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Watergate-Leak beim BND: Baustelle unter Wasser gesetzt

Die beste Geschichte des Tages: Die Baustelle des neuen BND-Hauptquartiers in Berlin-Mitte wurde unter Wasser gesetzt und es soll ein Millionenschaden entstanden sein. Das berichtet die Berliner Zeitung: Unbekannte setzen neue BND-Zentrale in Berlin unter Wasser. Unbekannte hätten in den „oberen Stockwerken des Neubaus mehrere Wasserhähne“ geklaut. Dadurch seien „über längere Zeit große Wassermengen bis…

  • Markus Beckedahl
BND-Zentrale noch mit Wasserhähnen - Foto von Markus Kompa

Die beste Geschichte des Tages: Die Baustelle des neuen BND-Hauptquartiers in Berlin-Mitte wurde unter Wasser gesetzt und es soll ein Millionenschaden entstanden sein. Das berichtet die Berliner Zeitung: Unbekannte setzen neue BND-Zentrale in Berlin unter Wasser. Unbekannte hätten in den „oberen Stockwerken des Neubaus mehrere Wasserhähne“ geklaut. Dadurch seien „über längere Zeit große Wassermengen bis in die unteren Stockwerke“ geflossen.

„Durch das Wasser entstand ein erheblicher Schaden an dem Neubau“, sagte ein Polizeisprecher. Wegen des Umfangs des Schadens ermittelt die Polizei deshalb nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern wegen der „Zerstörung von Bauwerken“. Das Wasser lief unter anderem in Kabelschächte und Zwischendecken, beschädigte die Lüftung.

Die Baustelle gilt als die bestgesicherte Baustelle in Deutschland – halt jetzt nur ohne Wasserhähne. Dem Geheimdienst steht das Wasser bis zum Hals.

Andere Medien würden jetzt titeln: „So lacht das Netz über den BND“. Wir sagen einfach:

#LäuftbeimBND: So lacht das Netz über das Watergate beim BND

https://twitter.com/christianheise/status/573117852473032704

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https://twitter.com/Studentenfutter/status/573118718391259136

https://twitter.com/Nabertronic/status/573115384787832832

https://twitter.com/kinghaunst/status/573118038066765824

https://twitter.com/DanielLuecking/status/573122259365326848

https://twitter.com/Riotbuddha/status/573118916370812929

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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27 Kommentare zu „Watergate-Leak beim BND: Baustelle unter Wasser gesetzt“


  1. chris

    ,

    πάντα ῥεῖ.


    1. *verbeug*


  2. Die ersten Fahnungsplakate sind auch schon online:

    http://www.kegworks.com/images/blogpost/wet-bandit.jpg


  3. Läuft bei Denen!


  4. Da wollte doch nur ein paar „befreundete“ Geheimdienste
    Ihre Wasserhahnwanzen zurückholen *freu*


  5. Das muss dieser Daten-Tsunami sein von dem hier immer alle sprechen.


  6. BND-Quelle packt aus!


  7. vktrbhm

    ,

    Könnte ein Artikel vom Postillon sein :D (die Besten,der Besten, der Besten, Sir)


  8. Das (Ab)schnorcheln will gelernt sein!


  9. Na wenn das mal keine (Bade)ente ist!
    https://www.youtube.com/watch?v=0jOtOIOX3RI


  10. Schürmann-Bau 2.0


  11. […] Het zou een van de best beveiligde gebouwen van Berlijn moeten zijn. Duitse media hebben het over “het eigen Watergate-lek”. De Duitse politie heeft geen inbraaksporen […]


  12. Klaus D. Ebert

    ,

    endlich mal wieder was zum Lachen


  13. Milde Sahne

    ,

    Zum Dachschaden gesellt sich nun auch der Wasserschaden!


  14. Martin F.

    ,

    Es ist bekannt, dass Geheimdienste schon Wanzen in Gebäudenauern von sich im Bau befindlichen Botschaftsgebäuden deponiert haben. Darum müsste man diese Baustelle scharf bewachen. Dann hätte aber niemand Wasserhähne klauen können.
    Dieser Geheimdiest ist zu doof seine eigene Sicherheit sicher zu stellen. Daran sollten Politiker denken, bevor sie leichtfertig die Forderungen nach mehr Befugnissen und Mitteln des BND erfüllen.


    1. Friedrich

      ,

      … und unter diesen Vorzeichen stelle man sich vor, was mit all den schönen Daten passiert, die die so einsammeln. Der BND gehört verboten, und wenn wir mal dabei sind: Die Kriminellen bei BKA/LKA gleich mit. Und um den gesamten Regierungssitz bauen wir eine große Mauer mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen. Wozu extra ein Gefängnis errichten? Da hat man doch alle Landes- und Volksverräter ohnehin vereint.


  15. Hat schon jemand von CDU/CSU Vorratsdatenspeicherung für den Verkauf von Rohrzangen gefordert?


    1. Friedrich

      ,

      … steht demnächst auch im Waffengesetz:
      Man benötigt hierfür den kleinen Werkzeugschein, den man auf Antrag und nur ohne Vorstrafen…


  16. micha

    ,

    die info finde ich interessant, die sprüche klug und z.t. tiefgründig. häme finde ich trotzdem nicht richtig und auf dauer nicht weiterbringend.


  17. Häme ist an der Stelle m.E. nicht angebracht.
    Klar hat die Baustellensicherheit versagt, aber das kann man auch dokumentieren ohne zu zerstören.

    Wenn man etwas nicht will, dann muss man es politisch verhindern anstatt es zuzulassen, von unser aller Geld zu finanzieren und dann zu sabotieren.


  18. Wolfgang

    ,

    Typisches Auslaufmodell…


  19. […] Baustelle gilt als die bestgesicherte Baustelle in Deutschland: Watergate-Leak beim BND – Baustelle unter Wasser gesetzt. Aber […]


  20. Friedrich

    ,

    Datenfluss: einmal anders.
    Ach was.
    Die haben das doch selbst initiiert und können jetzt wieder vom bösen Terroristen faseln, also brauchen wir mehr Überwachung. Über und auch unter Wasser. Ist noch kein CSU-Politiker aus seinem Verschlag gekrochen und hat sich dazu geäußert? Wundert mich…


  21. Na, das war bei den vielen ‑gates wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir ein zweites Watergate bekommen… :)

    (erinnert an den kleinen Bär und den kleinen Tiger: http://www.mozartzuvielenoten.de/2015/03/oh-wie-schoen-ist-watergate/ )


  22. Walter

    ,

    Hallo! Die oder der Täter hat bestimmt gedacht , die vom BND sind sowieso nicht ganz dicht , also lass laufen Kumpel !!!


  23. Auch das Weiße Haus zeigte sich erbost über den Vandalismus und die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen, die zu einem Millionenschaden an eigenen technischen Geräten führten.


  24. Der Dachschaden, Wasserschaden schadet nichts. Ist die Strafe für die Verbrecher billiger Bauarbeitskräfte. Super, weiter so. Diejenigen welche beim BND oder BKA Arbeiten sind gleichzusetzen mit Verbrechern, denn der Unterschied ist nicht groß, denn die Differenz ist nur das Vorzeichen.

Dieser Artikel ist älter als 11 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.