netzpolitik TV

Netzpolitik TV 68: Jacob Appelbaum über soziale Netzwerke, Post-Privacy und Überwachungstechnologien

Jacob Appelbaum beschreibt sich selbst als „erfahrener Fotograf, Software-Hacker und Weltreisender.“ Der Tor-Entwickler ist spätestens seit seinem bewegenden Plädoyer für Wikileaks einem breiteren Publikum bekannt. Auf der re:publica haben wir ein Video-Interview mit ihm gemacht, das wir thematisch in drei Clips aufgeteilt haben.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Teil 1 knüpft an seinen Talk mit Dmytri Kleiner an, der auch weiterhin diskutiert wird. In seiner Keynote sagte Eben Moglen, dass wir weg von zentralisierten sozialen Netzwerken hin zu dezentralen Alternativen kommen müssen. Jacob und Dmytri führten dagegen aus, dass das Internet schon immer dezentral war und fragen vielmehr, warum diese Grundeigenschaft zunehmend Zentralen hervorbringt und was man dagegen tun kann:

Teil 2 fragt nach dem Wert von Datenschutz und Privatspähre, was Jacob zu einem Rant über Post Privacy brachte:

Teil 3 nimmt eine globalere Perspektive ein. Wir fragen nach seiner Einschätzung, ob das Internet eher befreiend (Twitter-Revolution) oder unterdrückend (Überwachung) sein kann und wie man am besten mit Überwachungstechnologien umgehen soll:

Hier auch der Link zum Download des ganzen Interviews als .mp4 (160MB)

P.S: Man merkt bischen, dass Jacob nur eine Stunde geschlafen hat :)

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
5 Kommentare
  1. Wie schauts denn mit den Videos zur Republica aus? Die sind die letzten Jahre immer nur sporadisch und nicht in vollem Umfang aufgetaucht.

    Würde gerne Jacobs talk anschauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.