Nach dem EU-Parlament haben nun auch die EU-Länder erwartungsgemäß die freiwillige Chatkontrolle unverschlüsselter Inhalte abgesegnet. Die Ausnahmeregelung gilt übergangsweise, während die Verhandlungen zur "Chatkontrolle 2.0" weitergehen.
Ticker
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Ticker vom 22.07.2026
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Vor den im Herbst anstehenden Zwischenwahlen im US-Kongress startet der Wettanbieter Kalshi einen eigenen "Midterms Hub". Dort sollen sich Interessierte informieren sowie auf Wahlergebnisse wetten können.
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US-Außenminister Rubio schwört seine Diplomat:innen weltweit darauf ein, einen US-amerikanischen "kill switch" digitaler Technologien abzustreiten. Dabei hatte das Land etwa jüngst den Export neuester LLMs vorübergehend untersagt.
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Die BfDI übt scharfe Kritik am Entwurf für eine weitreichende Geheimdienstreform: Während Befugnisse ausgebaut werden sollen, würden Betroffenenrechte und Kontrolle eingeschränkt. Das wecke "deutliche Zweifel an der Verfassungskonformität der Regelungen".
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In drastischen Worten warnt der Branchenverband der britischen Wasserindustrie vor den KI-Plänen der Labour-Regierung. Pläne für den massiven Ausbau von Rechenzentren würden sich nicht mit deren Wasserverbrauch auseinandersetzen, es drohe Wasserknappheit.
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KI-Modelle von OpenAI hackten während eines Testlaufs angeblich selbstständig die IT-Systeme der KI-Firma Hugging Face. Beide Unternehmen beteuern nun, wie wichtig es sei, „offen und gemeinsam“ an der Sicherheit von KI zu arbeiten.
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Massenentlassungen wegen KI, stetig höhere Arbeitsbelastungen und ethische Bedenken führen offenbar dazu, dass sich Angestellte aus der Tech-Industrie zunehmend Gewerkschaften zuwenden.
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Nach jahrelangem Streit, der bis vor den EuGH ging, hat die Bundesnetzagentur nun die Bedingungen veröffentlicht, zu denen die Telekom Deutschland ihren Wettbewerbern Zugang zu Leerrohren und Masten gewähren muss.
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Auf einer neuen Hilfeseite beschreibt Livestreaming-Plattform Twitch Werkzeuge zur elterlichen Kontrolle. Eltern können demnach bei ihren 13- bis 17-Jährigen die Bildschirmzeit begrenzen oder sie daran hindern, selbst live zu gehen.
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Chatbots und LLMs führender Anbieter kritisieren autoritäre Regime, die die Meinungsfreiheit unterdrücken, signifikant weniger, so eine Untersuchung. Dies wirke sich weltweit negativ aus.
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In Deutschland wacht künftig die Bundesnetzagentur über KI-Systeme – sowie ein "nicht ganz leicht zu durchschauendes Geflecht verschiedenster Akteure", analysiert LTO. Hintergrund ist die deutsche Umsetzung der KI-Verordnung, kurz KI-MIG.
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Ticker vom 21.07.2026
Im französischen Parlament steht die Einigung auf ein Social-Media-Verbot bis 15 Jahre kurz bevor, begleitet von strengen Alterskontrollen. Präsident Emmanuel Macron hatte das Thema zur Chefsache erklärt.
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Die populären Chatbots ChatGPT und Gemini erzählten bei der vergangenen Parlamentswahl in Ungarn ganz viel Quatsch, hat die NGO Liberties herausgefunden. Sie hatte untersucht, wie zuverlässig die Bots bei Wahlempfehlungen sind.
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OpenDesk eigne sich als digitaler Arbeitsplatz im Krisenfall, so das Zentrum für digitale Souveränität. Es hat unter anderem mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Bundesagentur für Arbeit entsprechende Tests durchgeführt.
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Die Schweizer Armee wechselt von Microsoft zum digitalen Arbeitsplatz openDesk vom Zentrum für digitale Souveränität. Microsoft 365 sei bei höherem "Anspruch an Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität" von Daten nicht geeignet, so Divisionär Simon Müller.
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Amazon erhöht den Stundenlohn deutscher Logistik-Angestellter um 3,1 Prozent auf 18,87 Euro. Nicht betroffen sind Paketbot*innen, die für Subunternehmen arbeiten. Tarifverträge mit einer Gewerkschaft lehnt der Multi-Billionen-Weltkonzern ab.
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Hinter der Verleihung des Axel Springer Awards für den US-Unternehmer Peter Thiel steckt "KI-Bewunderung ohne kritische Distanz", kommentiert eine taz-Autorin. Thiel zweifele "öffentlich an der Vereinbarkeit von Freiheit und Demokratie".
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Google löscht Bewertungen, die Menschen auf Google Maps über Gefängnisse der Abschiebemiliz ICE veröffentlichen. Das berichtet das US-Medium The Intercept mit Verweis auf die Arbeit einer US-Forscherin.
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Die britische Medienaufsicht Ofcom vermeldet ein "beispielloses Ausmaß" an Alterskontrollen im Netz und sieht sich weltweit an "vorderster Front". Die Arbeit sei jedoch nicht erledigt; Tech-Konzerne müssten die Kontrollen verschärfen.
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Der chinesische Online-Marktplatz AliExpress muss 550 Millionen Euro wegen der Verletzung des Digital Services Act (DSA) bezahlen. Der EU-Kommission zufolge habe der Händler dabei versagt, sich um die Produktsicherheit zu kümmern. AliExpress weist die Vorwürfe zurück.
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Obwohl Sexarbeit in den Niederlanden legal ist, soll WhatsApp Konten dortiger Sexarbeiter*innen gesperrt haben. Eine niederländische Abgeordnete kritisiert das. FutureZone fasst die Recherche des Mediums Pointer auf Deutsch zusammen.
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Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie sind laut "Bundeslagebild Sexualdelikte" gesunken; bei Jugendpornografie gestiegen. Die Hälfte der Verdächtigen sei minderjährig. Das NCMEC sende mehr Hinweise, weniger als die Hälfte sei strafrechtlich relevant.
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Ein Hacker verschaffte sich Zugang zu Rumäniens Grundbuchdatenbank, versuchte erst die Behörde zu erpressen und löschte die Daten dann. Nun steht der Immobilienmarkt des Landes still.
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Fast jedes fünfte Restaurant hat bereits schlechte Google-Bewertungen löschen lassen, so eine Stichprobe. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit von Online-Bewertungen.