Markus Reuter
-
Bußgeldverfahren: Telegram soll sich an das NetzDG halten
Will bisher nichts von staatlichen Eingriffen wissen: Telegram-Gründer Pavel Durov. (Archivbild von 2013) Bußgeldverfahren: Telegram soll sich an das NetzDG halten Das Bundesamt für Justiz geht mit den Regeln des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes gegen den Messenger Telegram vor. Der Dienst hat sich bisher gegen staatliche Eingriffe und Löschungen von Inhalten weitgehend gesperrt.
-
Starlink & Co.: Der Sternenhimmel gehört uns allen – und nicht Elon Musk und Jeff Bezos
Gehören solche Bilder bald der Vergangenheit an? Starlink & Co.: Der Sternenhimmel gehört uns allen – und nicht Elon Musk und Jeff Bezos In den nächsten Jahren sollen zehntausende Satelliten in den erdnahen Orbit geschossen werden. Das soll überall schnelles Internet garantieren. Doch das Konzept ist falsch, es gefährdet die Astronomie und den Zugang zum Weltall. Ein Kommentar.
-
Forschungsbericht: Schockierendes Ausmaß von biometrischer Überwachung in Europa
(Symbolbild) Forschungsbericht: Schockierendes Ausmaß von biometrischer Überwachung in Europa Ein Netzwerk von Bürgerrechtsorganisationen hat biometrische Überwachungssysteme in Deutschland, den Niederlanden und in Polen untersucht. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Systeme vielfach unrechtmäßig genutzt werden.
-
Leitfaden „Free to Protest“: Wie die Polizei in Großbritannien Proteste überwacht – und was man dagegen tun kann
Eine Broschüre der Organisation "Privacy International" hilft gegen Überwachung auf Demonstrationen. Leitfaden „Free to Protest“: Wie die Polizei in Großbritannien Proteste überwacht – und was man dagegen tun kann IMSI-Catcher, Social Media Auswertung und Gesichtserkennung sind nur drei Überwachungstechnologien, welche die Polizei ein Großbritannien bei Protesten einsetzen darf. Ein neuer Leitfaden gibt einen Überblick, wie engmaschig Demonstrant:innen heute überwacht werden können.
-
Jugendschutz: Bistum Augsburg fürchtet „soziale Brennpunkte“ wegen offenem WLAN
Der Heilige Ulrich ist der Bistumspatron in Augsburg. In der Hand hält er einen Fisch. Kein Smartphone. Jugendschutz: Bistum Augsburg fürchtet „soziale Brennpunkte“ wegen offenem WLAN Rückschritt bei der Digitalisierung der katholischen Kirche: Das Bistum Augsburg will die offenen WLAN-Netze in seinem Einzugsbereich abschaffen. Hunderte Einrichtungen könnten davon betroffen sein.
-
Versammlungsgesetz in NRW: Der leidige Übergriff auf den Journalisten
Polizeibeamte stoppen den Demonstrationszug am 26. Juni in Düsseldorf. Versammlungsgesetz in NRW: Der leidige Übergriff auf den Journalisten Die Polizeigewalt auf einer Demo gegen das Versammlungsgesetz in Düsseldorf hat parlamentarische Folgen. CDU-Innenminister Reul schiebt dabei die Schuld den Demonstrant:innen zu. Der polizeiliche Übergriff auf einen Journalisten ärgert ihn hingegen – vermutlich auch, weil der Vorfall das Thema bundesweit in die Schlagzeilen brachte.
-
Leopoldina-Papier: Handzahme Vorschläge zur digitalen Bekämpfung der Pandemie
Symbolbild Leopoldina-Papier: Handzahme Vorschläge zur digitalen Bekämpfung der Pandemie Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina meldet sich in der Pandemie immer wieder zu Wort. Ein neues Diskussionspapier untersucht digitale Werkzeuge gegen Corona und will Ansatzpunkte beschreiben, um sie zu stärken. Es bleibt leider weitgehend bei einer Bestandsaufnahme.
-
Festplatten richtig entsorgen: Verschlüsseln hilft gegen Datenlecks
Bei klassischen Festplatten befinden sich die Daten auf der Scheibe. Festplatten richtig entsorgen: Verschlüsseln hilft gegen Datenlecks Mit einfachen Mitteln und ohne Zusatzkosten können Unternehmen, Behörden und Einzelpersonen verhindern, dass Daten von entsorgten oder verkauften Festplatten in fremde Hände gelangen. Neben richtigem Löschen schützt vor allem die standardmäßige Verschlüsselung der Daten.
-
Versammlungsgesetz NRW: Polizeigewalt gegen Bürgerrechtsdemo in Düsseldorf
Laut Berichten von Teilnehmenden ging die Polizei immer wieder gegen die Demonstration vor. Versammlungsgesetz NRW: Polizeigewalt gegen Bürgerrechtsdemo in Düsseldorf Teilnehmer:innen einer Großdemo gegen das neue Versammlungsrecht in NRW berichten von einer gewaltsamen Eskalation durch die Polizei. Dabei griff die Polizei auch einen Journalisten mehrfach mit einem Schlagstock an. Der Vorgang hat jetzt ein parlamentarisches Nachspiel.
