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WDR-Features zu Videoüberwachung

Der WDR liefert mal wieder den Beweis, weshalb es sinnvoll ist, dass wir uns als Gesellschaft einen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk leisten. Auf der Online-Seite findet man nette Features zum Thema Videoüberwachung.

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Zum einen die „Fünf Fragen – fünf Antworten – Mehr Kameras für mehr Sicherheit?“

Als „ungewöhnlich ernst“ beschreibt Innenminister Wolfgang Schäuble die Sicherheitslage in Deutschland. Als Konsequenz müsste nun die Videoüberwachung ausgeweitet werden, fordert nicht nur Schäuble. Nur bringt es wirklich etwas, mehr Kameras aufzustellen? WDR.de gibt Antworten auf diese und andere Fragen zur Videoüberwachung.

Und dann verschiedene Radio-Beiträge: „Debatte um Videoüberwachung

Durch die versuchten Bombenattentate ist die innenpolitische Diskussion um die Bedrohung durch Terroranschläge angestachelt worden. Was bisher eher als unangenehme Zukunftsvision empfunden wurde, ist plötzlich salonfähig: Immer mehr deutsche Politiker und Bürger fordern massivere Überwachungsmaßnahmen.

[via]

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3 Kommentare
  1. Videoüberwachung aufgrund von Terrorgefahr – ja genau! Das ein Grossteil der Bevölkerung diese Begründung nicht nur glaubt, sondern mit dem Argument „ich hab ja nichts zu verbergen“ auch noch unterstützt, zeigt das komplette – aber sicherlich nicht unbeabsichtigte – Versagen unseres Bildungssystems.

    Jeder halbwegs intelligente Mensch müsste doch verstehen, dass auch eine flächendeckende Videoüberwachung hinsichtlich geplanter Terroranschläge nie etwas bringen kann.

    Eine wirksamere Maßnahme wäre die Erforschung der Gründe für mutmaßlich! geplante Terrorakte. Ein Lösungsansatz ist hier der sprichwörtliche Griff an die eigene Nase zumindest was führende Vertreter aus Wirtschaft, Politik und christlicher Religion angeht.

    Somit sollte Mensch sich Gedanken machen wozu eine flächendeckende Videoüberwachung wirklich führt. Ganz einfach – jede Art von öffentlichen Versammlungen und Demonstrationen kann im Keim erstickt werden, oppositionelle könnten beschattet werden, wann auch immer es opportun erscheint.

    Die Terrorgefahr ist der Deckmantel für Vorbereitungen, die darauf abzielen, sämtlichen Bestrebungen hinsichtlich einer gesellschaftlichen Veränderung, wenn diese auch nur ansatzweise auf Kosten der einflussreichen Elite geht, mit eiserner Hand begegnen zu können.

    Leider ist es zu spät für Ciceros ‚Wehret den Anfängen‘. Ich denke alle Bürger, deren Bildung ein wenig über Bild-Zeitungs-Hetz-Niveau liegt, haben die Pflicht zu handeln bevor es zu spät ist.

    Grüße

    Paula Schaefer

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