Linkschleuder

Belgien: Nutzer sollen Video- und Musikstreaming einschränken

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Der belgische Krisenstab hat Internetnutzer per Twitter dazu aufgerufen, die Nutzung von Musik- und Videostreamingdiensten einzuschränken, damit das Netz nicht überlastet werde. Unsere Autorin Kirsten Fiedler berichtet aus Brüssel, dass das Internet in den Mittagstunden für eine Stunde gestört gewesen sei.

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Wegen überlasteter Handynetze wurde die Bevölkerung zudem aufgerufen, sich über Soziale Netzwerke oder SMS zu verständigen. Mehrere belgische Telekommunikationsanbieter haben unmittelbar nach dem Anschlag ihre WLAN-Hotspots kostenlos geöffnet.

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12 Kommentare
  1. In Belgien werden nach einem Terroranschlag die WLAN-Hotspots geöffnet und in Deutschland will die CDU die Hotspots aus Angst vor Terroristen nur mit Passwort und Verschlüsselung zugänglich machen. Ein Wahnsinn das alles.

      1. Ähm, Telekom ist immer noch praktisch ein Staatsbetrieb in dem immer noch tausende Beamte (von der Post) „beschäftigt“ werden wollen, die wollen Verträge verkaufen.

  2. Genau! Die Terroristen machen das ganze schöne Internet kaputt und deshalb brauchts demnächst Überholspuren im Netz.
    Welche Bandbreite braucht eine akute Terrorgefährdungslage?
    Und Terror gibts sowieso nur, weil Ihr den ganzen Tag nur Pornos und Katzen glotzt. Sonst wär der so schön bekämpft. Schämt Euch und ab in die Ecke!

  3. Das ganze Thema ist im den Augenblick erledigt, indem zum 1 X nachgewiesen wird, dass offenes uns somit völlig anonymes WLAN zum anonymen Informationstausch von Terroristen dient. Und natürlich dienen solch Möglichkieten der Terrorplanuung. Mausetod. Somit lohnt nich die Mühe, weiter dafür zu lobbyieren. Und Dobrindt wird der allererste sein, der EXAKT aus diesen grund, schonimmer dagegen war.

  4. btw……“Unsere Autorin Kirsten Fiedler“……….. mühsam zu erwähnen, dass Kirsten als Lobbyistin in Brüssel beschäftigt ist. Und in dieser Funktion sogar ofiziell im Lobbyverzeichnis zu finden ist. Mühsam darauf hinzuweisen, das da ein „Hinweise“ auf deren hauptberufliche Tätigkeit von Nöten ist, will man erntshaft über „Journalismus“ bei NP reden. Selbst in der BILD würden Texte solcher Personen als „Meinungsstatement“ gekennzeichnet werden, und nicht als „Autoren Beitrag“ geswcheige denn, wie hier bei NP, als „Autorin “ auch noch einen eigenen Schreibzugang innehaben. Ein Grundproblem der Netzszene. Bzgl. Versäumissen allerlei Art wird auf andere verwiese, aber das eigene Verhalten ist bzgl demokratie Verständnis und allerlei anderem Einhalten ethischer Standards unterirdisch.

      1. „Journalismus mit Haltung“ ähm.. was ist das denn? D.h heisst, Ihr habt gar nicht den Anpruch auf Journalismus, und erachtet es deshalb auch nicht als notwendig, journalistische Ehtik einzuhalten ? Und deshalb nennt ihr Eure Agenda „Journalismus mit Haltung“, und da ist das Wort “ Journalismus“ halt nur zufällig mit dabei ? Ist das nicht etwas albern, und ein Ausdruck Eurer Intelligenz Erwartung an Eure Leser ?

        1. Kirsten war schon Autorin bei uns, als sie noch nicht bei EDRi gearbeitet hat. Wir weisen auf ihren Job transparent hin. Und wir sagen offen, dass wir aus der Perspektive von digitalen Grundrechten schreiben.

          Das ist übrigens transparenter als hier ständig dieselbe Meinung in unterschiedlichen Formen unter unterschiedlichsten Pseudonymen immer wieder zu posten, nur weil man offensichtlich mit der politischen Ausrichtung von EDRi (Digitale Bürgerrechte) ein Problem hat, oder? Wie wäre es mal mit Offenheit?

