Berlin: Mitschnitt der Piratenpartei-Pressekonferenz

Phoenix hat heute neben diversen anderen Kamerateams von der Pressekonferenz der Berliner Piratenpartei berichtet und das gibt es bereits als Mitschnitt im Netz:


netzpolitik.org - ermöglicht durch Dich.

Und so sah das von der anderen Seite aus, wie @rka twitterte:

56 Kommentare
    1. Bei dem Satz bin ich auch fast vom Stuhl gerutscht. Und er hatte noch so ein paar versteckte Seitenhiebe an die „Internetausdrucker“.
      Hoffe, die machen ihren Weg!

  1. Ich möchte ja nicht kleinlich sein, aber das direkte Flickr Bild ist copyrighted und darf nur mittels „Grab the HTML/BBCode“ eingebunden werden und erhält dadurch auch gleich einen backlink auf rka’s neuen flickr stream den man so gut featuren könnte.

    ansonsten daumen hoch für die tolle ungezwungene PK

  2. Absolut überzeugende Typen für mich, gerade eben weil sie menschlich rüberkommen und nicht so gleichgeschaltet durch den Politikprozess. Damals war ich bei den Entstehungsprozessen der Grünen dabei, heute wähl ich lieber orange…

      1. Steht in dem verlinkten Artikel. Die Abgeordnetenhaus-Kandidaten haben zum Teil auch Sitze in den Bezirksparlamenten errungen. Sie können aber nicht beide Mandate gleichzeitig wahrnehmen, also bleiben vermutlich BVV-Plätze leer.

  3. Ich bin gespannt, ob die Piraten wegen ihren Transparenzbestrebungen durch die anderen Parteien isoliert werden. Anzeichen von Isolierung sind ja ein guter Indikator für die Kungeleien zwischen den etablierten Parteien.

  4. In der Pressekonferenz bedankte sich der eine Sprecher nur bei den Wählern, nicht aber bei den Wählerinnen der Piratenpartei. Letztere hält er offenbar für ihn verzichtbar. Dazu passt auch der Frauenanteil der Parteien an den gewählten Abgeordneten:
    Grüne: 56,7%
    Linke: 55,0%
    SPD: 35,2%
    CDU: 15,4%
    Piraten: 6,7%

    So was soll besonders überzeugend sein?

    1. *seufz*

      Dieses sinnlose Zwangsgendering verunstaltet unsere Sprache* nun schon seit Jahren … und oft, wenn jemand irgendwo eine mögliche Anpassung vergisst, springt jemand aus dem Busch hervor und hält den Zeigefinger hoch.

      Es ist nunmal so, dass sich die maskuline Form in unserer Sprachhistorie über Jahrhunderte hinweg zum Neutrum abgeschliffen hat. Somit ist implizit erstmal immer jeder Vertreter (auch hier sei, durch eben jene Definition, jedwede weibliche Person mit eingeschlossen) einer Gruppe gemeint. Natürlich ist es manchmal sinnvoll, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden, aber niemand würde ein allgemeines Statement wie „ein Schüler muss in der Lage sein, sich selbst eine Meinung zu bilden“ nur auf männliche Schüler beziehen. Und ein „wir bedanken uns bei allen Wählern“ ist nun wirklich kein Statement, das explizit jemanden ausschließen soll. Meine Mutter fand sich dabei im Übrigen auch angesprochen ;-)

      * (einen komplett gegenderten Text kann man nicht nur sehr schwer lesen, sondern auch gar nicht mehr vernünftig sprechen. Höhepunkt war mal auf einer Schulseite zu lesen: „Wenn ein(e) Schüler(in) mit einem/einer Lehrer(in) ein Problem hat, so kann sich diese(r) Schüler(in) an eine(n) Vertreter(in) der Schülervertretung wenden“.)

      1. Wahnsinnig überzeugend. „Es ist nunmal so, dass sich die repräsentative Demokratie in unserer politischen Historie über Jahrzehnte hinweg zum Standard entwickelt hat. Somit ist implizit immer jeder Versuch, direktdemokratische Elemente einzuführen, sinnlos.“ Klingt stark nach Quatsch, nicht?
        Anders formuliert: Die Piratenpartei ist also strikt emanzipatorisch, was was „Betriebssystem Demokratie“ angeht, aber leider aus dem 19. Jahrhundert was ihre gelebte (nicht die maulheldenhaft vorgeschützte) Geschlechtersensibilisierung anbelangt. Was zählt ist aufm Platz!
        So gut wie die Piraten sich gerade für „Post-Gender“ halten, könnte die FDP sich auch für „Post-Armut“ erklären. Die Probleme werden damit trotzdem nicht gelöst, sie werden nur verdrängt. Dabei müssten die Piraten noch nicht einmal eine Quote einführen – es würde vielen Leuten schon reichen, wenn sie endlich mal einsehen würden dass 14 Männer und 1 Frau im Abgeordnetenhaus für viele Menschen einfach mal ein Problem darstellt. Es bestätigt, zuallererst mal, Vorurteile und kostet WählerInnen-Stimmen sowie Sympathiepunkte. Aber die poser- und reflexhaften Erwiderungen darauf klingen genau so platt und ernüchternd wie jeder Kommentar der CDU zur Vorratsdatenspeicherung.
        In Anbetracht der klaffenden Programm-Lücken ist an den Piraten doch besonders ihr Eingeständnis charmant, zu vielen Themen halt noch keine dolleren Antworten liefern zu können als sie es bislang tun. Ausgerechnet bei der Gender-Debatte hauen viel zu viele Piraten aber immer ordentlich auf die Pauke. Ist es denn so schwer sich mal selbst an die Nase zu fassen und zu sagen: Könnte es vielleicht sein, dass die Gender-Fuzzis da einen Punkt haben? Und wenn dem so ist, könnte man den nicht einfach respektieren und hinnehmen, anstatt ihn mit Pseudoargumenten verdammen zu wollen? Technisch im 21. Jahrhundert, gendermäßig im 19. Jahrhundert, und mir würde schon eine andere Rhetorik reichen um die Brücke zu schlagen. Einfacher gehts eigentlich nicht.

      2. endlich das Kommentar eines vernünftig denkenden Menschen – ideologiefrei – man redet sich mit dem innen ja den Mund fuselig und der Inhalt wird unverständlicher

    2. Wenn mensch nichts anderes zu kritisieren hat, dann zielt mensch mit dümmlichen Unterstellungen (die du ja selbst nicht ernsthaft glaubst (Stichwort Verzichtbarkeit)) auf die unnötige Genderdiskussion. Und das so platt, dass mir eine nette Antwort echt schwerfällt.

      Nur soviel: Ich glaube, dass es Frauen mehr nützt, wenn sie ernst genommen werden, als wenn sie nur als Quotenfrauen existieren. Kompetente und engagierte Frauen (wie auch Männer) sind bei den Piraten herzlich willkommen und werden sich dort wohlfühlen. Die Akzeptanz und Kollegialität ist bei den Piraten nämlich um einiges höher als bei anderen Parteien.

      1. ich hoffe dass es sich die piraten nicht so einfach machen wie du . nils hat einfach recht und das auch noch sehr gut dargelegt. da hilft es auch nichts das ins lächerliche zu ziehen (s.u.). fakt ist nun mal: redet man von politiker denkt man an mann redet man von PolitikerIn denkt man an Mensch.

    3. Ich fordere hiermit eine Abgeordnetenquote für Gender-neutrale, trassexuelle Eichhörnchen und sämtliche sonstigen Gruppen, völlig unabhängig von ihrer Fähigkeit.

      Oh die Person da ist weiblich, schwul, dunkelhäutig, blind, sitzt im Rollstuhl und hat einen Migrationshintergrund! Quote! Und drin!

      Sie hat keinen Plan von Politik? Scheiß egal! QUOTE!!!!!

