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„Hightech-Strategie“ der Bundesregierung: 180 Millionen für die Sicherheit (Update)

Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, dass die Bundesminister sich auf ein Rahmenprogramm zu Fragen von IT-Sicherheit im Kontext der Hightech-Strategie geeinigt haben:

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Klar ist: Computerkriminalität und das Ausspionieren von Daten nehmen zu. 2013 stieg die weltweite Zahl von Angriffen auf die IT-Sicherheit um 48 Prozent auf insgesamt fast 43 Millionen. Das entspricht 117.330 Angriffen pro Tag. Der wirtschaftliche Schaden liegt bei geschätzten 575 Milliarden Dollar.

Wir brauchen daher IT-Sicherheit. Auf neue Schutzmechanismen folgen aber meist neue Angriffsmethoden. Daher ist IT-Sicherheit in erster Linie als vorausschauender Prozess zu verstehen. Aufgabe der Forschung ist es, innovative Schutzmaßnahmen und belastbare Lösungen zu entwickeln, die auch in Zukunft funktionieren und den Teufelskreis durchbrechen.

Das Rahmenprogramm umfasse vier Schwerpunkte: Technische Lösungen und Verschlüsselung, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von IKT-Systemen, Absicherung von kritischen Infrastrukturen vor Angriffen, bedienbare Technologien zum Schutz der Privatsphäre des Einzelnen. Das Programm soll von 2015 bis 2020 laufen. Das Ressort-zuständige Bundesforschungsminitserium gibt an, 180 Millionen in Forschung investieren zu wollen.

Wir sind gespannt, inwiefern das Rahmenprogramm Neuerungen im Vergleich zu den Punkten in der bisherigen Hightech-Strategie enthält und haben den Text angefragt.

[Update: Text ist hier zu finden]

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4 Kommentare
  1. Klar ist: Computerkriminalität und das Ausspionieren von Daten nehmen zu.

    Ja, vor allem durch Geheimdienste – wie die deutschen, die immer mehr Kompetenzen, mehr Finanzmittel und größere Kooperationsmöglichkeiten mit ausländischen Diensten erhalten.
    Was könnte man da nur tun…

    1. Die kapieren nie, dass einem Betroffenen scheißegal ist, ob er von einem US-Beamten, chinesischen Wirtsschaftsspion, US-Wirtschaftsspion, BRD-Beamten, russischem Skriptkiddie oder Spambot angegriffen wurde. NIE.

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