Linkschleuder

Informatikstudent muss ins Gefängnis, weil er sein Verschlüsselungs-Passwort nicht herausgibt

I H8 PC by Des Morris Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Wie The Register meldet, muss  der Brite Christopher Wilson, 22, für 6 Monate ins Gefängnis, weil er der Polizei seine Krypto-Passwörter nicht übergeben hat. Damit ist mal wieder „eine Nuss mit einem Vorschlaghammer geknackt“ worden. Die Nicht-Herausgabe ist durch das umstrittene „wiretapping law“ in Großbritannien verboten.

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4 Kommentare
  1. Ich finde auch, dass der Verweis auf diese Meldung viel zu kurz ist und noicht die Tragweite des ganzen gerecht wird. Es ist nämlich auch interessant, warum er gezwungen werden soll seine Passwörter rauszurücken. Bzw. andersherum, wie aus einem Gesetz das angeblich den Sicherheitsinteressen eines Landes dient, hier für relativ banale Anlässe missbraucht wird.

    Aber da es mittlerweile schon soweit gekommen ist, dass 17 jährige ihre eregierten Penisse zur Strafverfolgung fotografieren lassen müssen, ist dies nur ein weiterer Baustein von Rechtsbrüchen den Menschen und Bürgern gegenüber.

  2. Haben die das Gesetz von der Inquisition abgekupfert?

    Paßwörter vergessen ist damit unter Strafe gestellt, es ist eine Beweislastumkehr und ein Willkürparagraph sondergleichen, abgesehen von dem damit ausgedrückten NSA-artigen Anspruch, alles über enien Menschen wissen zu dürfen.

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