      1. Wenn aber transsexuelle Eichhörnchen und kleine, geschlechtslose Pelzwesen von Alpha Centauri auch noch einzeln bedacht werden wollen, gehen uns vermutlich bald die Artikel und Pronomen aus (über die Lesbarkeit der Texte will ich da gar nicht erst nachdenken).

  5. Ich drücke den Piraten die Daumen, dass sie tatsächlich stark genug sind, die jetzt folgende Durststrecke zu überstehen, die sie durch das komplette Ignorieren der anderen Parteien erleben werden. Und hoffentlich lassen sie sich nicht einfach zu albernen Aktionen hinreißen, um irgendwie aufzufallen, sondern ordentlich inhaltlich arbeiten.

    1. Es wird für die Zukunft noch eine anstrengende polititsche Arbeit im Netzwerk der Piraten wachsen um politische Nah -und Fernziele zu erreichen. Meine Erwartungshaltung ist niedrg, denn es wird „nur mit Wasser“ gekocht und inhaltliche Arbeit politische Basisarbeit ist eine echte Herausforderung für alle MitgliederInnen -und UnterstützerInnen.

      1. Aber Wasser findet immer einen Weg !

        Ich fand die Pressekonferenz super !!! Sie war sehr menschlich – und bestand nicht aus irgendeiner inhaltlosen Rede die irgendjemand anderes verfasst hat… – andere Parteien, betreiben Pressekonferenzen sowieso nur mit Ihrer Gesellschaftlichen Maske – und letztendlich sind sie dadurch Unglaubwürdig – zumal es ja Inhaltlich völlig egal ist ob man einen Anzug trägt – oder in T-Shirt und Jeans erscheint !

        Das einzige was für die Piraten schwer wird, – ist das die Großen Parteien, – also CDU und SPD im letzten Jahrzehnt – diese 5 Millionen Gesetze erlassen haben, – und ich stelle es mit sehr schwer vor, – sofern man etwas ändern will, – sich zunächst mit diesen Berg an juristischen Kauderwelsch auseinanderzusetzen…

        Aber die Baispolitische Arbeit wird nicht schwer – man braucht eben nur mit Vernuft gekoppelte Idealistische Ziele, – die die Welt aller Menschen verbessert – und dann ist die Basis auch überzeugt !

        Ich gehe davon aus das die Piraten, – in den nächsten Jahren viele neue Mitglieder gewinnt, – und zur nächsten „Berlinwahl“ 13% der Stimmen bekommt… – Sicherlich tut es mir leid, – das ich – wenn ich Piraten wähle, die Grünen und Linken „schwäche“ – andererseits, – waren die Grünen schon in der Bundesregierung, – und die Linke in Berlin beteiligt, – und es es „gefühlt“ viel zu wenig passiert….

        Als linker oder Grüner wähler – hätte ich mir da nämlich vielmehr Blockaden, – Anträge, und Alternativkonzepte gewünscht ! – Die dann so geführt werden, das Politiker aller Parteien, über ein Konzept diskutieren – Kritik üben verbesserungsvorschläge Vortragen und begründen… – Also der Bundestag als Denkfabrik ! – Warum soll denn auch eine Partei, – seine Gesellschaftlichen Verbesserungsvorstellungen nicht mit anderen Parteien diskutierten – und zwar AKTIV ???

        – Dieses merkwürdige Verhalten, irgendwelche Reden zu halten, und immer nur die entsprechende Fraktion klatscht – ist auf jeden Fall wenig Produktiv ! – Was man auch daran sieht, das sich in den letzen 20 Jahren so gut wie nicht geändert hat, – ausser das ich meine PET-Flaschen (Massives Downcycling) überall abgeben kann… – und wenn sich Dinge (in den Großen bekannten Parteien) ändern, – dann meistens 10 Jahre zu spät ! – Windkraft und Solaranlagen sind schliesslich ideen der 80er oder so…. (Wenn man jetzt Windmühlen mal ausser acht lässt)

  6. Ich kann dazu nur sagen, dass ich die PK wirklich gut fand. Diese Leute haben einen riesen Vertrauensvorschuß bekommen: Macht was draus! Wenn die sich in den näschten 2 Jahren Mühe geben, dann schaffen sie 2013 auch die 5%-Hürde.

