ämm, jetzt läst man hier schon Thinktanks (sogenannte Denkfabriken) zu Worte kommen:
    „Dieser Gastbeitrag von Cathleen Berger und Lea Gimpel entstand im Rahmen eines Projekts der Stiftung Neue Verantwortung.“
    Im Vorstand „Stiftung Neue Verantwortung“ ist u.a. Dr. Wolfgang Ischinger und Cem Özdemir Bündnis90/die Grünen, Joachim Gauck (den Gaukler kennt man), Philipp Rösler (FDP), Guido Westerwelle (FDP), Sigmar Gabriel (wer hat uns verraten?SPD),Karin Görig-Eckardt,Stefan Liebich (DieLinke) und, und und!
    ( http://www.stiftung-nv.de/gremien ) welcher u.a. in der sogenannten „Atlantikbrücke“ https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik_Brücke
    sitzt. Übrigens auch ein Thinktank in Zusammenarbeit mit Vertretern der USA. Unsere Frau Merkel sitzt da auch drin.

    Ihr habt hier komische Gastbeiträge. Könnt Ihr das von Netzpolitik.org mal erklären?

    1. Nachtrag:
      Die Stiftung Neue Verantwortung finanziert sich nach eigenen Angaben http://www.stiftung-nv.de/finanzierung
      mittels folgender Firmen und Organisationen:
      Allianz SE
      A.T. Kearney
      Auswärtiges Amt
      Bertelsmann Stiftung
      BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
      Bundesverband Deutscher Stiftungen
      EnBW AG
      Egon Zehnder
      Evonik Industries AG
      Hewlett-Packard Deutschland
      IBM Deutschland
      Knauf KG
      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
      Lanxess AG
      Netflix
      Omydiar Network
      Open Society Foundations (OSF)
      ORRICK HÖLTERS & ELSING
      Otto Beisheim Holding GmbH
      PricewaterhouseCoopers AG WPG
      Robert Bosch Stiftung
      RWE Stiftung
      Stiftung Erneuerbare Freiheit
      Stiftung Mercator
      Twitter Deutschland
      TUI Stiftung
      Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation

    2. „Ämm, jetzt läst man hier schon Thinktanks (sogenannte Denkfabriken) zu Worte kommen: … “
      @Richard Wagner: Na und? Was spricht dagegen? Aber lass mich raten: Du bist auch dafür, Lobbyisten/Lobbygruppen komplett zu verbieten, oder?

      @Topic: Guter Text. Zeigt erneut, wie wichtig es ist, ungefilterten Internetzugang JEDEM Menschen zu garantieren.

      1. Richtig Lobbyisten/Lobbygruppen sind eine Seuche in Deutschland aber auch noch mehr in Brüssel. Sie gehören verboten! Diese Hinterzimmerpolitik hat mafiöse Strukturen und gehören zerschlagen!
        Eins verstehe ich nicht. Warum lasst ihr nicht gleich die von mir genannten „Atlantiker“ direkt ihren Senf bzw. Propaganda zu Gunsten der Industrie in Deutschland und den USA hier propagieren?
        Wäre doch sehr erstaunlich für eure Leser wenn diese Politkonsorten von CDU/CSU, SPD, Bündnis90/die Grünen und die 2.SPD auch herkömmlich auch als Die Linke genannt hier ihre volle Propaganda loslassen könnten. Aber so offensichtliche Präsenz der korrumpierten Politriege bei NP wäre schlecht für das Image als angeblich ultimativer unabhängiger Blog welcher die scheinbare so tolle Pressefreiheit in Deutschland verteidigt. Eigentlich müssten bei dieser Pressefreiheit täglich die GEZ-Gazetten wie ARD,ZDF, DLF ausführlich über Netzpolitik informieren. Machen sie aber nicht. Die Propaganda + PR-Jobs machen Thinktanks. Davon gibt es nicht wenige. Übrigens zur Eurer Weiterbildung gibt es zu dem Thema ein aktuelles Video: https://www.youtube.com/watch?v=5ZbqBUDWbMg

      1. Na auf jeden Fall keine Schreiberlinge von Thinktanks welche für eine dem Auftragsgeber aus Politik (Parteien) u. Industrie genehme Berichterstattung (Meinungsbildung) sorgt. Gerade wenn man sich als „unabhängiger Blog“ für die „tolle deutsche Pressefreihet“ outet sollte man die Nähe zu politischen Parteien wie z.B Bündnis90/dieGrünen und Thinktanks wie z.B. die Stiftung Neue Verantwortung oder die Atlantikbrücke ( Liste der Journalisten in der Atlantikbrücke: http://homment.com/atlantikbruecke ) meiden. Auch sollte man als seriöser Journalist kein Mitglied einer politischen Partei sein.
        Ich denke die Idee vom Whistleblowerschutz finde ich ok. Wenn jemand schon mal bei Netzpolitik.org mal ne Zeit lang gearbeitet hat, so sollte vielleicht mal dieser oder diese ingonito über die Seilschaften von NP zu Thinktanks und Parteien berichten. Natürlich alles unter dem Schutz der deutschen Pressefreiheit!!!

