Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 03.02.2026

    Eine US-Klageschrift wirft WhatsApp vor, Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten heimlich lesen zu können. IT-Sicherheitsforscher Matthew Green von der John Hopkins University dröselt auf, warum er das – trotz Misstrauen gegenüber Meta - für Nonsens hält.

  • Wissenschaftsrat

    Eine Abkehr von der Zivilklausel, die militärisch nutzbare Forschungsergebnisse verhindern soll, könnte aus Sicht des Wissenschaftsrats positive Wirkungen haben: "Im Erfolgsfall können Spillover-Effekte in den zivilen Bereich zurückwirken und die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt erhöhen".

  • New York Times

    Kurz vor Trumps Amtsantritt verkaufte sein Familienunternehmen still und heimlich die Hälfte der Anteile an der Kryptowährungsfirma World Liberty Financial an ein staatsnahes Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

  • Euractiv

    Einer Präsentation der Europäischen Verteidigungsagentur zufolge erwägt die EU bis 2030 den Aufbau einer Plattform zum Austausch militärischer Daten, genannt "European Defence Artificial Intelligence Data Space" (DAIDS).

  • Arte

    Sogenannte Neobanken, die rein online arbeiten, nehmen gesetzliche Auflagen nicht immer ernst und ziehen so Abzocker:innen und sonstige Betrüger:innen an. Eine Arte-Doku richtet den „Blick auf die Kehrseite der Bankenrevolution“.

  • heise online

    Viele Nutzer*innen stören sich daran, dass jetzt auch der Browser Firefox KI-Features einführt. In der nächsten Version soll es deshalb einen Schalter geben, mit dem sich etwaige Funktionen abschalten lassen.

  • New York Times

    Tröpfchenweise kommt immer mehr zum Vorschein, welche technischen Werkzeuge das US-Heimatschutzministerium nutzt. Von Clearview über Palantir bis zu Kennzeichenscannern: Mit der Einschüchterung klappt es dennoch nicht so recht.

  • Ticker vom 02.02.2026

    New York Times

    Anstatt eine faire Vermögenssteuer zu akzeptieren, stecken Tech-Milliardäre wie Google-Mitbegründer Sergey Brin ihr Geld lieber in politische Kampagnen, um gegen eine Volksabstimmung in Kalifornien zu mobilisieren.

  • Caschys Blog

    Netflix streitet mit der deutschen Synchro-Branche über neue KI-Klauseln. Der Konzern will Stimmen von Sprecher:innen fürs KI-Training nutzen, ohne zusätzlich zu bezahlen. Die Betroffenen wehren sich.

  • heise online

    In einem lesenswerten Interview spricht der Geschäftsführer der Informationstechnischen Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung, Stefan Haibach, über politische Hürden, unnötigen Wettbewerb und was digitale Souveränität für ihn bedeutet.

  • Golem

    Laut Daten der Bundesnetzagentur verschleppen es deutsche Mobilfunkbetreiber, Funklöcher zu schließen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Abbau der Lücken demnach fast halbiert; besonders dramatisch sei die Lage in Hessen.

  • D64

    Den Entwurf des Bundesjustizministeriums zur Vorratsdatenspeicherung kritisiert D64 als massiven Eingriff in die Privatsphäre. Als Alternative schlägt die NGO vor, die "Login-Falle", OSINT-Maßnahmen sowie eine schnellere und digitalere Justiz zu nutzen.

  • Gizmodo

    Ein Monat ohne BigTech: Mit diesem Boykott wollen ICE-Kritiker*innen Tech-Konzerne dazu bringen, mäßigend auf die US-Regierung einzuwirken.

  • Ars Technica

    Chatbots philosophieren über ihr Dasein: Die Plattform Moltbook ist ein menschenunabhängiges Rollenspiel.

  • Wired

    Menschen dokumentieren Vergehen von ICE-Paramilitärs mit ihren Smartphone-Kameras. Wired erklärt, wie eine derartige Dokumentation möglichst sicher abläuft.

  • TechSpot

    Robotaxis von Tesla sind häufiger in Unfälle involviert als Kfz mit menschlichen Fahrer*innen. Das ergeben Daten der US-Straßensicherheitsbehörde.

  • Ticker vom 31.01.2026

    Pitchfork

    Der Sänger Neil Young bietet allen Bewohner:innen Grönlands ein kostenloses einjähriges Abonnement für seine Musikbibliothek an. Das Angebot solle den "unberechtigten Stress" durch die "unpopuläre und hoffentlich vorübergehende" US-Regierung lindern.

  • Ticker vom 30.01.2026

    Der Spiegel

    Versehentlich auf "Kaufen" geklickt? Künftig müssen Online-Shops einen gut sichtbaren Widerrufsbutton haben. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der entsprechenden Änderung im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zugestimmt.

  • Politico

    Die neue niederländische Minderheitsregierung hat sich für ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige ausgesprochen. Ähnlich wie bei den Vorstößen aus Frankreich und Österreich ist die Vereinbarkeit mit EU-Recht fraglich.

  • The Guardian

    Spaniens oberstes Strafgericht stellt die Ermittlungen zur Spionagesoftware Pegasus erneut ein und nennt als Grund die mangelnde Kooperation Israels. Mit dem Staatstrojaner waren 2021 unter anderem der Premierminister und weitere Regierungsmitglieder ausgespäht worden.

  • The New York Times

    Die paramilitärische Truppe ICE setzt ihre Überwachungstechnologie auch gegen US-Bürger:innen ein, die protestieren oder gewaltsame Übergriffe dokumentieren. Das berichtet die New York Times mit Verweis auf Insider.

  • Der Tagesspiegel

    Von den insgesamt etwa 400 Computer-Programmen, die Berlins Behörden nutzen, gelten rund drei Viertel als veraltet. Eine genaue Liste liegt der Senatskanzlei bislang nicht vor, trotz mehrfacher Fristverschiebungen und bestehender Sicherheitsrisiken.

  • Paritätischer Wohlfahrtsverband

    14 Verbraucher- und Sozialverbände fordern in einem gemeinsamen Appell, das Recht auf Barzahlung gesetzlich festzuschreiben. "Niemand soll ausgeschlossen werden, weil er oder sie bar zahlen möchte oder muss."

  • The Guardian

    Der Guardian hat mehr als 150 Telegram-Kanäle gefunden, in denen Millionen Menschen aus aller Welt zum Teil gegen Geld Deepfake-Nacktbilder erstellen und teilen. Telegram geht nach eigenen Angaben gegen solche Inhalte vor.