Mario Sixtus
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: ZDFinfo-Doku: Im Netz der Lügen – Falschmeldungen im Internet
Quelle: Fernsehen : ZDFinfo-Doku: Im Netz der Lügen – Falschmeldungen im Internet Heute Abend strahlt ZDFinfo die Dokumentation „Im Netz der Lügen – Falschmeldungen im Internet“ von Mario Sixtus aus. Diese ist bereits jetzt schon in der ZDF-Mediathek zu finden. Da steht auch der Hinweis, dass das Video in einer Woche wieder verschwinden wird.
Der Journalist Mario Sixtus macht sich auf die Suche nach den Gründen für die hitzigen Diskussionen um Lüge und Wahrheit. Was ist dran an der Theorie der Filterblase? Hat sich durch die sozialen Medien wirklich etwas geändert – oder waren wir alle nicht schon immer gefangen in unseren eigenen Ansichtswelten? Dazu dringt Sixtus selbst in ihm fremde Filterblasen ein, auf Expedition in unbekannte Wahrheitsregionen. […] Der Film von Mario Sixtus blickt mit einem neuen und kritischen Blick auf das Phänomen der Lügen im Netz und hinterfragt die bisherigen, oft hastigen Schlussfolgerungen.
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: Dokumentation auf ZDFinfo: Game of Drones
Die Drohnen sollen die Arbeit der Polizei erleichtern : Dokumentation auf ZDFinfo: Game of Drones Heute Abend läuft um 20:15 Uhr auf ZDFinfo die 45 Minuten lange TV-Dokumentation „Game of Drones“ von Mario Sixtus. Die Sendung steht bereits in der Mediathek.
An unserem Himmel findet eine Revolution statt. Multicopter sind sehr weit mehr als nur eine neue Modellflieger-Variante: Als fliegende Computer können die kleinen Drohnen nahezu jede Aufgabe übernehmen, zu der sie programmiert werden. Der Dokumentarfilm „Game of Drones“ zeigt, zu welchen alltäglichen Zwecken Drohnen schon heute eingesetzt werden und was die Multicopter von morgen leisten werden. Und eines ist schon jetzt klar: Wir alle werden uns an autonome Flugobjekte in unserer Umgebung gewöhnen müssen.
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: Die Zukunft des Elektrischen Reporters liegt im Dokumentarfilm
: Die Zukunft des Elektrischen Reporters liegt im Dokumentarfilm Gestern Abend lief auf ZDFinfo die letzte Folge des Elektrischen Reporters auf ZDFinfo.
Mario Sixtus blickt in seinem Blog auf zehn erfolgreiche Jahre zurück und beschreibt die Zukunft des Formates: 100 Jahre Elektrischer Reporter – So geht es weiter.
Aber das ist mitnichten das Ende des Elektrischen Reporter, im Gegentum! Künftig werden wir unter diesem Label für ZDFinfo Dokumentarfilme zu Digitalthemen produzieren. Die Zeiten haben sich geändert, vierminütige Beiträge werden dem Digitalen des Jahres 2016 einfach nicht mehr gerecht. Deswegen werden es künftig 45 Minuten sein. Zwei dieser Filme befinden sich bereits im Stadium der Vorproduktion.
Wir sind gespannt und wünschen viel Erfolg.
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: Post-Privacy Mockumentary – Operation Naked
: Post-Privacy Mockumentary – Operation Naked 
HeuteNächste Woche Montag Nacht läuft im ZDF die Mockumentary „Operation Naked“ von Mario Sixtus. In der rund 50 Minuten langen fiktionalen Geschichte geht es um eine technologische Entwicklung in Form einer Datenbrille mit Gesichtserkennungs-Software, die zu einer gesellschaftlichen Diskussion führt. Das ist interessant, weil eine mögliche Entwicklung skizziert wird. Und auch zeigt, dass es schwerfallen könnte, solche Technologien zu verbieten, weil sie sofort als Open Source – Versionen erscheint und von einer Community weiter entwickelt wird.Mir ist diese Utopie aber trotzdem zu nah am Post-Privacy-Gedanke dran und leider werden Datenschützer mit ihren berechtigten Anliegen in dieser Mockumentary nur als Kriminelle dargestellt, die was zu verbergen haben. Hier wäre die Chance gewesen, die Debatte darum so differenziert darzustellen, wie sie laufen könnte. Aber trotzdem ist der Film sehenswert, alleine für die Nachstellung der medialen Debatte, die mit einer Produktshow durch das halbe ZDF-Abendprogramm einlädt.
