Seit der Einführung des Counter-Terrorism and Security Act häufen sich in Großbritannien Fälle, in denen muslimische Kinder unter Terrorverdacht (und ihre Familien) den Sicherheitsbehörden gemeldet werden. Lehrer und öffentliche Bedienstete sollen laut dem Gesetz von 2015 „jeden Verdacht auf extremistisches Verhalten“ melden.
Jüngster Fall ist ein Vierjähriger: Er hatte ein Bild von sich gemalt, auf dem er eine Gurke schneidet. Das berichtet Techdirt:
And now we learn that these part-teacher-part-security-agents may be incorporating art criticism into their repertoire, having reported a young Muslim boy of four years old to the authorities because of his inability to properly illustrate a cucumber.
Angeblich hatte das Kind das Wort „Cucumber“ wie „Cooker Bomb“ ausgesprochen. Der Fall erinnert an den Zehnjährigen, der vergangenen Dezember ins Visier von Terrorfahndern geraten war, weil er statt „terraced house“ (Reihenhaus) wohl „terrorist house“ geschrieben hatte.
