Die finnische Fernsehjournalistin Jessikka Aro untersucht seit September 2014 russische Online-Propagandastrategien und die Rolle der so genannten Trolle.
Wegen ihrer Recherchen für den öffentlich-rechtlichen Sender Yle gerät Aro schnell selbst ins Visier der Informationskrieger. In einem Artikel auf Kioski beschreibt sie ihr Jahr als Troll-Magnet. Ihre Darstellung erschien schon im November 2015, gibt aber gute Einblicke wie eine Diffamierungs- und Einschüchterungskampagne gegen Journalisten funktioniert:
At first I followed the activities of the group but left after being constantly and frantically tagged in troll comments: I was blamed for the bloodshed in Ukraine, my looks and mental health were questioned, I was sexually harassed and called a russophobe. My story was falsified and people wished my death of a uranium poisoning. The point of the trolls was clear: recruited pro-Putin bloggers do not exist.
Jessikka Aro lässt sich nicht einschüchtern. Sie arbeitet weiter an diesem Thema und berät mittlerweile Kolleginnen und Kollegen, die von ähnlichen Aktionen betroffen sind.