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EU-Kommission schickt Frage an EuGH

Wie lange braucht die EU-Kommission, um eine Frage mit 24 Wörtern zu ACTA an den Europäischen Gerichtshof zu formulieren und zu schicken? Schlappe 40 Tage! Herausgekommen ist: „Is the Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) compatible with the European Treaties, in particular with the Charter of Fundamental Rights of the European Union?“ Man weiß gar nicht, was…

  • Markus Beckedahl

Wie lange braucht die EU-Kommission, um eine Frage mit 24 Wörtern zu ACTA an den Europäischen Gerichtshof zu formulieren und zu schicken? Schlappe 40 Tage! Herausgekommen ist:

„Is the Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) compatible with the European Treaties, in particular with the Charter of Fundamental Rights of the European Union?“

Man weiß gar nicht, was da so lange gedauert hat, vielleicht das ständige Ausdrucken und wieder Einscannen, die Weitergabe in Verlaufsmappen, das Heraussuchen der richtigen Fax-Nummer?

Aber auf die Frage hätte man auch vor 40 Tagen kommen können. Und wahrscheinlich ist die Frage eh obsolet, sollte das Europaparlament im Sommer über ACTA abstimmen und das Abkommen dahin geschickt wird, wo es hingehört – in den Papierkorb.

„ZDFheute in Europa“ hat um 16 Uhr über „Streit um ACTA“ berichtet:

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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12 Kommentare zu „EU-Kommission schickt Frage an EuGH“


  1. Interessant, wie nah der Beitrag im ZDF am zuvor vorgestellten Schema F der Fensehbeitragsproduktion ist. :D


    1. Dennis

      ,

      Da hast du vollkommen recht! :D


      1. Harwin

        ,

        das war auch mein erster Gedanke :)

        die Frau die in ein Haus läuft, einer der auf einem Computer rumklickt und dann ein paar „Experten“ und am Ende wieder die Frau, deren Problem Null Fortschritt erreicht hat.


    2. In der Tat! Das hat schon Witz.

      Es scheint so zu sein, dass man gar keine anders lautende Frage stellen kann under Articel 218(11). Das war das Rechtsproblem, über das es gewiß noch Diskussion gab.


  2. Publicviewer

    ,

    Ausgerechnet den Staubsauger und Fömmler Xavier Naidoo hat sie verbreitet.
    Schon allein dafür müsste sie bezahlen…;-))


  3. Psycho-Heini

    ,

    Ich finde es Außerordentlich bedenklich das im Beitrag am Ende es so dargestellt wird, als wenn die Leute die für ACTA Stimmen würden, Verbraucher wie die Fr. X Schützen würden, weiter Strafrechtlich verfolgt zu werden. Hört Euch einfach das Ende vom Beitrag noch 2–3x an, dann wisst Ihr was ich meine. Sie versuchen es Heutzutage nicht mal mehr mit Subliminals sondern mit rein provokanten Tatsachenverdrehungen. Wenn es nicht so traurig wäre…


  4. […] bundesweiten Protesten im Februar noch nicht vom Tisch. Die EU-Kommission verfolgt es weiter, und schickt Fragen an den EuGH, das EU-Parlament entscheidet voraussichtlich im Juni darüber. Desweiteren behandelt […]


  5. […] Brite Giles Chichester schlägt beispielsweise vor, dass das Parlament nicht vor dem Urteil des EuGH abstimmen solle. Und EVP-Mitglied Daniel Caspary (CSU) möchte mit einem weiteren Änderungsantrag […]


  6. […] Brite Giles Chichester schlägt beispielsweise vor, dass das Parlament nicht vor dem Urteil des EuGH abstimmen solle. Und EVP-Mitglied Daniel Caspary (CSU) möchte mit einem weiteren Änderungsantrag […]


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