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Youtube-Chefin gegen Hate-Speech-Gesetz

YouTube-Managerin Susan Wojcicki hat sich bei einem „Kamingespräch“ mit Miriam Meckel in Berlin am Donnerstag gegen das so genannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ausgesprochen, berichtet heise.de: Die deutsche Politik schieße damit übers Ziel hinaus, da als Kollateralschaden legitime Stimmen „unterdrückt werden könnten“. Sie verwies dabei auch auf eine Untersuchung von Jugendschutz.net, laut der Youtube 90 Prozent der strafbaren…

  • Markus Reuter
CC-BY-NC-SA 2.0: Clintus McGintus

YouTube-Managerin Susan Wojcicki hat sich bei einem „Kamingespräch“ mit Miriam Meckel in Berlin am Donnerstag gegen das so genannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ausgesprochen, berichtet heise.de:

Die deutsche Politik schieße damit übers Ziel hinaus, da als Kollateralschaden legitime Stimmen „unterdrückt werden könnten“.

Sie verwies dabei auch auf eine Untersuchung von Jugendschutz.net, laut der Youtube 90 Prozent der strafbaren Inhalte gelöscht habe, die „einfache“ Accounts gemeldet hätten. Das zeige, dass die Selbstregulierung bei Youtube funktioniere.

Der Entwurf zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz wurde zuletzt um Straftatbestände erweitert, außerdem wurde ein zivilrechtlicher Auskunftsanspruch verankert. Die Verschärfung stößt wegen möglicher Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit auf Kritik.

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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2 Kommentare zu „Youtube-Chefin gegen Hate-Speech-Gesetz“


  1. anonymous

    ,

    Youtube versucht also sein Image aufzupolieren nachdem es LGBTQI-Content gesperrt hat und weiterhin einen lächerlichen Scheiß gegen religiösen Hassprediger Abschaum und Nazis tut.…
    Kann mal endlich einer diese ganzen erbärmlichen Firmen wegbomben?!
    DAS wäre mal was, nicht irgendwelche unschuldigen Passanten, sondern Multimilliardäre, Machtmenschen, Monopolisten, Umweltvernichter usw.


  2. anonymous

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    Youtube versucht also sein Image aufzupolieren nachdem es LGBTQI-Content gesperrt hat und weiterhin einen lächerlichen Scheiß gegen religiösen Hassprediger-Abschaum und Nazis tut.…
    Kann mal endlich einer diese ganzen erbärmlichen Firmen wegbomben?!
    DAS wäre mal was, nicht irgendwelche unschuldigen Passanten, sondern Multimilliardäre, Machtmenschen, Monopolisten, Umweltvernichter usw.

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