Portrait der neuen Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk

Christiane Schulzki-Haddouti hat die neue Leiterin der Berliner Datenschutz-Aufsichtsbehörde Maja Smoltczyk portraitiert: „Den Menschen in den Vordergrund stellen“.

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Erste eigene Akzente hat die Nachfolgerin von Alexander Dix in ihrem Tätigkeitsbericht (PDF) inzwischen aber gesetzt: Mit ihrer Mahnung, die Privatsphäre von Flüchtlingen zu respektieren, zeigte die Verfassungsjuristin ein erweitertes, von der digitalen Übermittlung losgelöstes Verständnis von Persönlichkeitsschutz. Es stellt die Würde des Menschen klar in den Mittelpunkt. Mit ihrer lobenden Erwähnung verschiedener Berliner Start-Up-Firmen deutete sie, dass sie auf das bewährte Prinzip der Beratung setzen will. Auch Gesundheitsthemen spielten im Bericht eine auffallend große Rolle. Dabei scheute sie nicht zurück, die renommierte Charité an den Pranger zu stellen.

3 Kommentare
  1. Die Charité? Ist aber nicht so, daß personenbezogene Infos von den Aids-Beratungsstellen an die Charité weitergeben werden, damit die dann Einladungen zu einer medizinischen Studie verschicken? Oder so. Ach, es gibt so blöde Zufälle, und dann reimt man sich Zeugs zusammen…

  2. Auf jeden Fall kannste in Berlin als Paar gemeinsam die AIDS-Testergebnisse erfahren. Das geht in anderen Städten nicht, mit der Begründung, es bleibt letztendlich immer Vertrauenssache. So ein Test ist ja nur eine Momentaufnahme. Und gefragt ist Eigenverantwortung.

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