      2. Schreiber, die die Dienste von Facebook, Google, Twitter etc. nutzen,
        dann aber solche einen widersprüchlichen Stuss absondern:

        „..sie begrenzen unsere Wahlfreiheit und manipulieren fernab von demokratischer Kontrolle. Dem gilt es entgegenzutreten.“

        Nicht solche.
        Bitte Richard Wagner verinnerlichen.
        Insbesondere die in der Liste aufgeführten, die „Stiftung Neue Verantwortung“ finanzierenden Organisationen und Firmen sich verköstigen und erklären inwiefern, hingegen den im Artikel (explizit) genannten Unternehmen Google oder Facebook, diese Unternehmen und Organisationen über mehr demokratische Einflussnahme verfügen.

        Ein auf einer stupiden Listenzugehörigkeit basierender Artikel.
        Und die Bundesregierung sitzt im Kontrollraum.

      3. @Richard Wagner 5. Aug 2015 @ 20:27
        >“Na auf jeden Fall keine Schreiberlinge von Thinktanks welche für eine dem Auftragsgeber aus Politik (Parteien) u. Industrie genehme Berichterstattung (Meinungsbildung) sorgt.“
        Wer bildet sich denn Deiner Ansicht „diese Meinung“?
        Also bei mir bin das ich. Und wie kritisch ich das betrachte, und welchen Einfluss das auf mein Leben
        ausübt, entscheide auch immer noch ich.

    3. Dir ist schon klar, dass der gesamte Blog Netzpolitik.org quasi das Propaganda-Sprachrohr der B90dG ist?! Ein einziger Lobbyverein, der seine Wähler mit dem Wahlspruch „Nie wieder Krieg“ und der anschließenden Bombardierung des Kosovo arglistig getäuscht hat… Genauso ein Schmutz wie die ganzen anderen Parteien.

      1. Das sehe ich jetzt genauso. Mir ist das ehrlich gesagt vor dieser „Netzpolitik.org-Affäre“ (der Spruch ist nicht von mir, wird so schon in den GEZ-Gazetten genannt!) gar nicht direkt aufgefallen. Hab nur hin u. wieder hier einen Artikel mal so nebenbei gelesen. Erst durch diese PR-Geschichte habe ich mir mal diese Webseite genauer betrachtet.
        Wenn man bedenkt das vor kurzem ein Haufen Leute für das Portal auf die Strasse gegangen sind und auch noch verstärkt gespendet haben ohne das sie wirklich wissen das sie für ein sicherlich gut gemachtes u. gut getarntes Propopagandaportal für die politische Partei „Bündnis90/die Grünen“ mit der von Dir genannten Vorgeschichte gespendet haben. Alles unter dem Deckmantel „der Pressefreiheit“. War schon ulkig das gerade die GEZ-Gazetten, wo in den Ausichtsräten massig viel Politbonzen sitzen, da in den Tenor eingeschwungen sind. Aber gerade diese Heuchelei hat mich da skeptisch gemacht.
        Das ist ein wirklich schönes Beispiel wie man die Massen manipulieren kann ohne das sie es selbst bemerken. Alle Achtung!!! Das ist eine gut gemachte PR-Aktion!

    4. Wenn wir die Gedanken hinter „Freedom of Speech“/“Meinungsfreiheit“
      wirklich praktizieren wollen, dann ist es IMHO unerheblich, aus welchem Kontext
      heraus sich jemand „veröffentlicht“ (i.e. Think-Tank), sondern das „alle“ das dürfen.

      Entscheidend für mich ist, ob es mich in meinem Leben weiterbringt – also
      Veränderung schafft – oder nicht. Und da filtere ich dann auch lieber selbst,
      bevor ich andere das für mich erledigen lasse.
      Ich muß ja keine Meinung teilen, oder gar versuchen, sie mir zueigen zu
      machen.

      Im Rahmen dessen finde ich es hilfreich, wenn der Hinweis, wie hier geschehen, auf den
      Kontext der Autorinnen zum Artikel erfolgt, erlaubt er mir doch – vorurteilsbehaftet,
      wie ich nun mal bin – im Vorfeld eine vermeintliche Sortierung anhand meiner
      persönlichen Vorlieben vorzunehmen. Damit schließe ich dann aber auch die
      möglicherweise doch interessanten Inhalte eines Beitrages mit aus. :-)
      Die Entscheidung liegt, wie immer, bei mir …

      Das eigene Leben richtet sich IMHO sowieso jede/jeder so ein,
      dass

      dann zählt der argumentative Inhalt, und nicht, was den einzelnen
      Kopf sonst noch beschäftigt oder das

      1. Bitte am Ende streichen:

        Das eigene Leben richtet sich IMHO sowieso jede/jeder so ein,
        dass
        dann zählt der argumentative Inhalt, und nicht, was den einzelnen
        Kopf sonst noch beschäftigt oder das

        Das waren nur Überbleibsel des Enwurfs.
        … ich sollte jetzt besser schlafen gehen ;-)

