Der Rheinische Merkur schreibt über ePetitionen: Seismograf mit gestiegener Präzision.
Wissenschaftler Lindner hat das Verfahren der E‑Petitionen im Auftrag des Bundestages zusammen mit drei Kollegen vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung evaluiert. Überraschenderweise haben die Wissenschaftler dabei keine deutlichen Verzerrungen in der Nutzung festgestellt: Weder sind die Online-Petenten ganz besonders jung, noch werden überdurchschnittlich viele Petitionen zu Internet-Fragen eingereicht, noch sind solche Themen unter den Mitzeichnern übermäßig beliebt. Wie viele Unterschriften zusammenkommen, hängt für Lindner davon ab, wie gut der Petent im Internet vernetzt ist.
Interessant ist auche in anderer Artikel im Rheinischen Merkur, der die aktuelle Zensursula-Debatte beschreibt: Raum ohne Recht.
Die Große Koalition setzt im Netz auf Stoppschilder. Experten halten das für sinnlos. Sie werben für besseren Datenschutz und mehr globale Zusammenarbeit.