Wir sind „Team des Jahres“ bei den „Journalisten des Jahres 2015“

(c) Wolfgang Borrs

Am vergangenen Montag haben wir im Rahmen der Preisverleihung „Journalisten des Jahres 2015“ des Medium Magazin den ersten Preis in der Kategorie „Team des Jahres 2015“ verliehen bekommen.


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Das war die Begründung der 80-köpfigen Jury:

„Plötzlich berühmt – dank ,Landesverrat‘-Affäre: Wie sie diesen Kampf für eine gesamtgesellschaftliche Debatte über Pressefreiheit und Datenschutz genutzt und die ganze Journalisten-Branche zur Solidarität mit den Bloggern gebracht haben: Chapeau. Dass die ‘Netzpolitiker’ dabei auch als Aktivisten mit dezidierten politischen Zielen auftreten, hat zudem eine berufsethische Diskussion über Transparenz im Journalismus initiiert. Während vor Kurzem noch diskutiert wurde, ob Blogger auch Journalisten seien, solidarisierte sich 2015 eine ganze Branche mit ihren Kollegen Markus Beckedahl, Anna Biselli, Andrea Jonjic, Constanze Kurz, Andre Meister und Tomas Rudl von netzpolitik.org.“

Auf der Preisverleihung hielt der Handelsblatt-Journalist Kai-Hinrich Renner die Laudatio. Markus Beckedahl bedankte sich im Namen der Redaktion und begründete dabei, warum wir ein Update für die Pressefreiheit benötigen und was der eigentliche Skandal sei. Daniel Bouhs hat Laudatio und die Dankesworte aufgezeichnet und auf Youtube gestellt:

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19 Kommentare
  1. Ja, Ihr seid bestens im Establishment integriert, und bildet Euch noch wer weiss was drauf ein! Und das Dank der ,Landesverrat‘-Affäre. Bisschen Demut stünde Euch besser zu Gesicht. Diese ,Landesverrat‘-Affäre erinnert mich fast ein bisschen an die jetzige ,Apple-FBI‘-Affäre…

  2. @ Netzpolitik-Redaktion

    Besser kleiden (wenigstens zu besonderen Anlässen) könntet Ihr Euch ja schon. Mich störts nicht, aber Ihr wisst ja, im bürgerlichen Mainstream isst das Auge mit. Und Ihr braucht den bürgerlichen Mainstream zum Überleben – finanziell und politisch.

      1. Wieso noch dümmer als der Establishment Troll? So ist ein solcher und er wünscht sich, daß Netzpolitik möglichst bald auch dort ankommt. Das fängt (sichtbar) mit der Kleidung an und endet beim Überleben durch (sich abhängigmachen vom) den bürgerlichen Mainstream.
        Ich freue mich über die Anerkennung, möchte aber immer wieder mahnend/warnend das Zeigefingerchen heben.
        Und jetzt alle! „Kannste den Feind nicht besiegen, mach ihn dir zum Verbündeten.“

      2. Mein Gedanke war „hat der Beckedahl nur einen Pullover und ein T-Shirt“? Bitte mal bei Don Alphonso melden. Der hat bestimmt ein paar schnieke Anzüge über.

  3. Ich hätte mich ja mehr gefreut über ein „Ich nehme diesen Preis nicht an!“ von Euch. Aber gut, es macht Euch in Mainstreams Augen vermutlich gesellschaftsfähig und erhöht damit Eure Reichweite, davon haben doch alle was.

    Danke für Eure Arbeit, macht einfach weiter wie bisher!

  4. Constanze hat sich wohl vorgedrängelt, deshalb zieht Anna dieses Gesicht; eigentlich hatte sie die Urkunde halten wollen. Die verschränkten Arme Andres sprechen ihr Übriges. Na ja, müßt Ihr wissen, wie der Laden am Besten zusammenzuhalten ist.

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