Technologie

Meine Playstation gehört mir

Frank Rosengart vom CCC hat im Freitag einen spannenden Gastbeitrag zum Thema Ownership. Hacking und Urheberrecht geschrieben: Meine Playstation gehört mir.


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Doch von Anfang an. Wenn ich ein Mobiltelefon oder eine Spielkonsole kaufe, gehört sie mir. Ich besitze sie und bin ihr Eigentümer – könnte man glauben. Was dem Laien klar erscheint, regeln die Gesetze aber alles andere als eindeutig. Und so hat der Sony-Konzern jüngst einen deutschen Elektrobastler verklagt, der seine Playstation aufgeschraubt und umprogrammiert hat. Das könnte weit reichende Folgen haben: Sollten die Richter die Gesetze zu Gunsten von Sony auslegen, müssten auch all jene Strafen fürchten, die Datenskandale wie jüngst bei Apples iPhone, Googles Android-Handys oder Facebook aufdecken.

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11 Kommentare
  1. Weil der Laie auch seine Konsolen aufschraubt und umprogrammiert :)

    Wenn dann lässt er das machen, und auch nur aus einem Grund.. Kein Geld mehr für Spiele zu bezahlen.. Und das ist ja wohl nicht so ganz legal :)

    1. Das ist eine ziemlich böswillige Unterstellung.

      Noch dazu unhaltbar:
      Habe das auch gemacht, aber kein einziges nicht legal erworbenes Spiel.
      q.e.d.

  2. Mal ganz ohne Wertung fuer die Sony-Aktion:
    Warum wurder der Bastler nochmal verklagt? Weil er „seine Playstation aufgeschraubt und umprogrammiert hat“ oder weil er Informationen hierzu (inkusive Details zum Programm) veroeffentlicht hat?

    1. Ich sehe kein Problem mit keinem von beiden. Er hat für andere Dokumentiert wie er ein Verkaufsfeature auf *seinem* Gerät wieder benutzbar gemacht hat. Und anderen die Möglichkeit gegeben, das auf *ihren* Geräten auch zu machen.
      Was Sony interessiert was Leute mit *ihren* Geräten machen, erschließt sich mir nicht. Und auch nicht, wenn sich darüber ausgetauscht wird.

      1. Damit hat er den Wert des Gerätes erhöht, da es zusätzliche Features erhalten hat. Genauer: er hat dem Gerät wieder den Wert gegeben, den es ursprünglich (vor dem besagten Firmareupdate) hatte. Eigentlich hätte er das Recht, Sony zu verklagen, weil sie ein Feature von der Ware entfernt haben, das er zum Kaufzeitpunkt bezahlt hat.

        Ähnliches gilt für Apples (und neuerdings auch Googles) AppStore: Wenn diese Konzerne Software vom Gerät des Besitzers löschen, wie mit GPL-Software bei Apple geschehen, ist das Diebstahl, also eine Straftat.

  3. @None: Mit weniger Schaum vorm Mund spricht es sich deutlicher! Apple hat noch nie „Software vom Gerät des Besitzers“ gelöscht.

    Bei dem von Dir genannten Fall mit der „GPL-Software“ war es so, dass Apple gezwungen war, die App aus dem Store zu entfernen, weil die GP-Lizenz so bescheuert formuliert ist (klassisches Eigentor).

    Mit „Diebstahl“ oder „Straftat“ hat das nichts zu tun. Eher mit eitelen GPL-Hasen, die sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot gönnen.

    1. Wie war das nochmal? Ich dachte, es ging dabei um bescheuerte Bedingungen von Apple.

      Und was genau ist an der GPL bescheuert? Das wuesste ich auch mal gerne…

      1. Die GPL erlaubt das freie Kopieren und schädigt somit den Respekt vor dem Geistigen Eigentum. Klar das Apple solche Kommunistensoftware die zur gratismentalität und kostenlosen kopieren einlädt in seinem Appstore nicht haben will.

        Schließlich müssen die Programmierer bezahlt werden und das geht nur mit kommerzieller Software die verkauft wird.

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