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Diebold Antwort auf Princeton Wahlcomputer-Studie

Der US-Wahlmaschinen Hersteller Diebold hat auf die Princeton-Studie von Ed Felten & Co geantwortet. Tenor der Diebold-Antwort: „Es wurde alte Software untersucht, es gibt längst neuere Versionen“. Antwort von Ed Felten im Freedom-to-tinker-Blog: Die von ihnen analysierte Software wurde bei den vergangenen Wahlen eingesetzt und Diebold verkündete, dass sie absolut sicher sei.

  • Markus Beckedahl

Der US-Wahlmaschinen Hersteller Diebold hat auf die Princeton-Studie von Ed Felten & Co geantwortet.

Tenor der Diebold-Antwort: „Es wurde alte Software untersucht, es gibt längst neuere Versionen“.

Antwort von Ed Felten im Freedom-to-tinker-Blog: Die von ihnen analysierte Software wurde bei den vergangenen Wahlen eingesetzt und Diebold verkündete, dass sie absolut sicher sei.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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3 Kommentare zu „Diebold Antwort auf Princeton Wahlcomputer-Studie“


  1. Milan Holzäpfel

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    Besonders amüsant ist auch die Tatsache, dass „SSL (Secure Socket Layer) data encryption“ für übermittelte Resultate verwendet wird, wo es sich doch um Geräte handelt, die „nie an ein Netzwerk angeschlossen“ sind.
    Und wenn die Resultate schon über irgend eine Art internem Netzwerk übertragen werden, gibts da nix zu verschlüsseln, sondern was zu signieren…

    Grüße
    Milan


  2. das ist echt der witz. mich würde nicht wundern, wenn in einer oder zwei wochen die herren wissenschaftler auch die aktuelle version cracken könnten. wir werden es wohl mitkriegen.

    jedenfalls ist diebold eine witz-firma. nur noch lächerlich und ich kann nicht verstehen, wieso sowas in amerika vorkommen kann. das ist traurig und, wenn ich amerikaner wär, sehr beschämend.


  3. Was jemand jetzt geschafft hat: den Schlüssel zur Wahlmaschine (das physische Teil, wie für den Briefkasten in Hausflur) zu kopieren, und zwar anhand der Abbildung auf der Diebold-Webseite. :D

    Vo sowas sagt die Studie natürlich nichts, aber einer der Autoren hat bestätigt, dass der Schlüssel funktioniert. Gibt es darauf auch eine Antwort?

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