  4. Jedes Jahr machen weltweit zig-Millionen Menschen ihren ersten Schritt ins Internet, immer mehr mit mobilen Endgeräten. Von diesen Anfängern haben die meisten noch nie etwas über Medienkompetenz gehört, und schon gar nichts über kommerzielles Tracking oder staatliche Überwachung.
    Mit kritischen Internetbenutzern, die die Vorteile eines freien Internets nutzen und den Gefahren und Fallen mehr oder weniger gekonnt ausweichen, ist kein Geschäft mehr zu machen. Mit unbedarfter Kundschaft werden goldene Nasen verdient, mit kritischer Kundschaft holt man sich auch schon mal eine blutige.
    Was Google, Apple, Facebook, Amazon & Co. mit diesen scheinbar nützlichen Services versuchen, ist das Priming eines noch jungfräulichen Benutzerverhaltens, das zu einer dauernden Kundenbindung führen soll. Selbst mit der Ausnutzung bildungsferner und kapitalschwacher Teile der Gesellschaft kann man (unversteuerte) Milliarden in globalen Unternehmensbilanzen anhäufen.
    Die schöne neue Welt dieser Internet-Giganten ist eine perfekt auf das Individuum zugeschnittene Sicht auf die Welt, die mit den Daten der Nutzer individuell konfiguriert wird. Wir wissen, wie deine Welt aussehen muss, damit du für uns nützlich bist.

    Man kann diesen Nutzern nicht mal vorwerfen, dass sie auch noch die Grundlage für ihre Ausbeutung selbst liefern. Sie wissen es nicht besser, allzu verlockend ist die schöne neue Glitzerwelt, an der sie ihre Hoffnungen und Verhalten ausrichten.

    Marktkonformes Verhalten hinterfragt nicht einmal marktkonforme Demokratie – sofern vorhanden. Lassen sich die geweckten Bedürfnisse lokal nicht befriedigen, so können die Menschen mit Migration einen Ausweg finden. Selbst auf der Flucht ist ein mobiles Endgerät scheinbar nützlich.

  5. Man sollte nicht vergessen das es nicht nur private Unternehmen sind, die uns ausschnüffeln, sondern auch der Staat selbst.
    Grünen-Vorstandsmitglied Spitz: „Auch in Deutschland greift der BND umfassend in das Fernmeldegeheimnis ein und wertet elektronische Kommunikation von Ausländern anhand von Suchbegriffen aus und hat dabei auch Zugriff auf die Datenübertragung“.
    http://www.mmnews.de/index.php/etc/13298-bnd-schnueffelt-bei-facebook-google-#.UbH5BtgvkhU
    somit sind die, die eignetlich die Regeln kontrollieren und vom Steuerzahler bezahlt werden, selbst mitschuldig.

  6. „behaupten in Indonesien bereits 11% der Befragten, nicht im Internet gewesen zu sein – aber Zeit auf Facebook verbracht zu haben.“ Das ist keine Behauptung, sondern eine Tatsache. Das Hauptmerkmal des Internets ist die Dezentralität, fb ist das Gegenteil, zentral (Schaubild: unten sind die Nutzer, oben der Server von fb, von jedem Nutzer geht genau eine gerade Linie zum fb-Server, es gibt keine Linien zwischen den Nutzern, die Nutzer sind immer nur über den fb-Server miteinander verbunden, Stichwort Borg-Kollektiv ;). Bei fb kann man also davon reden, dass es zwar die selbe Infrastruktur wie das Internet nutzt, aber kein Internet ist.

  7. @Richard Wagner

    Sag mal, lieber Richard, liest du auch die Texte, die du so ideologisch verblendet runtermachst? Jetzt mal ernsthaft, was soll uns diese Auflistung von SNV-Sponsoren sagen, jetzt mal so in Bezug auf die von den beiden Autorinnen gebrachten Argumente gegen Facebook Zero & Konsorten und Pro Netzneutralität in den aufgeführten Ländern und global? Hast du überhaupt inhaltliche Argumente oder copypastest du deine „DAS SIND ALLES BÖSEWICHTE“-Textbausteine einfach unter alle Texte, die dich nach zwei Sätzen überfordern?

    Ich kenne mich nun zufällig mit der Thematik gut aus, denn ich war auch als Lobbyist international und national zum Thema Netzneutralität aktiv – und ebenso wie es zivilgesellschaftliche, politische und kommerzielle Organisationen und Player gibt, die ein oben kritisiertes Verständnis von der Verbreitung eines Cripple-Internet haben, gibt es zivilgesellschaftliche, politische und kommerzielle Organisationen und Player, die die Aufgabe der weltweiten Nutzbarmachung des Webs durch die Menschen auf einem Weg versuchen zu gestalten, der der Netzneutralität (so wie sie hier auf Netzpolitik.org verstanden wird) gerecht wird. Das Thema ist komplex, mit vielen anderen wichtigen Aspekten verbunden, kulturell unterschiedlich eingebettet. Es ist gut Standpunkte zu haben, auf denen man beharrt, ich mach das auch, aber es bringt nichts, sich Feinde einzureden, wo per se nicht unbedingt welche sind.