-
NRW: Laschet-Regierung will Demonstrierende wie Kriminelle behandeln
Die Interessen der Polizei stehen beim neuen NRW-Versammlungsrecht im Vordergrund, sagen Kritiker:innen. (Symbolbild) NRW: Laschet-Regierung will Demonstrierende wie Kriminelle behandeln Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW stellt sich gegen eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts und will das Demonstrationsrecht empfindlich einschränken. Sogar die weißen Overalls von Klimademonstrant:innen sollen künftig verboten sein: Der Gesetzentwurf nennt sie in einer Reihe mit Nazi-Uniformen von SA und SS.
-
Surveillance Studies-Preis: Lobende Erwähnung für Recherche von netzpolitik.org über Gesichtserkennung
Eine Überwachungskamera als Graffito auf einer Wand. Surveillance Studies-Preis: Lobende Erwähnung für Recherche von netzpolitik.org über Gesichtserkennung Am Mittwoch wurde wieder der Preis für journalistische und wissenschaftliche Texte zum Thema Überwachung vergeben. Für netzpolitik.org erhielten Daniel Laufer und Sebastian Meineck eine lobende Erwähnung.
-
xHamster: Jugendschützer wollen Porno-Plattform beim Hoster sperren
Netzsperren sind weiterhin umstritten. (Symbolbild) xHamster: Jugendschützer wollen Porno-Plattform beim Hoster sperren Porno-Plattformen wollen keine Altersverifizierung einbauen, weil sie einen Rückgang bei den Nutzer:innenzahlen fürchten. Die Kommission für Jugendmedienschutz will deswegen die Plattform xHamster direkt beim Host sperren. Das könnte aber nur ein Zwischenschritt sein, um letztlich Netzsperren durchzusetzen.
-
Hohenzollern-Debatte: Historiker:innen wehren sich mit Wiki gegen Abmahn-Adligen
Nicht nur am Tag von Potsdam hatte Kronprinz Wilhelm eine Nähe zum NS-Regime. (hier in der Mitte zwischen Hitler und Göring) Hohenzollern-Debatte: Historiker:innen wehren sich mit Wiki gegen Abmahn-Adligen Ein Nachfahre des deutschen Kaisers will vom Staat für Enteignungen entschädigt werden. Doch das klappt nur, wenn sein Vorfahre nicht dem Nationalsozialismus „erheblichen Vorschub“ geleistet hat – wofür es Belege gibt. In der Debatte darum mahnt Georg Friedrich Prinz von Preußen zahlreiche Wissenschaftler:innen und Medien ab.
-
Identifizierungszwang: Hass im Netz als Vehikel für Massenüberwachung
Die wichtige Diskussion über Hass im Netz wird für den Ausbau von Überwachung genutzt. (Symbolbild) Identifizierungszwang: Hass im Netz als Vehikel für Massenüberwachung Sicherheitspolitiker missbrauchen die wichtige Debatte über „Hass im Netz“ als Argument, um eine neue Massenüberwachung zu rechtfertigen. Der Identifizierungszwang aller Bürger:innen im Internet kann kein Instrument sein, um den Hass einer gesellschaftlichen Minderheit zu bekämpfen. Ein Kommentar.
-
Innenministerkonferenz: Fußballfans wehren sich gegen personalisierte Eintrittskarten
Fußballspiel im Februar 2019 in Frankfurt. (Archivbild) Innenministerkonferenz: Fußballfans wehren sich gegen personalisierte Eintrittskarten Zur Bekämpfung der Pandemie nahmen Fußballfans die Erfassung ihrer Namen für den Stadioeintritt in Kauf. Jetzt will der sächsische Innenminister personalisierte Tickets auch über die Pandemie hinaus einführen.
-
Corona und Clubkultur: Die elektronische Tanzfessel
Ein Projekt in Stuttgart will Clubbesucher:innen auf Schritt und Tritt überwachen. Corona und Clubkultur: Die elektronische Tanzfessel Wie weit darf Pandemiebekämpfung gehen und wo beginnt die Dystopie? In Stuttgart sollen im Namen der Wissenschaft Club-Besucher:innen überwacht werden. Dabei gäbe es bessere Alternativen.
-
Funklöcher: Unerträgliche Langsamkeit
Selfie machen geht auch im Funkloch. (Symbolbild) Funklöcher: Unerträgliche Langsamkeit Wenn es mit Andi Scheuers millionenschwerer Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft so schleppend weitergeht, dann wird es noch Jahre dauern, bis diese den ersten Mobilfunkmast in einem Funkloch aufstellt. Wie immer bei Projekten von Scheuer: Am Ende kann man nur entgeistert mit dem Kopf schütteln. Ein Kommentar.
