Öffentlichkeit

Cicero.de über Politik und Bürgerjournalismus

Cicero.de hat mich zu „Die Zukunft des Bürgerjournalismus ist glänzend“ interviewt. Ich finde den Begriff ja immer noch etwas gewöhnungsbedürftig. Auch muss ich mich auch noch daran gewöhnen, dass bei 45 Minuten langen Interviews zum Schluss nur ein Teil übrig bleibt. Während man in der freien Rede während des Interviews verschiedene Aspekte beleuchten kann, sind dann im veröffentlichten Interview aus Platzgründen nur einzelne Aspekte zu lesen.


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Bürgerjournalismus ist…

…so ein Kunstwort, das versucht, all das zu definieren, wo Nicht-Journalisten im Internet publizieren. Das kann die unterschiedlichsten Ausformungen haben: Man kann in einem eigenen Weblog berichten, man kann mit seinem Handy in Audio- und Videoform live auf Sendung gehen, und es gibt „Open-Source Communities“ wie Wikipedia, bei denen mehrere Autoren zusammen an einem Text schreiben können.
Außerdem gibt es Hybridformen: Bürgerjournalisten berichten vor Ort über Themen, die sie bewegen, es gibt aber immer noch eine Redaktion aus professionellen Journalisten, die eine „Gatekeeper-Funktion“ übernimmt.
Diese drei Modelle haben einen Vorteil gemeinsam: Durch den niedrigschwelligen Zugang zu den medialen Produktionsmitteln gibt es eine viel größere Meinungsvielfalt als vorher und der Leser kann selber entscheiden, welchen Informationen er vertraut oder ob er diese Entscheidung anderen überlassen möchte, die darin ausgebildet sind: den professionellen Journalisten.[…]

Die Zukunft des Bürgerjournalismus…

…ist glänzend. Es werden immer mehr Projekte entstehen, mehr Menschen medienkompetent mit den Werkzeugen im Internet umgehen können, und es werden immer mehr Menschen in ihrer Freizeit die Möglichkeit nutzen, selbst aktiv Medien zu produzieren, anstatt sich passiv vom Fernseher berieseln zu lassen.

Einige Zitate von mir sind auch in dem Artikel „Obama ist die Benchmark – Deutschlands Politiker proben den Onlinewahlkampf“ bei Cicero.de:

Der Wahlkampf im Internet wird – siehe USA – immer wichtiger. In Deutschland sind die Parteien alles andere als gut im Netz aufgestellt. Auch der virtuelle Wahlkampf steckt noch in den Kinderschuhen. Ob sich das bis 2009 ändert?

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