    Aber zurück zu dir, Mr. Alleschecker Richard Wagner – Wie soll das denn deiner Meinung nach laufen, mit dem internationalen Diskurs zum Thema Netzneutralität und Ausbau des Webs? Sollen alle bei dir anrufen, dem einzigen Lobbyfernen, denk(fabrik)allergischen, allwissenden, das-Web-bin-ich Richard Wagner? Oder finden eben auch diese Diskurse in einem öffentlichen Raum statt, in dem es bei allen Werten, die man vertritt auch darum geht, über die eigene kleine Mischpoke hinaus Mitstreiter zu finden?

    Oh, und bevor du jetzt ohne auch nur zwei Sekunden nachzudenken in die Tasten haust – die Fragen an dich waren alle rhetorisch. #peaceout

    1. Na für dich scheint ja die Welt in Ordnung zu sein. Wenn also alles mit den Lobbyisten so toll ist, das schreib doch ne Mail an Lobbycontrol das jetzt alles nach Deiner Meinung super (wie geschmiert) läuft und die Damen und Herren von Lobbycontrol endlich ihre Arbeit komplett einstellen können. Die werden herzhaft über Deine Mail lachen!!!

      1. Die Welt in Ordnung? Aus welcher Stelle meines Kommentars schliesst du auf diese Behauptung? Ich gebe nochmal ein Stichwort, weil ich heute einen trollfreundlichen Tag habe: Argumente.

    2. Na lieber Jens Best, nun wollen wir beide mal zusammen, sicher auch in deinem aufklärenden Interesse, auch hier die Leser mal darüber ganz klar und deutlich informieren das beim Lobbyismus auch viel Geld über den Tischen der Hinterzimmer von einer Hand in die andere fließt. Du hast sicherlich als „guter Lobbyist“ auch ordentlich dabei verdient. Das gönne ich Dir ja auch. Jeder muss von etwas leben. Natürlich war alles Deiner Meinung nach nur „zum Guten“ gedacht. Also wenn ein Thinktank hier publiziert dann muss der Thinktank dafür bezahlen das der Lobbyistenartikel hier erscheint. Das Geld dafür kommt z.B. von den oben im früheren Kommentar von mir aufgezeigten Firmen. Und die machen das nicht aus Jux und Tollerei. Sondern diese Firmen u. Organisationen haben handfeste Interessen welche durch einen für den Leser so wenig wie möglich auffällig gestalteten Artikel gelesen bzw. konsumiert werden soll. Der Leser soll nicht mitbekommen das der Artikel nur eine bezahlte PR ist und keine seriöse Nachricht. Das nennt man Manipulation. Die sogenannten deutschen Qualitätszeitungen ( ich meine jetzt nicht die Blödzeitung) machen das auch sehr, sehr gern. Da vermischt man PR mit sogenannte Nachrichten welche mehr Desinformation darstellen oder bestenfalls nur Halbwahrheiten sind.
      Wer übrigens mal ne seriöse Zeitung lesen will der lese mal die Zeitschrift von Tommy Hansen, gibt es auf : https://free21.org/de
      Die Zeitschrift gibt es da per pdf-Format kostenlos aber man kann diese auch wer will in Papierform dort kaufen. Aber ich denke die meisten User werden hier schon bei der Spendenaktion ihr Geld „verloren“ haben. Da gibt es garantiert keine Artikel von Lobbyisten und dubiosen Thinktanks !

      1. Ihr argumente-, fakten- und realitätsfernes wirres Geschreibe ist langweilig. Ich bin raus, viel Spass noch in ihrer kleinen Welt, „Richard Wagner“.

      2. Ach Gottchen ein wirres Geschreibe soll ich hier hingelegt haben. Wenn Ihr Lobbyisten dem nichts mehr entgegenzusetzen habt dann steht es echt schwer hier um Euch. Aber ich denke eher das es hier in Wirklichkeit für Euch Lobbyisten um zu wenig Geld geht als das ihr euch hier um die gefährliche Diskussionen für Eure Klientel kümmert. Der Artikel ist durch das war es dann. Die nächste Sau wird medial jetzt ultimativ durchs Dorf für Euch durch die völlig verblödete Bevölkerung gejagt. Neue Themen sind für die nächste 48 h gesetzt! Man darf gespannt sein!

    3. Die geneigte Leserschaft möge hier erkennen, was Unterstellungen, freundliche
      Zurechtweisungen und Rat-Schläge, sowie gutgemeinte Beleidungen, wie:

      Jens Best 6. Aug 2015 @ 4:58 >“ideologisch verblendet“
      Jens Best 6. Aug 2015 @ 4:58 >„DAS SIND ALLES BÖSEWICHTE“-Textbausteine
      Jens Best 6. Aug 2015 @ 4:58 >“Mr. Alleschecker Richard Wagner“
      Jens Best 6. Aug 2015 @ 4:58 >“dem einzigen Lobbyfernen, denk(fabrik)allergischen, allwissenden, das-Web-bin-ich Richard Wagner?“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 11:01 >“schreib doch ne Mail an Lobbycontrol“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 11:01 >“Die werden herzhaft über Deine Mail lachen!!!“
      Jens Best 6. Aug 2015 @ 13:38 > „weil ich heute einen trollfreundlichen Tag habe“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 15:54 >“muss der Thinktank dafür bezahlen das der Lobbyistenartikel hier erscheint“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 15:54 >“Das nennt man Manipulation“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 15:54 >“Wer übrigens mal ne seriöse Zeitung lesen will“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 15:54 >“die meisten User werden hier schon bei der Spendenaktion ihr Geld „verloren“ haben“
      Jens Best 6. Aug 2015 @ 21:49 >“Ihr argumente-, fakten- und realitätsfernes wirres Geschreibe ist langweilig“
      Jens Best 6. Aug 2015 @ 21:49 >“viel Spass noch in ihrer kleinen Welt, „Richard Wagner““
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 22:25 > „Wenn Ihr Lobbyisten dem nichts mehr entgegenzusetzen habt“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 22:25 > „für Euch Lobbyisten um zu wenig Geld geht“
      Richard Wagner 6. Aug 2015 @ 22:25 > „… für Euch durch die völlig verblödete Bevölkerung gejagt“