Lustig sind auch die vielen Anspielungen auf bekannte Personen aus der Internet-Welt, von der Person, die Gesichter nicht erkennen kann, über den Datenschützer, der stark Manfred Spitzer ähnelt bis hin zu einer an Jens Best angelehnte Figur, die an seine Google Streetview-Befreiungsaktion erinnert (und ihm auch äußerlich sehr ähnlich ist).
Letztendlich bin ich nicht davon überzeugt, dass es so kommen wird, wie Mario Sixtus es in „Operation Naked“ vorzeichnet. Und ich glaube nicht, dass die Welt dann eine bessere wäre. Aber der Film bietet eine gute Möglichkeit, die technologische Entwicklung sowie einen gesellschaftlichen Umgang damit im Spannungsfeld zwischen Transparenz und Privatsphäre zu diskutieren. Und das dürfte auch das Anliegen von Mario Sixtus gewesen sein.
Mario Sixtus beschreibt auf zdf.de seine Motivation:
“Operation Naked” hat zwei Hauptpersonen: die Berliner Start-Up-Gründerin Michelle Spark, die eine Datenbrille mit Gesichtserkennung auf den Markt bringen will – und die Technologie selbst, die diese Brille antreibt. Wir erleben in “Operation Naked” zum einen, wie Michelle Spark als Unternehmerin von der Politik und von den Medien gefeiert und umworben wird – zumindest so lange bis kritische Stimmen laut werden und die Stimmung in der Bevölkerung zu kippen droht. Andererseits sehen wir, wie diese Technologie eine Eigendynamik entwickelt, wie sie damit beginnt, die Gesellschaft zu verändern und sich dabei naturgemäß nicht die Bohne um Politik, Medien oder die Volksmeinung schert – fast so wie ein freigelassener Virus. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung für unsere Gesellschaft und für unser aller Leben noch einige Überraschungen mitbringen wird, an die wir jetzt noch gar nicht denken – weil wir sie uns nicht vorstellen können. Und genau so fest bin ich davon überzeugt, dass dieser Prozess keine Pause- oder gar Stopp-Taste besitzt. Es fängt alles gerade erst an. Der Film “Operation Naked” ist ein Produkt dieser Überzeugung.
„Operation Naked“ läuft im Rahmen des Kleinen Fernsehspiels
heutenächste Woche Montag Nacht um 23:55 im ZDF. Und findet sich bereits in der Mediathek. Das besondere ist zudem, dass der Film Netzkultur-freundlich unter der Creative COmmons CC-BY-NC-SA-Lizenz steht. Demnächst wird man ihn auch runterladen und remixen können. -
: netzpolitik.org feiert 10 Jahre Geburtstag mit Konferenz und Party
: netzpolitik.org feiert 10 Jahre Geburtstag mit Konferenz und Party
Am 17. Oktober 2014 feiern wir unseren zehnten Geburtstag mit einer Konferenz und Party in Berlin. Kommt alle, diskutiert mit und vor allem: Feiert mit uns!Im August vor zehn Jahren wurde netzpolitik geboren. Unser Blog hat sich in dieser Zeit von einem Hobbyprojekt zu einer festen Redaktion und einer starken Community entwickelt, die uns unterstützt und finanziert. Zehn Wochen nach dem Geburtstag wird das richtig gefeiert:
Die „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in der Kulturbrauerei in Berlin bringt viele Akteure und Wegbegleiter zusammen um zurückzublicken und darüber zu diskutieren, wie sich Netzpolitik als Politikfeld und Gesellschaftsdebatte entwickelt hat. Und sie wird nach vorn schauen und einen Überblick geben, was die aktuellen und zukünftigen Debatten sein werden und wo wir stehen.
