Dieser Artikel ist mehr als 17 Jahre alt.

Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene

In einer Pressemitteilung des Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit kommentiert dieser die Übergabe von Millionen Datensätzen durch den Bundesverband Verbraucherzentrale und fordert: Illegaler Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alle Grenzen. Dix: „Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene. Bei der jetzt anstehenden Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes muss die skandalöse Privilegierung…

  • Markus Beckedahl

In einer Pressemitteilung des Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit kommentiert dieser die Übergabe von Millionen Datensätzen durch den Bundesverband Verbraucherzentrale und fordert: Illegaler Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alle Grenzen.

Dix: „Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene. Bei der jetzt anstehenden Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes muss die skandalöse Privilegierung des Adresshandels, die dieser Praxis Vorschub leistet, endlich beendet werden. Denn bislang müssen Bürger, die den Handel mit ihren Daten nicht wollen, selbst die Initiative ergreifen und dem widersprechen. Stattdessen sollten sie um ihre ausdrückliche Zustimmung gebeten werden, ohne die die Unternehmen keine Daten weitergeben dürfen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

6 Kommentare zu „Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene“


  1. Harkai

    ,

    So gibts bald in Deutschland eine deutsche Mafia …
    (wenn man nichts dagegen unternimmt)


  2. erforderlich

    ,

    endlich ekelfleisch.

    endlich.


  3. ich versteh die ganze aufregung nicht. illegalen handel mit daten gibt ses doch seit jahren. das ist ähnlich auffällig wie 100 meter sprinter die nach 60 meter auslaufen und trotzdem weltrekord rennen. :-)


  4. Es werden wohl noch viel mehr „Ekelfleischskandale“ benötigt, bis sich da was bewegt.


  5. […] aktuelle Beispiele zeigen, ist der beste Datenschutz noch immer Datenvermeidung. Denn wenn Datensätze einmal […]


  6. Es gibt aber auch viele Websites, bei denen man seine Einwilligung gibt, in dem Glauben, z.B. ein Angebot zu erhalten. In Wahrheit werden die Datensätze verkauft und man wird plötzlich von ganz anderen Firmen kontaktiert. Im Finanzbereich ist diese Praxis gan und gäbe.

Dieser Artikel ist älter als 17 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.