In „Das Parlament“ ist ein Beitrag über „Europa-Wahlkampf 2.0″ erschienen. Etwas verwundert bin ich über Sinn und Nutzen eines sprechenden Plakates, was die FDP nutzt:
Für den Europawahlkampf hat sich die FDP eine weitere technische Spielerei einfallen lassen: das „sprechende Plakat“. Wenn die Nutzer mit ihrem Mobiltelefon ein Wahlplakat der Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin fotografieren und das Foto an eine bestimmte Mobilfunknummer schicken, bekommen sie einen Link zu einer Videobotschaft im Internet zugeschickt. Beerfeltz ist überzeugt, dass solche Aktionen zum Erfolg führen: „Wer nur auf die alten Wahlkampfmethoden setzt, wird verlieren.“
Hab ich das richtig verstanden? Man fotografiert ein Werbeplakat der FDP, schickt das Foto an eine Telefonnummer und bekommt dann einen Link zu einer Politiker-Videobotschaft, die man sich dann anschauen kann? Gibt es dafür eine Zielgruppe?
Ich wäre mir ja anstelle von FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz nicht so sicher.