Drohnen
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: Kriegsroboter und Drohnen: Human Rights Watch fordert Verbot von „Killer Robots“
: Kriegsroboter und Drohnen: Human Rights Watch fordert Verbot von „Killer Robots“
Roboter statt Soldaten: Immer mehr Staaten treiben die Entwicklung voran, dass Maschinen in Kriegen eingesetzt werden dürfen. Auch die Entscheidung über Leben und Tod wird zunehmend in Computer und Algorithmen ausgelagert. In einem neuen Bericht kritisiert Human Rights Watch diese Entwicklung – und fordert einen Stopp von Entwicklung, Produktion und Einsatz autonomer Waffen.Vor zwei Monaten berichteten wir, dass bald autonome Tötungsmaschinen über Leben und Tod entscheiden. Der öffentliche Diskurs über die weitreichenden Konsequenzen autonomer Tötungsmaschinen ist jedoch noch eher verhalten.
Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat jetzt zusammen mit der Harvard Law School International Human Rights Clinic einen 50-seitigen Bericht veröffentlicht: Losing Humanity – The Case against Killer Robots (PDF). Darin analysieren sie rechtliche, technische und ethische Fragestellungen über autonome Waffen.
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: Mehrheit der US-Drohnen sendet unverschlüsselte Videosignale
: Mehrheit der US-Drohnen sendet unverschlüsselte Videosignale Wie der Wired Danger Room berichtet, sind noch immer nur 30 bis 50% der Übertragungsdaten von US-Drohnen vollständig verschlüsselt. Mit wenig Equipment und Know-How sei es ein leichtes, die aufgenommenen Videos der Predator und Reaper Drohnen selbst empfangen zu können. Und das, obwohl die Sicherheitslücke bekannt war.
Military officials have known about — and mostly shrugged off — the vulnerability since the development of the Predator in the 1990s. But the problem drew increased attention in 2008, when drone video footage was found on the laptops of Shi’ite militants in Iraq, who were able to intercept the feed using a piece of $26 software. The Pentagon and the defense industry assured the public that they’d close the hole by retrofitting the robotic aircraft with new communications protocols and encrypted transceivers that would keep the video from being intercepted again.
Videosignale und Kommandos werden durch zwei Kanäle verschickt und empfangen: Über Satellit, damit PilotInnen und OperatorInnen, die oft am anderen Ende der Welt sind, Zugriff haben. Die Satellitenkommunikation ist verschlüsselt und gilt als sicher. Mit den Truppen am Boden wird der Videostream durch ein Radiosignal geteilt, genannt Common Data Link. Dieses Signal ist unverschlüsselt.
There were reasons for this. The original Predator, just 27 feet long, was little more than a scaled-up model plane with an 85-horsepower engine. It had a payload of just half a ton for all its fuel, cameras and radios. And encryption systems can be heavy. (Big crypto boxes are a major reason the Army’s futuristic universal radio ended up being too bulky for combat, for example.) With the early Predator models, the Air Force made the conscious decision to leave off the crypto.
In den nächsten Jahren soll nun viel Geld investiert werden, damit die Drohnen-Flotten sicherer und weniger leicht zu hacken sind. Doch fragen sich sicher nicht nur Noah Shachtman und David Axe, die Autoren des Artikels, wieso das nicht schon längst passiert ist.
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: Apple zensiert App über tödliche Drohnen-Angriffe, diese sei „verwerflich und primitiv“
: Apple zensiert App über tödliche Drohnen-Angriffe, diese sei „verwerflich und primitiv“
Apple verweigert einer App den Zugang zum App-Store, die über tödliche Drohnen-Angriffe berichtet. „Drones+“ bereitet Informationen des Londoner Büros für investigativen Journalismus über die tödlichen Einsätze unbemannter Luftfahrzeuge auf. Drei mal wies der Konzern aus Cupertino die App ab, sie sei „verwerflich und primitiv“.Christina Bonnington und Spencer Ackerman berichten auf Wired Danger Room:
Wenn ein Drohne zuschlägt, sammelt Drones+ diese Information und präsentiert eine Karte der Gegend, wo der Einsatz statt fand, markiert mit einem Pin. Man kann sich durch Medien-Berichte zu einem bestimmten Angriff klicken, die das Büro für investigativen Journalismus sammelt, und einige grundlegende Fakten über das berichtete Ziel des Einsatzes erfahren.
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: Daniel Suarez: Kill Decision
: Daniel Suarez: Kill Decision Daniel Suarez, der Autor von Daemon und FreedomTM, hat ein neues Buch veröffentlicht: Kill Decision
. Bei mir steht das Buch auf dem Wunschzettel, Leser berichteten bereits, dass es sehr zu empfehlen sei. Suarez war bei „Authors at Google“ eingeladen und diskutierte dort das Buch und mögliche Zukunftsszenarien. Davon gibt es ein Video:
Unmanned weaponized drones already exist—they’re widely used by America in our war efforts in the Middle East. In Kill Decision, bestselling author Daniel Suarez takes that fact and the real science behind it one step further, with frightening results.
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: Drohnen für Alle
: Drohnen für Alle Erich Moechel berichtet bei FM$ über einen aktuellen Entwurf zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes, der die Nutzung von unbemannten Flugobjekten liberalisieren will: Bald Drohnen über deutschen Dächern. Erich Moechel spannt dabei den Bogen von Drohnen über Waffenindustrie bis hin zu Indect.
Angeführt vom EADS-Konzern hat sich die europäische Militärindustrie dennoch seit Jahren für die Zulassung unbemannter Flugzeuge auch im zivilen Luftraum stark gemacht. Unterstützung erhält die Waffenbranche dabei nicht nur von den Militärs, sondern auch von den Polizeibehörden verschiedener Mitgliedsstaaten. Rund um die großen Sportereignisse der letzten Jahre kamen die jeweils gleichen Forderungen aus Polizeikreisen. Um Randale schon in ihren Anfängen zu erkennen, sollten Drohnen beispielsweise über Stadien kreisen, um Livebilder zu liefern.
Und Zeit.de berichtet über Proteste in Russland: Blogger experimentieren beim Protest mit Drohnen.
Blogger konnten sogar in Ruhe experimentieren: Ilja Warlamow und seine Agentur für Bürgerjournalismus „Ridus“ organisierten zusammen mit dem Flugmaschinen-Enthusiasten und Blogger Stanislaw Sedow eine Live ‑Übertragung der Proteste im Internet. Dafür ließen sie einen ferngesteuerten Helikopter, eine Mini-Drohne, aufsteigen, die Panorama-Aufnahmen machte. Warlamow verbindet dabei das Nützliche mit dem Notwendigen. Die exklusiven Bilder aus der Luft verkauft er an Mainstreammedien.
Der Elektrische Reporter berichtete in Folge 24 vor zwei Wochen über Drohnen: