Die Kreditauskunftei Schufa hat ihren neuen Score und dessen 12 Kriterien offengelegt. Die Transparenz deckt Schwächen auf, berichtet tagesschau.de: Benachteiligt würden demnach etwa Menschen, die oft umziehen.
Ticker
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Ticker vom 18.03.2026
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Bei manchen, dafür anfälligen Menschen verstärken Chatbots wahnhaftes Denken. Eine wissenschaftliche Studie hat sich das „KI-Psychosen“-Phänomen erstmals genauer angesehen.
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In den USA haben drei Personen Klage gegen Elon Musks Unternehmen xAI eingereicht. Der Chatbot Grok soll von ihnen sexualisierte Deepfakes erstellt haben, als sie noch minderjährig waren.
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Zwei US-Kriminolog:innen, die zu Massenschießereien forschen, haben in den letzten Jahren eine Verschiebung bemerkt: Die meist männlichen Täter:innen gehen mit messianischem Eifer zur Sache, sind zunehmend jung – und hängen in fragwürdigen Online-Communities ab.
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Im Interview mit der taz spricht die Filmemacherin und Autorin Alyssa Loh über die Tücken von Dark Patterns, Big Tech und der Aufmerksamkeitsökonomie.
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Ticker vom 17.03.2026
Alternative Online-Dienste, ob Bluesky, Mastodon oder Gab, sind vielleicht nicht ganz so groß wie etwa Instagram. Aber sie sind bei weitem nicht so unbedeutend, um sie als Randphänomen zu betrachten, zeigt eine Auswertung von Open Measures.
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Das US-Nationalarchiv stellt mehrere Millionen NSDAP-Mitgliedskarteien erstmals ins Netz, wie der Spiegel (€) berichtet. Damit lässt sich per Mausklick erforschen, ob in der eigenen Familiengeschichte womöglich Geheimnisse lauern.
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Mit einem satirischen Video klärt die norwegische Verbraucherschutzbehörde über "Enshittification" auf – also die Verschlechterung digitaler Dienste, damit sie mehr Profit abwerfen.
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Der Lambda Bundesverband vertritt die Interessen queerer Jugendlicher in Deutschland und lehnt ein Social-Media-Verbot für Minderjährige ab: "Digitale Räume sind für queere Jugendliche unverzichtbar."
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Eine Großmutter aus dem US-Bundesstaat Tennessee soll zu Unrecht sechs Monate im Gefängnis verbracht haben. Eine als KI bezeichnete Software für Gesichtserkennung hatte nahegelegt, dass sie wie eine Verdächtige aussehe.
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Wer vermutet, in einem mit Breitbandinternet unterversorgten Gebiet zu leben, kann dies mit der Testversion eines neuen Online-Tools der Bundesnetzagentur überprüfen.
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Laut Justizministerium setzt sich Deutschland in der EU für eine Ja-heißt-Ja-Regelung im Sexualstrafrecht für Jugendliche ein. Anlass sind die laufenden Verhandlungen zur "Chatkontrolle"-Verordnung, die den sexuellen Missbrauch von Kindern bekämpfen soll.
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Louisa Specht-Riemenschneider wird sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt als Bundesdatenschutzbeauftragte zurückziehen, sobald eine Nachfolge gefunden ist.
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Donald Trump und seine Schergen, von Verteidigungsminister Hegseth bis zum FCC-Chef Carr, üben starken Druck auf US-Medien aus, um eine vorteilhafte Berichterstattung über den Krieg in Iran zu erzwingen.
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Auch Influencer:innen müssen in der EU künftig politische Werbung transparent kennzeichnen, sonst droht Bußgeld. Die deutsche Medienaufsicht bereitet sich auf die Durchsetzung vor, zeigt der erste Beitrag eines neuen Berichts zur Social-Media-Regulierung.
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Der US-Konzern Niantic arbeitet weiter an der Verwertung von Milliarden Aufnahmen, die Nutzer*innen des Hype-Spiels Pokémon Go angehäuft haben. Ein daraus abgeleitetes Modell der Welt soll Lieferrobotern bei der Navigation helfen.
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Die Washington Post von Amazon-Chef Bezos nutzt seit Neuestem personenbezogene Daten, um algorithmisch die Abo-Gebühr zu ermitteln. Dabei bleiben viele Fragen offen.
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In der jüngsten Reaktion von X auf die EU-Kommission sehen Fachleute ein Signal für wirkende Regulierung. Hintergrund ist ein Verfahren auf Basis des Gesetzes über digitale Dienste (DSA), unter anderem wegen irreführender blauer Haken.
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Ab 8. Mai schafft Instagram in Direktnachrichten die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ab, die Grundrechte wie Privatsphäre und Vertraulichkeit der Kommunikation schützt.
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In die Debatte zur Reform der DSGVO schaltet sich nun die Datenschutzkonferenz ein. So sollen die Rechte von Betroffenen gestärkt werden, während Hersteller datenschutzrechtlich stärker in die Verantwortung genommen werden sollten.
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Die taz hat einen 25-Jährigen besucht, der in seiner Freizeit soziale Medien nach Nazisymbolen und Volksverhetzung durchsucht und Anzeigen stellt. Denn er hat Angst, dass aus Worten Taten werden.
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bemängelt die IT-Sicherheit von Software-Produkten des Gesundheitswesens. Untersucht hat die Behörde digitale Praxisverwaltungssysteme und Pflegedokumentationssysteme.
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Ticker vom 16.03.2026
Der Historiker Gleb Albert beschreibt eine alternative Geschichte sozialer Medien, die selbstbestimmt und dezentral verwaltet werden. Eine Entwicklung von Bulletin Boards bis Mastodon.
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Bei den US-Midterm-Wahlen versucht die Crypto-Branche ihren Erfolg von der letzten Kongress-Wahl zu wiederholen: Mit einem Budget von 200 Millionen Dollar unterstützt sie vor allem republikanische Kandidierende, die sich gegen Regulierung digitaler Währungen aussprechen.