Dieser Artikel ist mehr als 18 Jahre alt.

Online-Durchsuchung ist Chefinnen-Sache

Unsere Bundeskanzlerin hat in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ die Online-Durchsuchung zur Chefinnen-Sache erklärt. Das komplette Interview findet sich auf tagesschau.de als Flash (Embedded-Funktion wäre ja auch noch toll). Der Punkt mit der Online-Durchsuchung kommt ab ca. 10:30 Min. Konkret hat sie nur die Online-Durchsuchung als Werkzeug angesprochen. Dies soll im Herbst mit der SPD…

  • Markus Beckedahl

Unsere Bundeskanzlerin hat in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ die Online-Durchsuchung zur Chefinnen-Sache erklärt. Das komplette Interview findet sich auf tagesschau.de als Flash (Embedded-Funktion wäre ja auch noch toll). Der Punkt mit der Online-Durchsuchung kommt ab ca. 10:30 Min. Konkret hat sie nur die Online-Durchsuchung als Werkzeug angesprochen. Dies soll im Herbst mit der SPD sehr intensiv beraten werden. Das BKA brauche „die richtigen Möglichkeiten auf einer gesetzlichen Grundlage“. Das einzige mehrfach erwähnte Instrument blieb dabei die Online-Durchsuchung.

Zitatbeispiel (ca.12:30):

„Ansonsten ist es wichtig, dass wir nicht überrascht werden von Bedrohungen, von denen wir uns wünschen dass es sie nicht gibt, sondern den Bedohungen einfach ins Auge sehen und uns vorbereiten. Deshalb auch die rechtlichen Grundlagen, z.B. bei der Online-Durchsuchung.“

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

3 Kommentare zu „Online-Durchsuchung ist Chefinnen-Sache“


  1. Alles was recht ist, aber es war nicht ungeschickt zuerst Sicherheitstools verbieten zu lassen. Salamitaktik in Perfektion.


  2. Vertraulicher BKA-Bericht: Internetüberwachung ist sinnlos:

    Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Print-Ausgabe über einen BKA-Bericht mit der Einstufung „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“, in dem die Polizei ein mehr als desolates Bild vom Sinn der Internet-Ermittung und ‑Überwachung zeichnet. Völlig weltfremd scheinen Politiker besonders im Bezug auf die Größe des Internets und der für eine Überwachung nötigen Zahl an Beamten zu sein.


  3. Mir fiel noch ein „Nachtrag“ ein, zu der Analogie, mit dem Internet verbundene Rechner könnten nicht als Teil der Privatsphäre betrachtet werden – auch hier zu bewundern: http://www.juraforum.de/forum/showpost.php?p=296836&postcount=11 – eben weil sie ja Teil der großen weiten Welt und unmittelbar mit ihr verbunden sind.

    Mit der gleichen^W^W derselben Brgründung könnte man auch jeden x‑beliebigen PKW durchsuchen, schließlich ist auch er Teil des (fast) weltweiten Straßennetzes und damit in der Öffentlichkeit.

    Oder ziehe ich diese Analogie schlicht falsch? – Und dabei wäre die heimliche PKW-Durchsuchung vermutlich um Längen einfacher zu realisieren.…

Dieser Artikel ist älter als 18 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.