      für den sachlichen Diskurs, vor allem im Hinblick auf den
      Inhalt des Artikels, „bewirken“, tja … – NICHTS!
      ( … oder sollte ich sagen, echte Männer unter sich)

      PS.: Ich wünsche mir von den „Landesverrätern“ zu Weihnachten ein größeres,
      übersichtlicheres Kommentarfenster für die Eingabe. ;-)

      1. @Der Frank

        Die Punkte, die ich zur Sache mache, unterschlägt diese „Zusammenfassung“.
        Das nenne ich klassisches „aus dem Kontext“ nehmen, um dann pauschal und rundum zu verleumden.

        Der geneigte Leser, wenn er sich nicht auf diese verzerrende Verkürzung des „Der Frank“ einlässt, erkennt, dass ich versucht habe auch mit Bemerkungen zur Sache den völlig fahrig und in seiner eigenen „Lobbyisten sind böse“-Welt gefangenen „Richard Wagner“ auf ein minimales Niveau inhaltlicher Auseinandersetzung zu bringen.

        Dass dieser Versuch gescheitert ist, da der betroffene Verschwörungstheoretiker nicht mal ansatzweise versuchte seine Wahnreden zu unterbrechen, liegt nicht an mir. Auch eine noch sachlichere Herangehensweise wird dies imo kaum ändern, aber der kluge „Der Frank“ kann es ja gerne mal versuchen, anstatt hier meta-mässig über andere zu urteilen.

      2. „Der Frank“ hat recht. Richard Wagner hat damit nicht angefangen und sein Hinweis auf die Herkunft des Beitrages ist mindestens förderlich.

  8. WARNUNG vor Facebook und US-Einreise-Kontrolle:

    Siehe http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/usa-einreise-abgelehnt-20-jaehrige-wegen-facebook-chat-abgewiesen-a-1046792.html

    USA-Reisen BOYKOTTIEREN…!!

    Nur Bekloppte, Lebensmüde und feige Mitläufer reisen freiwillig in faschistische Polizeistaaten.
    Warum zum Teufel verbringen „Touristen“ ihre Ferien in diesen arroganten, aggressiven, menschenverachtenden USA und bezahlen auch noch einen Haufen Geld dafür…??

    Die Welt ist riesengross und grossteils wunderschön und erlebenswert mit all ihren Kulturen für jeden Geist und Geschmack — Wer dann trotzdem in ein Land mit grössenwahnsinnigen Psychopathen reist, der ist selber schuld, wenn er dafür schon bei der Einreise bestraft wird. :-)

  9. Ich lese immer “ .. das böse Facebook …“. Aber frage ich mal nachfrage haben dennoch gefühlte 99% der Netzneutralität-Aktivisten einen Account da. Wer Facebook kritisiert und dennoch einen Account dort nutzt, hält indirekt sein soziales Umfeld ebenfalls bei Facebook. Erst wenn mehr Leute verstehen, das nicht meckern hilft, sondern Account löschen, wird der Rest auch darüber nachdenken. Nur weniger Accounts nehmen Facebook die Macht – nicht das diskutieren darüber.

    Ich habe keinen Facebook-Account und sehe ich als meine Beitrag. Dementsprechend tangiert mir die Macht von Facebook hinterwärts.

    @Artikelautor .. hast einen Facebook-Account? ;)

    1. Ich kann Uwes Anmerkungen nur begrüßen. Auf die rhetorische Frage wird er keine Antwort bekommen, bestenfalls Blabla. Ich habe mir facebook ebenfalls von Anfang an erspart, weiß aber, dass das nicht viel weiter hilft. Man wird selbst als Nutzer irgendeines technischen Produktes zunehmend gezwungen, ständig „online“ zu sein, sei es, damit eine Software überhaupt läuft und immer „upgedatet“ ist.

      Damit ist man ständig abhängig und unter Beobachtung – schöne neue Welt. Es werden zunehmend schlechte Produkte mit viel heißer Luft und noch mehr online vermarktet, danach folgen Wartezeiten, „Support“ oder gar „technischer Support“, und man gibt zusätzlich zu den Produktkosten auch noch Lebenszeit ab und Daten weiter, noch und noch.

