Eigentlich hatte sich Meta selbst verpflichtet, bei seinen Rechenzentren nur auf erneuerbare Energie zu setzen. Vergangene Woche stieg der US-Konzern jedoch still und heimlich aus der Klimaschutzinitiative RE100 aus.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 28.07.2026
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Die Regierung in Österreich hat einen Gesetzentwurf für Altersschranken (für unter-14 Jährige) und Alterskontrollen im Netz vorgelegt. Der Zuschnitt liegt auf Video-Sharing-Plattformen mit Funktionen wie optimierten Feeds oder endlosem Scrollen. Kritik kommt von der Opposition.
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Kürzlich hat die Wahlkommission im US-Bundesstaat Wisconsin davor gewarnt, auf Wahlen zu wetten: Dies könnte die eigene Stimme ungültig machen. Dagegen mobilisiert nun die Zockerplattform Kalshi, sie spricht von "Wählerunterdrückung".
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Der Staatstrojaner Finspy vom deutschen Pleite-Unternehmen FinFisher beschäftigt die Justiz: Der Oberste Gerichtshof von Großbritannien wies den Einspruch von Bahrain ab. Das Königreich wollte sich auf Staatsimmunität berufen, um wegen des Schadsoftware-Einsatzes nicht belangt zu werden.
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Immer häufiger fallen Politiker:innen durch KI-generierte Texte auf. Bei einer Parlamentsrede las nun der kanadische Konservative Bill Oliver versehentlich die gesamte Antwort eines Chatbots vor, inklusive Metakommunikation zum gewünschten Stil.
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Nach dem CSD-Anschlag stellt ein Polizeirechtler in den Raum, einerseits über intensiveren Austausch unter Behörden nachzudenken. Anderseits führe flächendeckende Überwachung oder ein weitreichender KI-Einsatz "zu Zuständen, die wir nicht wollen".
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Hunderte Menschen auf der Welt haben ChatGPT gefragt, wie man Gifte oder Biowaffen herstellt. Die Antworten waren teils „tödlich akkurat“, so Expert*innen.
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Die Robotertaxis von Waymo in Austin, Texas, haben ein problematisches Parkverhalten. Immer wieder stehen sie in zweiter Reihe, vor Ausfahrten oder auf Behindertenparkplätzen.
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Weil Spotify KI-generierte Musik nicht kennzeichnet, wollen Portale wie Soulless Music und SlopTracker nachhelfen. Unsicherheit bleibt, wie das Beispiel von "Slime Dot" zeigt, die beteuere, keine KI-Künstlerin zu sein.
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Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD kritisiert das Medium Belltower News die Äußerungen von Spitzenpolitiker*innen, die queeren Projekten teils selbst den Geldhahn abgedreht haben: "Erst kürzen und dann Opfer spielen."
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Chines*innen verkaufen ihr Recht am eigenen Bild an Unternehmen, die dann mit gleich aussehenden Avataren KI-Videos erstellen. Auch Menschen, die ihr Gesicht nicht lizensiert haben, erscheinen in solchen Filmen.
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Ticker vom 27.07.2026
Eine Sicherheitsforscherin hat eine Lücke bei der offiziellen Gebets-App des Papstes aufgedeckt, durch die persönliche Daten der rund 720.000 Nutzer:innen abrufbar waren. Erst ein halbes Jahr nach Meldung haben die Betreiber die Sicherheitslücke geschlossen.
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In Cape Coral im US-Bundesstaat Florida sollen Müllwagen mit KI-Videoüberwachungssystemen auf ihren Fahrten verwilderte Rasenflächen, abblätternde Farbanstriche und illegal gelagerten Müll erfassen. Andere US-Städte planen ähnliche Überwachungssysteme.
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Sie nennen sich „Luddites“ und veranstalten „Ludd parties“. Ein Besuch bei den Ludditen von New York City, die sich gegen die sozialen Folgen und die faschistische Ausrichtung der großen Tech-Konzerne wehren, nicht aber gegen Technologie an sich.
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Die österreichische Datenschutzbehörde hat den Einsatz von automatisierten Gesichtsabgleichen durch die Polizei für rechtswidrig erklärt. Betroffen ist offenbar jeder Fall seit 2020 auf Grundlage des österreichischen Sicherheitspolizeigesetzes.
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Heute treten in der EU die Vorschriften des KI-Omnibus-Gesetzes in Kraft. Sie schwächen bestimmte Regulierungen der KI-Verordnung für die Industrie ab und verschieben Fristen etwa für Hochrisiko-KI-Systeme deutlich nach hinten.
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Überwachungskameras von Flock, die in weiten Teilen der USA Auto-Kennzeichen auslesen, werden zunehmend zum Ziel von Aktivist:innen. Der Guardian hat mit einigen davon gesprochen.
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Nach dem neuen "AI Kill Switch Act" könnte die US-Regierung künftig KI-Unternehmen auffordern, ihre Tools abzustellen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf legten Kongressabgeordnete am Donnerstag vor. Anlass sei der jüngste Vorfall um OpenAIs Sprachmodelle gewesen.
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Die brasilianische Stadt São Paulo geht juristisch gegen das Projekt World ID vor. Das zahlt Menschen Geld, damit sie ihre Iris registrieren lassen. São Paulo sieht Probleme im Datenschutz.
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30 Minuten ohne Internet: Taiwan übt im August, wie man Krisen analog bewältigt. So soll das Land gegen Attacken aus China fit gemacht werden.
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Ein Mann gab US-Grenzbeamten einen Code zu seinem Telefon. Doch damit wurde das Gerät nicht entsperrt, sondern gelöscht. Nun steht der ansonsten unverdächtige Mann wegen Vernichtung von Beweismitteln vor Gericht.
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Ticker vom 24.07.2026
Mit zunehmend mehr Personal und Budget wirbt die Bundeswehr auf der Gamescom, zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Anne-Mieke Bremer (Linke). Sie sagt: "Genauso wenig, wie die Bundeswehr an Schulen gehört, sollte sie auf Gaming-Events präsent sein."
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Nicht nur Profis, sondern alle sollten leichten Zugang zu Ersatzteilen und Infos bekommen, fordert unter anderem der Verein "Runder Tisch Reparatur" mit Blick auf das kommende Recht auf Reparatur. Laut Umfrage repariert mehr als die Hälfte der Deutschen selbst.
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WhatsApp muss sich in der EU für andere Messenger öffnen - der Schweizer Konkurrent Threema will nicht mitmachen. In einem Blogbeitrag warnt Threema vor Aufweichung von Privatsphäre und Zementierung der Monopolstellung.