Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Millionen-Förderung für Open Source: Prototype Fund startet in die nächste Runde
Teilnehmende einer Veranstaltung des Prototype Funds Millionen-Förderung für Open Source: Prototype Fund startet in die nächste Runde Die Förderung von Open-Source-Projekten wird deutlich ausgebaut. Der Prototype Fund erhöht die möglichen Fördersummen. In der nächsten Förderrunde liegt der Fokus auf Datensicherheit und Software-Infrastruktur.
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Start-ups: Bundesregierung fördert KI-Firmen mit Eigentümern in Steueroasen
Deutsche Start-ups für Künstliche Intelligenz - mit Eigentümern in der Karibik. Start-ups: Bundesregierung fördert KI-Firmen mit Eigentümern in Steueroasen Die Bundesregierung will mehr Künstliche Intelligenz aus Deutschland und hat dafür ein großes Investitionspaket aufgelegt. Die Eigentumsstrukturen spielen bei der Förderung offensichtlich keine wichtige Rolle.
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Einmalzahlung200.de: Digitalisierungserfolg auf Kosten des Datenschutzes
Besonders in den ersten Tagen war der Andrang auf die Webseite einmalzahlung200.de groß. Viele Studierende und Fachschüler:innen landeten beim Antragstellen erst einmal im virtuellen Warteraum. Einmalzahlung200.de: Digitalisierungserfolg auf Kosten des Datenschutzes Endlich können Studierende und Fachschüler:innen auf einmalzahlung200.de die Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro beantragen. Doch auch wenn die Verantwortlichen das Verfahren überschwänglich loben, bleiben die datenschutzrechtlichen Probleme bestehen. Immerhin gibt es jetzt einen einfachen Weg, seine BundID wieder zu löschen.
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Prototype Fund: Herausforderungen in der Open-Source-Welt
Manche Anwendungen sind offen, aber nicht ganz ohne Hürden für alle zugänglich. Prototype Fund: Herausforderungen in der Open-Source-Welt Der Prototype Fund fördert seit mehreren Jahren gemeinwohlorientierte Open-Source-Projekte. In der Begleitforschung des Förderprogramms wird deutlich, welche Herausforderungen es in der Open-Source-Welt noch gibt – und wie sie sich bewältigen lassen.
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Digitalpakt Schule: Corona-Hilfen für Schulen kommen nur schleppend an
Endgeräte für Schüler:innen sind ein Teil der Zusatzvereinbarungen im Digitalpakt. Digitalpakt Schule: Corona-Hilfen für Schulen kommen nur schleppend an Mit drei Zusatzprogrammen wollte der Bund Schulen in der Pandemie bei der Digitalisierung helfen. Doch eine Nachfrage bei den Bundesländern ergibt: Die meisten Lehrkräfte haben aber noch immer keine Dienstlaptops und für die Verbesserung der IT-Administration sind offenbar noch keine Mittel abgerufen worden.
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Sondervermögen "Digitale Infrastruktur": Tröpfelnder Geldhahn für Deutschlands Schulen
Trotz Milliardenbudget: Die Mittel aus dem Sondervermögen "Digitale Infrastruktur" kommen nur tröpfelnd an. Sondervermögen "Digitale Infrastruktur": Tröpfelnder Geldhahn für Deutschlands Schulen Mit Milliardensummen will die Bundesregierung die digitale Infrastruktur deutscher Schulen aufmöbeln. Doch wie ein Bericht aus dem Bundesfinanzministerium zeigt, kommen bislang nur wenige Mittel an.
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: 5G-Forschung: Staatliche Förderungen lassen auf sich warten
Der kommende 5G-Mobilfunkstandard verspricht unzählige neue Möglichkeiten – die aber noch erforscht werden müssen. : 5G-Forschung: Staatliche Förderungen lassen auf sich warten Schon die letzte Bundesregierung hat versprochen, beim Ausrollen des künftigen Mobilfunkstandards 5G eine Vorreiterrolle einnehmen zu wollen. Doch wie schon beim Breitbandausbau werden gut gefüllte Fördertöpfe nicht angezapft.
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: Forschungsministerium will das Neuland vermessen und stellt fest: Unsere Gesellschaft wird digitaler
: Forschungsministerium will das Neuland vermessen und stellt fest: Unsere Gesellschaft wird digitaler Im Rahmen der Digitalen Agenda hatte sich die Bundesregierung vorgenommen, den digitalen Wandel wissenschaftlich zu analysieren. Das soll durch die Einrichtung des Deutschen Internet-Instituts geschehen.