Auf der „Das ist Netzpolitik“-Konferenz sprechen u.a.:
Renata Avila, Markus Beckedahl, Kai Biermann, Anna Biselli, Ulf Buermeyer, Geraldine de Bastion, Peter Glaser, Volker Grassmuck, Johnny Haeusler, Jeanette Hofmann, Eric King, Julia Kloiber, Constanze Kurz, Andreas Lehner, Sascha Lobo, Lorenz Lorenz-Meyer, Stef Marsiske, Katharina Meyer, Andre Meister, Moritz Metz, Frank Rieger, Anne Roth, Mathias Schindler, Ton Siedsma, Mario Sixtus, Ben Wagner, Stefan Wehrmeyer, Rüdiger Weis, Jillian C. York und Jeremie Zimmermann.
Ab 21:00 Uhr wird es unseren ersten netzpolitischen Salon und anschließend unsere Geburtstagsparty an einem anderen Ort geben. Den Ort der Party geben wir kurz vorher bekannt. Dafür nutzen wir eine Party-Mailingliste, an die nur für diesen Zweck Nachrichten gesendet werden. Schickt einfach eine leere Mail an party-ml-subscribe@netzpolitik.org, um euch auf die Liste einzutragen.
Ticketverkauf startet heute
Für die „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz gibt es drei verschiedene Arten von Tickets. Das normale Ticket kostet 50 Euro. Das ermäßigte Ticket kostet 15 Euro. Um alle zu belohnen, die sich ehrenamtlich für Grundrechte einsetzen, gibt es noch ein Sonderticket: Wer eine Mail mit Name, Nickname und/oder kurzen Infos über das eigene Engagement per E‑Mail an konferenz@netzpolitik.org schreibt, hat gute Chancen, einen Aktionscode zu erhalten, um ein Ticket für 10 Euro zu bekommen.
Wir haben leider nicht soviele Informationen über unsere Spenderinnen und Spender. Aber alle, die uns jemals über 100 Euro gespendet haben, bekommen selbstverständlich freien Eintritt. Ein kurzer Hinweis per Mail reicht aus.
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: Rundfunklizenz für Springer? Spende statt Entscheidung
: Rundfunklizenz für Springer? Spende statt Entscheidung Und weiter geht’s mit unserer kleinen Medienrechts-Soap.
Markus schrieb es ja vorhin schon in seinem Update: Christoph Keese spendet für die Verwendung eines von Mario Sixtus fotografierten Portraits 1000 Euro an Creative Commons. Angesichts der Aufmerksamkeit, die Keese für seinen Trollversuch – auch in der Branche – zuteil wurde, muss man da wohl von einer Win-Win-Situation sprechen. Von Kai Diekmann lernen, heißt schließlich siegen lernen.
Um eine Rundfunklizenz für die Livestreams seines Verlags mag sich der Medienmanager aber auch weiterhin nicht bemühen. Das ginge nicht, wg. der Pressefreiheit: „Zeitungen und journalistische Websites, also gedruckte und elektronische Presse, unterliegen keiner staatlichen Aufsicht.“ – so steht’s beim Branchendienst „Werben und Verkaufen“.
Achja, die Pressefreiheit. Man darf gespannt sein, ob die Landesmedienanstalten, die übrigens schon rein vom Grundsatz „staatsfern“ organisiert sind, mittelfristig dieser Ansicht folgen werden. Zur Zeit kann man sich ja mit dem Verweis auf den mehr oder weniger experimentellen Status der Angebote noch vor einer Entscheidung drücken. Im Rundfunkstaatsvertrag jedenfalls sehe ich keine Schutzklauseln für Verleger, die sich auf neues Terrain wagen. Es zwingt sie übrigens auch keiner.
Disclosure wie gestern. Wobei, nein. Markus ist ja Vertreter von Creative Commons (bzw. „Public-Project Lead von CC-DE“) in Deutschland, das kommt noch hinzu.
