Am Wochenende habe ich mal „Die Lobby-Republik – wer in Deutschland die Strippen zieht“ des Stern-Journalisten Hans-Martin Tillack fertig gelesen. Das Buch gibt einen aktuellen Überblick über das politische Berlin anhand der Lobbyaktivitäten diverser Branchen und ihrer Verbänden. Tillack kann dabei häufig auf interne Dokumente und Mails zurückgreifen und bietet damit einen guten Einblick, wie Politik beeinflusst wird. Gleichzeitig thematisiert er auch anschaulich, wie Politiker sich vereinnahmen lassen – und warum. Hans-Martin Tillack plädiert mit dem Buch auch für mehr Transparenz, sowohl bei politischen Entscheidungen als auch bei der Finanzierung unserer Parteien und Politiker. Und liefert die passenden Hintergründe und Einschätzungen dazu, denn Lobbyismus braucht endlich „klare Regeln und Kontrollen“.
Das 349 Seiten lange Buch ist im Hanser-Verlag erschienen und kostet gedruckt 24,90 Euro (Amazon-Partnerlink) oder 18,99 als eBook (Amazon-Partnerlink)
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Aus der Verlagsbeschreibung:
Eine Party für den frischgekürten Bundespräsidenten, lukrative Jobangebote jenseits der politischen Karriere, gesponserte Reisen, exklusive Abendgesellschaften: Lobbyisten buhlen nach Kräften um die Gunst der Politiker. Wie sie vorgehen, um an wertvolle Informationen zu gelangen und die Interessen der eigenen Klientel durchzusetzen, ist nicht immer sauber. Hans-Martin Tillack, der diese Praktiken seit Jahren verfolgt, führt uns hinter die Kulissen der Berliner Politik, offenbart verborgene Vorgänge und nennt Namen. Für ihn ist klar: Es bedarf verbindlicher Verhaltensregeln für den Umgang mit Interessenvertretern – sonst droht unsere demokratische Kultur Schaden zu nehmen.