Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 12.03.2026

    Frankfurter Rundschau

    Influencer:innen in Dubai dürfen nichts über den Iran-Krieg posten, fasst die Frankfurter Rundschau zusammen. Demnach drohen hohe Geldstrafen, bis zu fünf Jahre Haft oder Abschiebung. Per SMS soll das Regime zu "Fügsamkeit" gemahnt haben.

  • Information Commissioner's Office

    Strenges Social-Media-Verbot über Bande: In einem offenen Brief drängt die britische Datenschutzaufsicht soziale Medien zu strengeren Alterskontrollen. Grund ist eine fehlende Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten unter 13-Jähriger.

  • Euractiv

    Die spanische Regierung will Verbreitung und Reichweite von Hassrede auf sozialen Medien mit einer neuen Software überwachen lassen. Die Daten sollen in halbjährliche Berichte einfließen.

  • Golem

    Dass ein Industriekonsortium eine quelloffene Alternative zu Google Play Integrity entwickeln will, kritisieren Entwickler:innen von GrapheneOS scharf. Sie machen Sicherheitsbedenken geltend und werfen den beteiligten Unternehmen Täuschung vor.

  • Ticker vom 11.03.2026

    Bundesgesundheitsministerium

    Das Bundeskabinett hat heute das Medizinregistergesetz beschlossen. Es soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Medizinregister schaffen und so den Weg für eine umfassende Gesundheitsdateninfrastruktur ebnen.

  • Codewall

    Forscher:innen des Security-Start-ups Codewall ist es nach eigenen Angaben gelungen, innerhalb von zwei Stunden vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf eine KI-Plattform der Unternehmensberatung McKinsey zu erlangen.

  • t3n

    Das Bundeskartellamt hatte 2025 festgestellt, dass Apple sich bei seinem Tracking-Schutz ATTF selbst bevorteilt. Deutschen Medien und Werbefirmen, die das Verfahren angestrengt hatten, gehen nun vorgeschlagene Änderungen nicht weit genug.

  • taz

    Wer flaniert, macht sich verdächtig: KI-Videoüberwachung kommt in Berlin nun auch am Roten Rathaus, an der Senatsverwaltung für Inneres und am Abgeordnetenhaus zum Einsatz. Alarm schlagen die Systeme unter anderem bei "Umhergehen ohne Anlass".

  • Handelsblatt

    Um nicht von Elon Musks Starlink abhängig zu sein, will die Bundeswehr ein eigenes Satellitennetzwerk im erdnahen Orbit aufbauen. Kostenpunkt: acht bis zehn Milliarden Euro.

  • BR24

    Eine vorinstallierte App auf Xiaomi-Handys verschickt wohl Push-Mitteilungen mit Scam-Inhalten. Die Stiftung Warentest war auf die Masche aufmerksam geworden, bei der etwa Bundeskanzler Merz angeblich geheime Tipps zum Reichwerden ausplaudert.

  • Rest of World

    In Reaktion auf den US-israelischen Angriff hat der Iran in den benachbarten Golf-Staaten nicht nur militärische, sondern auch digitale Infrastruktur bombardiert. Der mutmaßlich erste militärische Angriff auf Rechenzentren wirft weitreichende Fragen auf.

  • The New York Times

    Meta kauft Moltbook, ein soziales Netzwerk für KI-Bots. Die Kaufsumme ist nicht bekannt, Gründer Matt Schlicht wechselt ins „Meta Superintelligence Lab“.

  • Die Zeit

    Buchen auf der Seite RentAHuman wirklich autonome "KI-Agenten" Menschen für kleine Aufgaben? Dahinter stecke ein medienwirksamer Bluff, berichtet die Zeit (€) nach einer Analyse der Website. Die Gründer*innen ließen eine Presseanfrage unbeantwortet.

  • The Washington Post

    Einem Whistleblower zufolge hat ein DOGE-Mitarbeiter massenhaft sensible Daten von Millionen US-Amerikaner:innen aus der Datenbank der Sozialversicherungsbehörde abgezogen.

  • Reuters

    Meta erhöht die Preise für Anzeigen in Ländern, die eine Form der Digitalsteuer eingeführt haben, darunter Österreich, Frankreich und Spanien.

  • Open Rights Group

    Die britische Open Rights Group warnt vor einem folgenreichen Änderungsantrag des Unterhauses im derzeit diskutierten britischen Jugendschutzgesetz: Demnach könnten Ministerien selbstständig anordnen, dass Online-Dienste Kindern den Zugang verwehren.

  • Oversight Board

    Meta tut nicht genug gegen die Verbreitung täuschender KI-Inhalte, findet das Aufsichtsgremium "Oversight Board". Anlass für die Entscheidung war eine Analyse von Uploads zum israelisch-iranischen Krieg 2025.

  • CNBC

    Rund die Hälfte der US-Bundesstaaten hat oder plant Gesetze für Alterskontrollen im Netz, etwa für Porno, Glücksspiel oder soziale Medien. "Große Mengen sensibler Ausweisdaten können Ziel staatlicher Anfragen oder Beute von Hackern werden", warnt der US-Sender CNBC.

  • tagesschau.de

    Ein Beschluss des Bundesgerichtshofs schränkt die Befugnisse der Polizei bei der Überwachung privater Chatnachrichten etwas ein. Demnach dürfen Ermittler*innen nur Nachrichten beachten, die eine verdächtige Person nach der richterlichen Anordnung schreibt, jedoch keine älteren.

  • Harvard Business Review

    Statt die Produktivität zu steigern, führt die übermäßige Nutzung und Aufsicht von KI-Tools laut einer Studie bei vielen Beschäftigten offenbar zu einem Zustand, den sie als "AI Brain Fry" bezeichnen.

  • Ticker vom 10.03.2026

    heise online

    Ein neues Industriekonsortium unter Führung der deutschen Volla Systeme GmbH will eine quelloffene Alternative zu Google Play Integrity entwickeln. Letztlich sollen Banking- und Bezahl-Apps auch auf Android-Smartphones laufen, die von Google befreit sind.

  • Die Zeit

    In Großbritannien gibt es vorerst kein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Das Unterhaus stimmte mit deutlicher Mehrheit dagegen. Die britische Regierung hatte dafür plädiert, zunächst eine Konsultation abzuschließen.

  • EU-Parlament

    Das EU-Parlament will Künstler:innen besser gegen KI-Unternehmen aufstellen, die ihre Systeme ungefragt und ohne zu bezahlen mit ihren Werken trainieren. Auch die Medienbranche soll wirksamer geschützt werden, so der unverbindliche Bericht.

  • BfDI

    Was ist Datenschutz? Unter diesem Motto hat die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit passendes Lehrmaterial für die Klassenstufen 4 bis 7 veröffentlicht.