      Klar, der natürliche Exhibitionismus der Leute wird angesprochen und tagtäglich befriedigt; ich könnte auf diese Entwicklung von Herzen gern verzichten. Man sollte aber nicht glauben, dass irgendeine Regierung dieser Welt (und die Merkel-Regierung noch weniger) daran interessiert wäre, das zu unterbinden bzw. abzubremsen. Zu sehr sind die alle in gläserne Staatsbürger verliebt. Und für Firmen gilt im Hinblick auf Konsumenten das gleiche.

      Jüngeren Zeitgenossen, die noch lange in diesen Verhältnissen werden auszuharren haben, sollte das eigentlich angst und bange machen. Deswegen wird sinnvollerweise gleichzeitig an der Verdummung der Menschen gearbeitet, mit ziemlichem Erfolg. Einen Ausweg weiß ich nicht. Der Ausweg könnte ja nur „von unten“ kommen, aber das ist fast so illusorisch, als sollten sich (aus gegebenem Anlass) die Bürger von Hiroshima gegen die herunterfallende Atombombe schützen.

  10. Der GOTT der Bibel gab dem Menschen die freie Wahl, IHM zu vertrauen und seine Schöpfung zu ge – oder zu mißbrauchen mit den entsprechenden Folgen.So ist es auch noch heute.Ich selbst bin schon sehr
    oft Opfer von Vertrauensmißbrauch geworden.Das ist der antibiblische Geist,der diese Welt,durch Mani-
    pulation der Menschen beherrscht.Die Datensammelwut und deren Mißbrauch,zur Zersetzung oder
    Zerstörung von Menschen ist GOTT sei Dank im Internet sehr gut dokumentiert,was der Stasistaat (Staat
    im Staate des „Arbeiter – und Bauernparadiese,ohne GOTT und Sonnenschein…)angerichtet hat.Wer vor
    GOTT und den Menschen in der Wahrheit steht,hat auch nichts zu verbergen,und kann doch frei ent-
    scheiden wie er benutzt das Internet.Internetnutzer können das Internet mißbrauchen,wie erst kürzlich,der Immobilienanbieter WoGeSa MBH,was in Ostdeutschland,in meinem Fall ,Geschäftsmodell
    ist.Auch die Immobilien BWB MBH in Bautzen fürchtet das Internet.Was das Internet betrifft:Hoffentlich bleibet es dabei,Benutzung für jedermann/frau durch persönliche Gewißensentscheidung –Frei Frei Frei !!! Postbankonto sperren ist Faschismusdikdatur,so agiert der
    Staat im Staate, heute mit Willkür ohne Info = OmertA !!!

  11. Ein sehr guter Artikel, und ein sehr wichtiges Thema der Zukunft.

    Es geht nicht darum ob man Facebook mag, oder ob man die Stiftung neue Verantwortung mag. Es geht um etwas größeres, und hier zählen die Argumente!

    Dieses „Facebooknet“ ist kein echtes Internet, und es ist nur für Konsum, nicht für echtes Empowerment. Ein Land dessen Nutzer im Facebooknet gefangen bleiben, werden nie in der Lage sein, eigene Innovative Firmen wie Marc Zuckerberg selbst zu gründen. Wir brauchen keine patronisierende, postkoloniale Entwicklungshilfe. Wir brauchen echtes Empowerment!

    1. Klaro es ist völlig egal ob den Artikel Thinkthanks mit Hilfe von den von mir genannten Firmen oder einfache Journalisten die wirklich was ehrliches schreiben wollen, Artikel hier veröffentlichen. In welcher Welt lebst Du den? Glaubst Du wirklich das die von mir genannten Firmen wirklich im Interesse der Bevölkerung agieren? Die wollen für ihr Geld Profit machen. Wenn ja dann hätten wir in Deutschland z.B. nicht den Niedriglohnsektor vom die genannten Firmen hier alle profitieren.
      Diese Firmen setzen via den Thinktanks ihnen genehme Themen via der korrumpierten Qualitätsmedien in die Welt. Einfach ausgedrückt heißt das: Jeden Tag wird künstlich medial eine neue Sau durchs Dorf gejagt um die Bevölkerung von den eigentlichen Problemen abzulenken. Das ist die heutige Hauptaufgabe der sogenannten Qualitätsmedien, wo übrigens leider die GEZ-Gazetten mit den Geldern der Gebührenzahler voll mitmischen. Von einer Pressefreiheit im eigentlichen Sinne kann man in Deutschland schon lange nicht mehr ausgehen. Kein Journalist bei den sogenannten Qualitätsmedien kann hier noch wirklich frei schreiben. Wenn man die Tageszeitungen vergleicht steht praktisch gesehen überall das gleiche. Auch im völlig korrumpierten deutschen TV egal ob GEZ + Werbung bezahlt oder Privat TV, überall kommt der gleiche mediale Scheiß. Das müsste ja nun selbst den dümmsten in Old Germany aufgefallen sein!
      Henry Ford meinte zu seiner Zeit mal: Wenn die Bevölkerung das heutige Geldsystem verstehen würde, gäbe es sofort eine Revolution.

