Nach zehn Jahren Rechtsstreit kann der Verbraucherzentrale Bundesverband einen wichtigen Sieg gegen Meta feiern: Wegen ungültiger Einwilligungen darf der Konzern Daten aus den Adressbüchern von WhatsApp-Nutzer:innen nicht an Facebook weitergeben.
Ticker
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Ticker vom 16.03.2026
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Von Sponsoren finanzierte YouTube-Videos müssen besser gekennzeichnet werden als mit einem zehnsekündigen Hinweis. Das entschied das Landgericht Bamberg nach einer Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zum Video eines Fin-Fluencers.
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Beim Einsatz von Datenanalysen nach Palantir-Art in Ermittlungsbehörden wird in einer Black Box entschieden, welche Verdächtigen die Ermittler*innen präsentiert bekommen. GFF-Juristin Franziska Görlitz sieht eine Tendenz zum grundrechtsverletzenden „predicitive policing“.
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Bei modernen militärischen Operationen wählt Software die Ziele aus. Für Kollateralschäden wie Treffer in einer Mädchenschule ist niemand verantwortlich. Der Guardian erzählt in einem bewegenden Text, wie Big Tech den Krieg völlig entmenschlicht.
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Die USA kaufen für 20 Milliarden Dollar autonome Waffensysteme bei Anduril, einem KI-Startup.
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Ticker vom 13.03.2026
Viele Anbieter von Videospielen "nehmen in Kauf, dass Menschen suchtanfällig werden, weil sie massiv davon profitieren", erklärt Sozialpädagoge Markus Meschik im Interview. Mit Blick auf positive und negative Aspekte erklärt er die Mechanismen der Industrie.
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Beim kommenden Entwurf für den Digital Fairness Act soll die EU-Kommission ambitioniert Verbraucherschutz stärken, etwa bei manipulativen und süchtigmachenden Designs. Das fordern 85 Organisationen und mehr als 100 Forschende in einem offenen Brief.
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Das viel beachtete Verfahren in Los Angeles um die Suchtgefahr sozialer Medien wie Instagram Facebook und YouTube schreitet voran. Inzwischen wurden die Schlussplädoyers vorgetragen; nun muss die Jury ihre Entscheidung treffen.
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Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte von trans Menschen gestärkt. In der EU haben sie demnach das Recht auf Ausweisdokumente, die ihrer gelebten Geschlechtsidentität entsprechen, fasst queer.de das Urteil zusammen.
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In den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen 20 Personen für Videos iranischer Raketenangriffe angeklagt worden sein, darunter ein britischer Tourist. Wer solche Aufnahmen verbreitet, gefährdet aus Sicht des Regimes die "öffentliche Sicherheit".
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) stimmt in den Kanon derer ein, die auf ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre drängen. Rechts- und Forschungslage sprechen eher dagegen; die von der Bundesregierung eingesetzte Expert:innen-Kommission sieht sich in ihrer Arbeit gestört.
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Ticker vom 12.03.2026
Das iranische Regime überwacht seine Bürger*innen mit Kameras. Das wurde Ayatollah Chamenei offenbar zum Verhängnis: Israel hackte die Kameras und kam so an seinen Aufenthaltsort.
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Nach einem Aufschrei und einer Klage zieht das US-Unternehmen Grammarly eine neue KI-Funktion zurück. Das Programm soll Menschen beim Schreiben unterstützen, in dem neuen Feature kopierte es den Stil prominenter Personen ohne ihr Einverständnis.
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Wir können alles, außer IT-Migration: In Sachsen führt eine fünf Jahre lang vorbereiter Software-Umstieg offenbar zu massiven Problemen. Mitarbeitende berichten von ausbleibenden Gehaltszahlung, Hochschulen fehlt der Überblick über gezahlte Semesterbeiträge.
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Dass nachts die Sonne nicht scheint, ist für diese Menschen vor allem ein technisches Problem: Sie wollen mit Spiegel-Satelliten auch nachts die Erzeugung von Solarstrom ermöglichen.
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Der Schweizer Kanton Basel-Stadt hat ein Projekt für die elektronische Erfassung von Wählerstimmen vorläufig ausgesetzt. Am Wochenende blieben mehr als 2.000 abgegebene Stimmen unausgezählt, weil die elektronische Urne nicht entschlüsselt werden konnte.
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Ausgerechnet der ehemalige BND-Vizepräsident Arndt Freytag von Loringhoven ist Opfer der gezielten Signal-Phishing-Attacke geworden, über die netzpolitik.org mehrfach berichtet hat.
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Hacktivist:innen, die sich "Department of Peace" nennen, haben nach eigenen Angaben das US-Heimatschutzministerium gehackt und Verträge zwischen dem Ministerium, der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und mehr als 6.000 Unternehmen wie Palantir und Microsoft veröffentlicht.
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Alle reden von digitaler Souveränität, Hannover zieht derweil von einer deutschen Schulsoftware-Lösung zu Microsoft.
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Mit dieser Browser-Erweiterung können Menschen Fragen, die sie einer KI stellen würden, von anderen Menschen beantworten lassen. Die reagieren meist lustig und manchmal auch furchtbar genervt.
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Das iranische Regime hat das Internet im Land blockiert. Allerdings nicht für seine eigenen Propagandisten. Die können mit sogenannten „Weißen SIM-Karten“ weiter online gehen.
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Die von der Bundesregierung einberufene Expert:innen-Kommission wehrt sich gegen das Voranpreschen in Sachen Social-Media-Verbot: "Ich rate der Politik dringend, uns in Ruhe arbeiten zu lassen", sagt Co-Vorsitzende Nadine Schön (CDU) dem Tagesspiegel (€).
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Benno Flügel klebt als „Radikale Anti Smartphone Front“ digitalisierungskritische Botschaften ins Berliner Straßenbild. Teils ist er acht Stunden am Tag unterwegs, um Claims wie „Lieben statt liken“ zu verteilen.
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Das Center for Countering Digital Hate hat untersucht, wie große Sprachmodelle mit Anfragen zu Gewaltakten umgehen. Demnach würden acht von zehn "in mehr als der Hälfte der Antworten Hilfe leisten, indem sie ihnen Tipps zu möglichen Zielen und geeigneten Waffen geben".