
Im Rahmen der Digitalen Agenda hatte sich die Bundesregierung vorgenommen, den digitalen Wandel wissenschaftlich zu analysieren. Das soll durch die Einrichtung des Deutschen Internet-Instituts geschehen.
Ein Wettbewerb, den Bundesforschungsministerin Johanna Wanka heute gestartet hat, soll fächerübergreifend Projektskizzen sammeln. Die dahinter stehende Frage lautet: Wie lässt sich die Digitalisierung in ihrer ganzen Komplexität verstehen? Für das Institut stellt die Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren 50 Millionen Euro bereit. Wir sind gespannt darauf, welche Projekte das Bundesministerium für Bildung und Forschung auswählt, die auf folgende Themenaspekte geschneidert sein sollen:
Die Auswirkungen von Big Data und dem Internet der Dinge auf Datensicherheit und Datenautonomie – auch über technologische Fragen hinaus.
Der Einfluss der Digitalisierung auf politische, rechtliche und auch wirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten durch immer kürzer werdende Reaktionszeiten.
Fragen zur Zukunft der Wertschöpfung, die sich aufgrund der Flexibilisierung von Wertschöpfungsnetzwerken und der Interaktion Mensch-Technologie ergeben.
Die Digitale „Alphabetisierung“: Vermittlung von Wissen über die Digitalisierung und Anstoßen der gesellschaftlichen Diskussion.
Die Bedeutung der Digitalisierung für Partizipation und damit auch für das Demokratieverständnis