Tokio feiert seine Kuppel-App "TOKYO Enmusubi" als Erfolg. Die Dating-Anwendung sollte zu mehr Eheschließungen und zu mehr Nachwuchs führen. Es habe bei Nutzer:innen der App bereits 265 Verheiratungen gegeben, meldet die Verwaltung der Metropole.
Ticker
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Ticker vom 30.07.2026
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noyb hat eine Datenschutzbeschwerde gegen das Online-Wörterbuch dict.cc eingebracht. Nutzer:innen würden dort mit einem Klick der Datenweitergabe an 1741 Partner zustimmen, das unterlaufe Anforderungen der DSGVO an die Informiertheit der Einwilligung.
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Die EU könnte bald den Chatbot ChatGPT und die Spieleplattform Roblox zu "sehr großen Online-Plattformen" nach dem Digital Services Act erklären. Dann würden deutlich strengere Regeln zum Schutz von Nutzer:innen für die beiden Dienste gelten.
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Die australische Online-Medienaufsicht geht vor Gericht gegen Telegram vor. Der Messenger habe terroristische Inhalte nicht ausreichend gelöscht, es droht eine Millionenstrafe. Telegram wolle sich gegen die Vorwürfe wehren.
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Die EU-Kommission konkretisiert den Cyber Resilience Act. Ein neuer Leitfaden soll für Rechtssicherheit sorgen und unter anderem Befürchtungen von Entwickler:innen und Betreiber:innen von Open-Source-Software ausräumen.
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Zunehmend mehr Menschen in den USA finden Smartphone-Verbote an Schulen gut, zeigen Umfragen des Instituts Pew Research Center. Inzwischen befürwortet das eine Mehrheit. Die Zustimmung steigt, je älter die Befragten sind.
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Binance, die weltgrößte Krypto-Börse, mache es Ermittler:innen schwer, gegen Kriminelle vorzugehen. Darüber beschweren sich Polizeien. Im Vorjahr hatte der Anbieter begonnen, Polizeianfragen in die Vereinigten Arabischen Emirate umzuleiten, was den Prozess verlangsame.
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Ticker vom 29.07.2026
Wegen eines Software-Fehlers haben etwa 100 Abiturient:innen in Baden-Württemberg Zeugnisse mit einem falschen Notendurchschnitt erhalten. In den meisten Fällen lag die Berechnung über dem tatsächlichen Wert.
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Eine Bank muss einem Bewerber Schadenersatz nach der DSGVO zahlen, nachdem eine Personalerin dessen Daten via Xing versehentlich an eine dritte Person weitergeleitet hatte. Zuvor hatte der EuGH in dem Verfahren grundsätzliche Fragen geklärt.
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Google-Forscher:innen haben ausgewertet, wie Gemini in verschiedenen Branchen genutzt wird: Bislang seien nur bestimmte Berufe von intensivem KI-Einsatz geprägt. KI werde zudem überwiegend komplementär eingesetzt, eine vollständige Automatisierung finde kaum statt.
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Die US-Behörde FCC versperrt unter anderem China als weltweit größtem Anbieter humanoider Roboter den US-Markt. Die Maschinen eröffneten „bösartigen Akteuren“ Spionagemöglichkeiten oder könnten „aus der Ferne“ gesteuert werden. Betroffen sind auch Wechselrichter, die etwa in Solaranlagen stecken.
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Vor Jahren hatten hochrangige Ebay-Angestellte mit Mafia-Methoden ein Blogger-Paar gestalkt, das kritisch über Geschäftspraktiken der Auktionsplattform berichtet hat. Nun geht die Geschichte mit einem millionenschweren Vergleich zu Ende.
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Russland klagt Telegram-Chef Pavel Durov wegen Unterstützung von Terrorismus an. Dem Inlandsgeheimdienst FSB zufolge habe der Messenger-Anbieter unter anderem ukrainisches Sabotagematerial nicht entfernt.
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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) stellt ein von Tesla angestrengtes Verfahren gegen einen Gewerkschafter ein. Der Vorwurf, er habe Filmaufnahmen einer Betriebsratssitzung gemacht, erwies sich nach Durchsuchung seines Laptops als falsch.
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Der Wahlkampf in Israel ist laut Tagesschau von KI-generierter Desinformation geprägt. Unter anderem Finanzminister Bezalel Smotrich und Premierminister Benjamin Netanjahu haben Fake-Videos über den Oppositionskandidaten Gadi Eisenkot in Umlauf gebracht.
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Vor den US-Zwischenwahlen im Herbst haben Superreiche fast eine halbe Milliarde US-Dollar in den Wahlkampf gepumpt, so ein Bericht. 80 Prozent davon gingen an Republikaner, insgesamt liegt Elon Musk klar vorn.
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Die Spur von rund 60 Propaganda-Videos zu den Landtagswahlen auf X führt nach Russland, fasst Zeit-Journalist Christian Fuchs seine Recherche im Interview zusammen. Auffällig sei, dass die Videos keine Kandidat:innen von AfD und BSW verunglimpfen.
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Vinted und Kleinanzeigen geben auf Anfrage des MDR keine Zahlen über Fälle von Belästigung heraus. Nach Berichten über geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen auf den Shopping-Plattformen sieht eine Expertin eine Schutzlücke.
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18 Monate lang saß ein Mann aus Kanada wegen einer Verwechslung im Gefängnis, verurteilt wegen sogenannter Kinderpornografie. Er hatte einen ähnlichen Online-Spitznamen wie der Gesuchte, jedoch mit einem Unterstrich weniger. Erst nach der Haftstrafe gestand das Gericht den Fehler ein.
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Bei Straftaten durch sogenannte autonome KI-Systeme kommt das Strafrecht an seine Grenzen, erklärt ein Rechtsanwalt bei LTO - denn der Vorsatz fehlt. Anstelle der Kriminalstrafe würden Bußgelder treten, etwa für Unternehmen.
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Ticker vom 28.07.2026
Google muss einem deutschen Nutzer knapp 500 Euro Schadensersatz zahlen, urteilte das Amtsgericht Starnberg. Dieser war auf eine Werbeanzeige auf Google für einen Fakeshop hereingefallen.
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Über die Plattform Hugging Face werden KI-Modelle angeboten, die sexuelle Deepfakes erstellen. Forscher:innen haben dort zudem eine eigene KI angeboten und Prompts ausgewertet: Mehrheitlich wollten Nutzer:innen sexualisierte Bilder von Frauen generieren.
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In einem "Sicherheitshinweis für die Wirtschaft" warnt der Verfassungsschutz vor Spionage und Sabotage mit Hilfe von Handy-Standortdaten der Werbe-Industrie. Ausdrücklich verweist die Behörde auf die Recherchen zu den Databroker Files.
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Nach der letzten Entscheidung der EU-Kommission, Google Verstöße gegen den Digital Markets Act zu attestieren, könnten auf den US-Konzern Schadenersatzklagen zukommen. Diverse Unternehmen und Anwaltskanzleien scharren bereits mit den Hufen.