Dieser Artikel ist mehr als 11 Jahre alt.

#occupycentral – Proteste und Netzzensur in Hongkong

In Hongkong finden momentan Proteste gegen die chinesische Regierung und für freie Wahlen statt, die unter den Hashtags #occupycentral und #umbrellarevolution zu finden sind. Das SocialMediaWatchBlog beschreibt, worum es auch geht: Als Reaktion auf die Online-Protestbewegung und die Bilder, die aus Hongkong um die Welt gehen, wurden Instagram und Sina Weibo geblockt, bzw. zensiert. So…

  • Markus Beckedahl

1742455_793655777362151_1342917406_n

In Hongkong finden momentan Proteste gegen die chinesische Regierung und für freie Wahlen statt, die unter den Hashtags #occupycentral und #umbrellarevolution zu finden sind. Das SocialMediaWatchBlog beschreibt, worum es auch geht:

Als Reaktion auf die Online-Protestbewegung und die Bilder, die aus Hongkong um die Welt gehen, wurden Instagram und Sina Weibo geblockt, bzw. zensiert. So konnte Instagram etwa in China nicht mehr genutzt werden, damit keine Bilder aus Hongkong Festland-China erreichen.

Da die Netzzensur ziemlich heftig ist und teilweise auch Mobilfunknetze ausgeschaltet werden, nutzen Teile der Protestierenden auch Mesh-Netzwerke, die über Apps wie FireChat über Bluetooth hergestellt werden können. NPR berichtet darüber: How Hong Kong Protesters Are Connecting, Without Cell Or Wi-Fi Networks.

Bei Youtube gibt es faszinierende drei Minuten Drohnenflug über die Proteste auf den Straßen von Hongkong zu sehen (wenn man die Werbung überlebt bzw. weggeklickt hat):

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

3 Kommentare zu „#occupycentral – Proteste und Netzzensur in Hongkong“


  1. Ist das der nächste Maidan? Wieviel Mrd. $ haben die USA hier investiert? In der Ukraine waren es laut Sarah Nuland 5 Mrd. Dollar. Die nächste von den USA bestellte „spontane Protestbewegung“. Haben wir doch alles schon gesehen im arabischen Frühling, in der Ukraine, jetzt eben Hongkong.

Dieser Artikel ist älter als 11 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.