Gesetz gegen Routerzwang auf dem Weg in den Bundestag

Deutsche Internetnutzer können bald eigene Router einsetzen. CC BY-SA 2.0, via flickr/Hades2k

Die Bundesregierung wird den Gesetzentwurf, der dem Routerzwang ein Ende bereitet, inhaltlich unverändert dem Bundestagsplenum zur Abstimmung vorlegen. Zuletzt gab es noch Widerstand vonseiten des Bundesrats, dessen Prüfbitten jedoch zurückgewiesen wurden. Laut Heise Online ergänzte die Koalition den Entwurf bloß mit dem Hinweis, „die EU-Gremien ordnungsgemäß über das Vorhaben informiert und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben“ zu haben.

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Das „Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten“ definiert die Anschlussdose in der Wand als Netzabschlusspunkt und verpflichtet Netzbetreiber dazu, Nutzern den Einsatz beliebiger Router zu gestatten. Zudem müssen Kunden die Zugangsdaten mitgeteilt werden, damit sie die eigene Hardware konfigurieren können. Darüber abstimmen soll der Bundestag am kommenden Donnerstag.

20 Kommentare
  1. Wenigstens eine gute Nachricht. Freue mich für alle, die noch an Easyboxen rumhängen, dass sie bald erlöst werden können :)

    Tipp für die Nordlichter: EWE/HTP verteilt an seine Kunden immer Fritzboxen, mit geringer Selbstbeteiligung.

  2. Ich hoffe, dass die Sache glatt über die Bühne geht. Kabel BW bzw, deren Nachfolger Unitiymedia, haben mich still und leise von meinem Firmennetzwerk abgehängt, indem sie meine VPN-Verbindungen nicht mehr gestatten.
    Das war’s nun mit meiner Hom Office Tätigkeit!!
    Als Antwort erhielt ich von der hotline: dann buchen Sie halt den Business-Tarif (= deutlich teuerer).

    Mehr muss man zu diesem Geschäftsgebaren nicht sagen.

    Wenn der Routerzwang nicht fällt, wird mein Zuhause kein Internet mehr bezahlen und ich werde viel Geld sparen.

  3. Das wuerde mir sehr gut gefallen. Mein Netzanbieter ist naemlich gerade dabei, den Routerzwang einzufuehren. Das Problem ist, wenn man keine Alternativen hat ausser gar kein Internetzugang.

  4. Einfach Umziehen beinhaltet fristlose Kündigung!!!! Weiterhin könnte man auch die VDS als Grund angeben weil die persönliche Datensicherheit durch Provider nichtmehr gewährleistet wird.

      1. Das ist nur dann richtig wenn sich keine Änderungen ergeben!!!! Oft ist es so das der Vertrag sich ändert zum Beispiel teurer wird dem muss man nicht zustimmen oder andere Faktoren denen man zustimmen müsste!!! Ansonsten sehe ich den Datenschutz also die Sicherheit der persönlichen Daten als Kündigungsgrund an was bei der VDS nicht mehr der Fall ist. Im übrigen kann man einen Vertrag immer kündigen weil ein Vertrag nichts anderes ist als eine beidseitige Willenserklärung. Der Provider sagen wir mal behauptet das geht nicht dann sagt man ok ich habe gekündigt, meine Willenserklärung besteht nicht mehr mit der entsprechenden Begründung. Was ich damit sagen will ohne dem EInverständnis der Menschen ist nichts möglich die Menschen sind sich dessen nur nicht bewußt weil die Meisten gehirngewaschen mittels der Deutungshoheit sind und nur das weitergeben wie sie progranmmiert wurden. Dazu gehört auch ein Link ohne selbst zu denken oder zu verstehen!!!

  5. Ich hab da mal eine blöde Frage… Was passiert, wenn ein Anbieter überhaupt keine Benutzerkennungen hat, sondern die Daten via Mac Adresse verifiziert werden? Siehe z.b. Unitymedia.

    1. EIne mac ist doch eine Benutzerkennung und weltweit eindeutig auf deiner Netzwerkkarte fest als Adresse installiert funktioniert aber nur in deinem lokalen Netz. Im lokalen Netzen wird immer über die Macadresse(peer to peer EIII 802.3) indentifiziert aber mittels Router(ip Adresse) wenn man in andere Netze will. Der Router muss aber immer eine Netzwerkkarte(Mac) in den jeweiligen lokalen Netzen haben. Das hat jeder Provider, die Macadresse ist auf der jeweiligen Netzwerkschnittstelle deines Routers ansonsten würde es nicht funktionieren!!! Wenn man über Internet transportieren will geht es über TCP dann heißt die Adresse Port. Damit die Kommunikation immer funktioniert muss die Kommunikationsvereinbarung immer gleich sein Stichwort Osi-Modell. Wenn man ins INternet will geht die KOmmunikation so. Mac dann IP, dann TCP. Wenn jemand aus dem Internet kommt dann umgekehrt TCP dann IP dann Mac.

  6. Wenn am19/donnerstag der Bundestag das Gesetz verabschiedet könnte ich Freitag den o2router zurückgegeben .mit meinem Linksys Router 1900ac endlich beginnen mich zu vernetzten.o2bietet mir ein kostenfreien Austausch meines DSL Router an, durch premiumrouter homebox2.hab da irgendwie kein bock drauf ,wem es ähnlich geht bitte schreiben-

  7. In Anbetracht der bisherigen Ausrichtung der Digitalpolitik hätte ich damit nicht mehr gerechnet … unfassbar! Das ist Grund zum Jubel, oder? Ein kleiner Lichtblick in einem Meer des verbraucherfeindlichen Wahnsinns.

  8. Das sind ja klasse Neuigkeiten!! Ich habe bereits UM gekündigt wegen Unzuverlässigkeit und IPv6 bei höheren (gebuchten) Geschwindigkeiten und natürlich Routerzwang. Ich habe vor, mit meinem Smartphone auf Webservices zu Hause zuzugreifen. Da brauche ich guten Upload, was bei VDSL besser zu sein scheint. Auf UM-Business habe ich auch keine Lust, da es viel zu teuer ist vgl. mit VDSL bei halben Upload. Das ändert auch nichts an den regelmäßigen Ausfällen und bandbreitenunabhängigen langen Antwortzeiten nachmittags und abends, was ich bei LTE z.B. nicht beobachte… Kann ich für meine Home-Office nicht gebrauchen! Sehe mich gerade im DSL-Markt um…

  9. Hi Leute (betrifft eigenen Router Linksys ), wenn ich zwei Wochen warten muss auf meine neue Zugangsdaten? ist das normal,hab nach der ersten Woche nochmal freundlich nachgefragt bei o2! Antwort kam prompt -bitte gedulden sie sich noch etwas-. ……..

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