Ein Wettbewerb, den Bundesforschungsministerin Johanna Wanka heute gestartet hat, soll fächerübergreifend Projektskizzen sammeln. Die dahinter stehende Frage lautet: Wie lässt sich die Digitalisierung in ihrer ganzen Komplexität verstehen? Für das Institut stellt die Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren 50 Millionen Euro bereit. Wir sind gespannt darauf, welche Projekte das Bundesministerium für Bildung und Forschung auswählt, die auf folgende Themenaspekte geschneidert sein sollen:
Die Auswirkungen von Big Data und dem Internet der Dinge auf Datensicherheit und Datenautonomie – auch über technologische Fragen hinaus.
Der Einfluss der Digitalisierung auf politische, rechtliche und auch wirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten durch immer kürzer werdende Reaktionszeiten.
Fragen zur Zukunft der Wertschöpfung, die sich aufgrund der Flexibilisierung von Wertschöpfungsnetzwerken und der Interaktion Mensch-Technologie ergeben.
Die Digitale „Alphabetisierung“: Vermittlung von Wissen über die Digitalisierung und Anstoßen der gesellschaftlichen Diskussion.
Die Bedeutung der Digitalisierung für Partizipation und damit auch für das Demokratieverständnis
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: Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten: Wikimedia kooperiert mit Bildungsministerium
: Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten: Wikimedia kooperiert mit Bildungsministerium
Wikimedia hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt „Mapping Open Education Resources: Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten“ ins Leben gerufen. Durch die Vermittlung digitaler Kompetenzen soll Bildung beziehungsweise der Zugang zu Bildung weiter geöffnet werden:Die Digitalisierung prägt zunehmend alle Bildungsbereiche. Einerseits, weil der Einsatz digitaler Medien didaktische Konzepte unterstützt, die ein stärker individuelles und selbstbestimmtes Lernen erlauben. Anderseits, weil technologische Veränderungen und die ständige Weiterentwicklung von Arbeitsprozessen neue Bildungswege verlangen, die frühzeitig Grundlagen schaffen, aber auch im Verlauf der Lebens- und Arbeitsjahre eine Weiterqualifizierung ohne große Hindernisse ermöglichen. Indem Lehr- und Lernmaterialien gemeinsam erstellt, weiterverarbeitet und digital aufbereitet werden, kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, Menschen dabei zu unterstützen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.
Open Education Resources (OER) sollen, nach Vorstellung des Projekts, alle Bereiche von Bildung wie Universitäten, berufliche und reguläre Schulen etc. umfassen.
Zielsetzung des Projekts ist es, das Thema generell in die Gesellschaft zu tragen und Strategien zu entwickeln, wie zukünftige Projekte, OER betreffend, Gestalt annehmen könnten. Um dies zu erreichen, soll zunächst einmal analysiert werden, was überhaupt die Bedürfnisse und Anforderungen sind, die an eine Umsetzung von OER in Deutschland gestellt werden könnten. Resultierend daraus sollen dann Anknüpfungspunkte und Handlungsempfehlungen für eine eventuelle Umsetzung angefertigt werden. Eine der Hauptfragen, die das Projekt klären soll und definitiv zu klären hat, ist freilich die Finanzierung.
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: „Hightech-Strategie“ der Bundesregierung: 180 Millionen für die Sicherheit (Update)
: „Hightech-Strategie“ der Bundesregierung: 180 Millionen für die Sicherheit (Update) Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, dass die Bundesminister sich auf ein Rahmenprogramm zu Fragen von IT-Sicherheit im Kontext der Hightech-Strategie geeinigt haben:
Klar ist: Computerkriminalität und das Ausspionieren von Daten nehmen zu. 2013 stieg die weltweite Zahl von Angriffen auf die IT-Sicherheit um 48 Prozent auf insgesamt fast 43 Millionen. Das entspricht 117.330 Angriffen pro Tag. Der wirtschaftliche Schaden liegt bei geschätzten 575 Milliarden Dollar.
Wir brauchen daher IT-Sicherheit. Auf neue Schutzmechanismen folgen aber meist neue Angriffsmethoden. Daher ist IT-Sicherheit in erster Linie als vorausschauender Prozess zu verstehen. Aufgabe der Forschung ist es, innovative Schutzmaßnahmen und belastbare Lösungen zu entwickeln, die auch in Zukunft funktionieren und den Teufelskreis durchbrechen.
Das Rahmenprogramm umfasse vier Schwerpunkte: Technische Lösungen und Verschlüsselung, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von IKT-Systemen, Absicherung von kritischen Infrastrukturen vor Angriffen, bedienbare Technologien zum Schutz der Privatsphäre des Einzelnen. Das Programm soll von 2015 bis 2020 laufen. Das Ressort-zuständige Bundesforschungsminitserium gibt an, 180 Millionen in Forschung investieren zu wollen.
Wir sind gespannt, inwiefern das Rahmenprogramm Neuerungen im Vergleich zu den Punkten in der bisherigen Hightech-Strategie enthält und haben den Text angefragt.
[Update: Text ist hier zu finden]