Technologie

Weizenbaum warnt vor Sicherheitsgesellschaft

Weizenbaum ist im Moment in Höchstform: Weizenbaum bezeichnet „Sicherheitsgesellschaft“ als Katastrophe.


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Joseph Weizenbaum hat im Vorfeld der am morgigen Freitag in Berlin beginnenden Tagung „Informatik und Rüstung“ vor einer hauptsächlich vom Militär geförderten Forschung in den Bereichen Computertechnik, Biotechnologie und innere Sicherheit gewarnt. „Die Entwicklung der Informationsverarbeitung ruft die Frage der Verantwortung hervor“, forderte der Computerpionier eine strengere Ethik in diesen Wissenschaftsgebieten bei einem Pressegespräch ein. Während seiner Zeit als Professor am renommierten MIT in Boston habe er seine Studenten schon immer dazu angehalten, auf die mögliche Endnutzung ihrer Arbeiten zu achten. Abgeraten habe er etwa von Projekten, mit denen Computer gleichsam das Sehen beigebracht werden sollte. Dabei sei schließlich davon auszugehen, dass die entsprechenden Rechner in Raketen eingebaut und für den Abgleich von eingespeicherten Landkarten zur „Verbesserung“ der Zielgenauigkeit verwendet werden.

Ich hatte eigentlich eingeplant, an der Tagung teilzunehmen. Aber wegen Erkältung, viel Arbeit und Barcamp am Wochenende fällt das leider flach.

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2 Kommentare
  1. hallo
    ich war da und nur wegen ihm.
    was will man zu den unsinn, der da so abläuft noch sagen?
    schon wenn man einmal missverstanden wurde, bzw. mit seinen programm (eliza) viel unsinn gemacht wurde.
    grundlegend gab er bekannt, das frieden nicht eine sache von technik ist , also nicht gute oder böse technik, sondern das es einzig auf den „willen drauf ankommt“!
    bei den chinesen vor 2000 jahren muss das doch damals auch geklappt haben, mit dem feuerwerk…
    also, jeder hat es in der hand, mit dem frieden!

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