      1. Sorry habe zum Thema noch kurz was vergessen. Ist sicherlich nach der Spendenaktion bei netzpolitik.org nicht mehr so wichtig:
        Richtig informierende Journalisten kosten erst mal Geld bis sie evtl. durch eine evtl. erhöhte Auflage wieder Geld einbringen und PR – Artikel von Thinktanks und sonstige Lobbyisten bringen sofort zuverlässig gutes Geld. Das ist der kleine, feine Unterschied! Die Höhe der zugewandten Gelder ist nach der Höhe der Auflage bzw. nach der Ausbreitung des jeweiligen Hypes bestimmt. Jetzt gibt es bestimmt momentan hier mehr Geld?!
        Oder was glaubt Ihr wohl weshalb bisher die Macher von Netzpolitik.org hier nicht zumindest Offiziell in das aufklärende Gespräch eingegriffen haben? Die wissen genau, mit einem gewissen Unbehagen im Hintergrund, das hier wirklich tacheles gesprochen wird. Abtauchen und nichts sagen ist da die beste Methode wenn es brenzlig wird. Das lernt man ja von unser aller Kanzlerin Frau Merkel (in Internetkreisen munkelt man ja von IM Erika, ob’s wirklich stimmt weiß ich natürlich leider nicht)
        Um aber das wiederum heraus zu finden bedarf es wieder wirklich freie und wirklich unabhängige Journalisten. Gibt es diese wirklich noch in Deutschland? Theoretisch müsste jetzt die gut bezahlte GEZ-Journaille tätig werden. Wird sie aber nicht. Der jeweilige Chef wäre sehr verärgert!

      2. Hallo Richard, du hast ein ordentliches Maß an Misstrauen gegenüber Firmen, Institutionen, gegenüber der Presse, usw.. Man weiss halt nicht wem man heutzutage so vertrauen kann. Aber zu viel Misstrauen kann auch lähmend sein. Ich versuche mir die Frage zu stellen, was ist denn die Lösung?
        Und wenn Zuckerberg einen Lösungsvorschlag hat, wie man die nächste Milliarde online bringt, dann sind wir gefordert, alternative Antworten zu liefern, und zu zeigen dass ein netzneutraler Zugang genauso bezahlbar für die User in Entwicklungsländern sein kann.

  12. Hallo Apfelbäumchen (oder Birnenbäumchen ?),
    isch bin die SUSI aus Mannemm. Der Südzucker liegt um die Ecke un isch hob koi Problem mit dem Zuckerberg. Isch hob abba e problemche mit dem Hochdeutsch und den Dialekten und bringe alles durcheinander. Also weiter auf Hochdeutsch: Isch hab mich beim AA (Arbeitsamt nicht Auswärtiges Amt) gemeldet – musste ich leider. Dann haben die mich erfasst. Dann hab isch geguckt und festgestellt andere Kollegen sind auch erfasst. Des sieht man jo am Wohnort. Dann habe isch den Datenschutzchef der Republik angeschrieben. Dann hot der geantwortet. Der hot gemeent isch solle mich pseudonymisieren. Des hob isch donn beim AA angeregt weil isch war zu doll sichtbar.
    Sinn beu Euch auch Schwaben? Allah hopp, ich geh uff den Acker und mach mich wieder zu den Sternchen. Tschüüüüüüß SUSI
    P.S. Geht eigentlich auch schon der DIGITAL Kommissar um ???? HÄ HÄ HÄ

  13. @Widerstand: „Dir ist schon klar, dass der gesamte Blog Netzpolitik.org quasi das Propaganda-Sprachrohr der B90dG ist?!“
    =>Woran machst du das fest? Ich fände es schön, wenn zu solchen Behauptungen auch genannt wird, worauf sie sich gründen, damit andere sich das auch selbst anschauen und sich ihr eigenes Urteil bilden können. Vielleicht kannst du da was nachreichen, ich denke, es gibt noch andere außer mir, die sich dafür interessieren.

    @Richard Wagner: Danke für die Hinweise auf die Think-Tanks und die ganzen Verflechtungen, in die dieser Gastbeitrag eingebettet zu sein scheint. (Habe diese Netzwerkverbindungen noch nicht selbst nachrecherchiert, muss dafür mal Zeit finden…) Auf solche Dinge hinzuweisen (am besten noch mit Quellenangaben, die das Nachvollziehen durch andere erleichtern, dazu hast du ja auch einiges gepostet), finde ich gut und richtig und wichtig. (Auch danke für den Hinweis auf Free21.) ABER: Deine Ausdrucksweise halte ich für kontraproduktiv, weil sie mir zu radikal und arrogant sowie zu sehr nach Schubladendenken und Pauschalisierung klingt und sicher bei vielen eine Abwehrhaltung auslöst. Siehe auch unten.
    Immer dran denken, wir sind alle miteinander vernetzt, und um ein paar Ecken herum hat sicher jeder indirekte (und oft unbeabsichtigte) Verbindungen zu Leuten oder Institutionen, mit denen man eigentlich nicht in einen Topf geworfen werden möchte. Über die Absichten der Autorinnen und mögliche verborgene Motive, die hinter dem Artikel stehen, kann ich im Moment kein Urteil fällen. Aber zwei Anmerkungen dazu: 1. Immerhin schafft die Nennung der Autorinnen und ihre Verbindung zur Stiftung Neue Verantwortung (inklusive Links) eine gewisse Transparenz, die es sicher auch dir erleichtert hat, deine oben beschriebenen Nachforschungen zu betreiben. 2. Wenn dieser Artikel propagandistisch ist, würde mich brennend interessieren, welche Botschaften hier unausgesprochen transportiert werden – wo ist die Propaganda ganz konkret? Nur, weil es hier ein paar Verbindungen gibt, die einen (nicht unbegründeten) Verdacht auf Propaganda erregen, muss das nicht heißen, dass der gesamte Artikel, dass alle Informationen und Aussagen darin des Teufels sind (um es mal überspitzt auszudrücken) – vielmehr denke ich, dass man, wenn man auf der Hut ist, solche Artikel mit wachsamem Auge lesen kann (bzw. sollte), damit man die Chance hat, die Inhalte zu filtern. Für konkrete Hinweise zu versteckten, propagandistischen Botschaften in diesem Artikel wäre ich dankbar.