          Und ja, wir halten unsere Leserinnen und Leser für intelligent genug.

      2. Ich kenne auch einige „Lobbyisten“, diese machen einen anständigen Job!
        Es gibt auch „Lobbyisten“, die zum Verruf dieser „Klientel“ beigetragen haben, zumeist waren/sind das ehemalige Politiker … die ihre „Begehrlichkeiten“ durch „Insiderwissen“ (z.B. … wer mit wem im Bett Koalierte oder eine Prise Schnee zuviel hatte) durchsetzen …

  5. Off Topic …
    Es mag zwar Pietätlos erscheinen, aber unseren Innenministern tropft der Zahn!
    … wieder nicht Deutschland!
    Sie sind neidisch auf die Belgier, 30 Tote, mit denen man das Volk in Atem halten kann!
    Was sind schon 30000 Tote im Jahr (Grippe und Ärztepfusch), gegen 30 Tote, mit deren Hilfe man trefflich politisches Profil zeigen und „bessere“ Sicherheitsgesetze generieren könnte?

    Ich schlage vor, den neuen Flughafen (BER) für 3 Tage in Betrieb zu nehmen und ihn von einer Terrorzelle in Schutt und Asche legen zu lassen!
    … dann bräuchten sich unsere Politiker nicht immer neue Ausreden und Schuldzuweisungen auszudenken … und man könnte die Bauruine mit frischen Steuermitteln neu „erschaffen“!

    … auch die Elbphilharmonie könnte so zu einer Imageauffrischung gelangen, nicht?

    On Topic …
    Zitat:“Unsere Autorin Kirsten Fiedler berichtet aus Brüssel, dass das Internet in den Mittagstunden für eine Stunde gestört gewesen sei.“
    Nun … das Problem ist ja, das sich die Terroristen bei einem „verstopften“ Internet nicht mehr austauschen (Koordinieren) können, wohlweislich verlegen sie diese (rücksichtsvollerweise) in dieee frühen Morgenstunden (z.B. 08:00 Uhr) in denen die meisten schon auf Arbeit sind (Arbeitnehmer 06-07: Uhr morgens) bzw. noch nicht auf den Weg gemacht haben (Angestellte Bürozeiten ab 09:00 Uhr), wohl auch, um die Kollateralschäden auf ein Minimum zu reduzieren, oder?
    Also, damit die Terroristen sich wieder Frei Austauschen können, sollten die zukünftigen Opfer ein Einsehen haben und für die eigene Sicherheit, lieber beim Spazieren gehen drängen, anstatt sich in der Sicheren Umgebung des Pausenraums über die träge Internetverbindung zu ärgern!

  6. Ein Highlight nach dem anderen jagen unsere mittelmäßigen Politiker in die Mikrofone der Nachrichten-Sendern. Und die verblödete Republik glaubt es auch noch.
    Hier die besten Kommentare: Saarland → Es muss auf allen öffentlichen Plätzen und Verkehrsmittel mit Videoüberwachung überwacht werden. So so Herr Minister, diese Terroristen fuhren mit einem Taxi zum Flughafen. Upps, so kleine Fehler können ja schon einmal passieren in der allgemeinen Aufregung. Mein persönlicher Freund Herr Wendt: Die Bürger sollen jetzt endlich damit aufhören ihre Daten über den Staatsschutz zu stellen. Der Datenschutz gehört gestrichen, damit der Staat seine Aufgabe erfüllen kann. So so Herr Wendt, wir sind der Staat und nicht Sie.
    Datenaustausch soll zwischen der Polizei und dem Geheimdienst erlaubt sein. Die Nazi-Zeit schon vergessen und warum unsere Väter dies nicht wollten. Was doch der Terror für ein Segen der Geheimdienste ist. Jetzt kann man der Machtelite die Instrumente geben, die sie zur politischen Überwachung benötigt. Leider haben vielen Deutsche ihren Verstand an das Smartphone übergeben. Auch ist es komisch, dass nur die Scharfmacher bei ARD und ZDF zu Wort kommen. Kritsche Stimmen zu den einzelnen Vorschlägen sind nicht willkommen.

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