YouTube-Managerin Susan Wojcicki hat sich bei einem „Kamingespräch“ mit Miriam Meckel in Berlin am Donnerstag gegen das so genannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ausgesprochen, berichtet heise.de:
Die deutsche Politik schieße damit übers Ziel hinaus, da als Kollateralschaden legitime Stimmen „unterdrückt werden könnten“.
Sie verwies dabei auch auf eine Untersuchung von Jugendschutz.net, laut der Youtube 90 Prozent der strafbaren Inhalte gelöscht habe, die „einfache“ Accounts gemeldet hätten. Das zeige, dass die Selbstregulierung bei Youtube funktioniere.
Der Entwurf zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz wurde zuletzt um Straftatbestände erweitert, außerdem wurde ein zivilrechtlicher Auskunftsanspruch verankert. Die Verschärfung stößt wegen möglicher Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit auf Kritik.