    @Richard Wagner und Jens Best:
    Was Der Frank zu euren Posts herausgearbeitet hat, trifft es meiner Meinung nach recht gut. Eure Rhetorik, wie ich sie wahrnehme, klingt mir doch (zumindest stellenweise) ziemlich arrogant, besserwisserisch und daher unnötig provokant bzw. für eine Diskussion destruktiv. (Darüber hinaus auch pauschalisierend.) Ich finde, man sollte Meinungen anderer akzeptieren können, und gerade wenn diese Meinungen stark auseinandergehen, ist es wichtig, sie möglichst sachlich auszudrücken und sich auch immer im Klaren zu sein, dass man sich selbst irren kann. Meiner Meinung nach tut ihr euch beide mit einer solchen Ausdrucksweise selbst keinen Gefallen. Ich glaube, dass viele Leute durch diese Rhetorik davon abgeschreckt werden, nach den Inhalten und sachlichen Argumenten zu suchen, die sich dazwischen möglicherweise befinden.

    @Jens Best, betrifft deine Antwort auf den Post von Der Frank:
    Ich persönlich finde, derartige Elemente arroganter, besserwisserischer und provokativer Rhetorik darf man gerne aus dem Kontext herausnehmen, weil ich sie am liebsten in keinerlei Kontext vorfinden würde. Wenn man diese Elemente aus deinen und Richard Wagners Posts herausnimmt, wer weiß, vielleicht bleibt dann ja genau der sachliche Inhalt übrig, auf den du in deiner Antwort an Der Frank Bezug nimmst. (Außerdem befürchte ich, dass du mit dieser Antwort keinen besonders guten Eindruck hinterlassen hast, z.B. Stichwort Verleumdung, das kann sehr leicht als Überreaktion von jemandem, der keine Kritik verträgt, gedeutet werden.) Im Übrigen fände ich es interessant, wenn du deine inhaltlichen Punkte etwas konkretisieren könntest, ich kann dem nicht so recht folgen, weil es für mich etwas zu vage oder abstrakt ist, sorry. ;)

  14. Es ist kaum zu glauben , warum weltweit Millionen dem Facebook nachlaufen. Kein echter Mehrwert, nur Datenklau, und das sogar offiziell.

    1. Warum? Weil ihre Freunde auch dort sind und sich ihr „soziales Leben“ damit dort abspielt (und es lustige Katzenvideos gibt). Rhetorische Gegenfrage: Warum ist kaum einer mehr bei *VZ? Genau weil eben kaum einer mehr da ist.

  15. Übrigens … ich habe mich mal mit Teenager unterhalten und sie gefragt „Überleg mal. Facebook hat Millionen Nutzer und braucht dafür tausenden Server. Allein der Strom dafür kostet sicher Millionen. Woher kommt also das Geld und warum also ist Facebook für genau dich kostenlos?“ Die Logik habe sie schon verstanden, aber die Antworten waren z.T. sehr erschreckend. Die heftigste (von einem fast Volljährigen!): „Das sponsert der Zuckerberg, weil der so reich ist“. Die Gegenfrage, woher der das Geld hat wenn nicht durch Facebook, löste dann ein ziemlich komisches Gesicht aus.

  16. Kaum war Facebook auf dem Markt , wurde es schnell angenommen . In meinen Augen viel zu schnell . Auch Twitter machte dann bessere Geschäfte . Ich denke , das diese Netzwerke mit den Geheimdiensten mitarbeiten . Ich glaube kaum , das sich kein Geheimdienst das sich nicht entgehen lassen will .
    Was auch wirklich nervt bei Facebook , ist diese Werbung selber . Ich verschicke mal Fotos oder auch einmal was politisches aber das auch nicht mehr . Weil ich Bekanntschaft mit den Rechten gemacht habe . Was ich keinen Empfehlen kann über Internet Explorer zu kommentieren , dort sammelt sich dieser Abschaum nur . Ich war erleichtert , das dieser Rechte nicht mehr schrieb . Es ist mir unbegreiflich , das man so wenig denken kann und nur wie Parolen alles nach plappert .
    Oder wenn es mal einen Kurzfilm gibt oder Andere einen hinein legen , wie die Anstalt . Aber richtige Diskussionen gibt es nicht . Ich glaube , wir haben gut verstanden , nach Snowden !

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