    Strengt euch an, steht zu euren Zielen, lernt dazu (aber nicht wie geklüngelt wird) und trefft auch mal unangenehme Entscheidungen, die eure Linie vertreten, aber nicht die der Masse.

    Das ist die einmalige Chance was zu ändern, wenn Ihr sie vergeigt, ist es zu spät!

    Ich drücke den Piraten in Berlin die Daumen und werde die Politik dort sehr genau verfolgen.

  7. @Dan001: Wollen Sie etwa den Wählerinnen absprechen auch Wähler zu sein? Im ernst: ich finde diese aufgesetzte Floskel inclusive extra betonter weiblicher Form fürchterlich, auch wenn es ständig von diesen ganzen Genderfanatikern verlangt wird – immerhin ist es quasi eine extra Betonung der Unterschiede…

    b2t: sehr angenehme Pressekonferenz! Ich hoffe nur, dass sie diesen Eindruck auch weiterhin behalten und nicht irgendwann über die eigenen Füße fallen.

  8. Metakritik: Pressekonferenzen sind ja schon immer auch irgendwie nervig. Da sind ein Dutzend Leute, aber Mikrofone gibt’s nur für effektiv anderthalb Plätze. Und die Fragen der Journalisten hört man auch nicht. Wird ja wohl möglich sein, da auch ein Fragenmikrofon herumzureichen. Und wenn nicht immer alle um das gleiche Material buhlen würden, wäre’s vielleicht auch sinnvoller, ein Mikrofon zu nehmen und das Signal halt einfach an die Endgeräte zu splitten, anstatt da mit 10 Mikrofonen den Tisch vollzustellen.

    Aber gut, Menschen sind ja prinzipiell doof :D

    1. Ich wär ja fast aus der Hose gehüpft, als da tatsächlich allen Ernstes ein Fotograf ankam, um den Laptop zu fotografieren. Definiert sich so seriöser Massen-Journalismus? Fotos von Rechnern zu machen?

  9. Phatten Glückwunsch an die Piraten, mir ihrer unverbraucht politischen Stimmung, das Land Berlin und später gar die BRD und dessen Bürger in die Lage zu versetzen endlich „direlkte Demokratie“ zu erleben und zu leben. Mir ist bei der PK aufgefallen, das die etablierte MSM-Journalie, auch diesen Luftzug schon teilweise einatmeten.
    Vielleicht mögen sie (MSM-Medien) ja selbst ihren eigenen schon nach Eigenbeweihräucherung miefenden Pseudojournalismus selbst nicht mehr riechen.
    Freue mich schon auf die ersten Debatten im Landtag, und eure (Piraten) Statements und sachbezogenen Beiträge.
    Viel Erfolg!

  10. Die sind so dumm, dass es weh tut. Hat was von offener Psychiatrie („Willkommen zur PK im Haus 12b der Charité“). Mich freut allerdings der Umstand, dass diese Heinis aufgrund ihrer medialen Präsenz in puncto Öffentlichkeitsarbeit bereits jetzt mehr für die „Digitale Gesellschaft“ (was immer das ist) getan haben, als die „DigiGes“, vulgo „Markus Beckedahl e.V.“ Markus wird unglaublich neidisch sein und daher Ingo Zamperoni (ARD) um ein weiteres Interview bitten müssen, um die grüne Sicht der Dinge darzulegen.

  11. @Sven
    Jap verstehe ich auch bis heute nicht.
    2 mobile Mikros, eins für die Leute vorm Pult eins dahinter, + 2 Tonabnehmer, wo die Journalisten sich einklinken können, dann hat man auch keine 100 Mikros aufm Tisch.

  12. Deren Kernthema ist die Netzpolitik, eine alberne Schimäre. Ansonsten findet sich im Wahlprogramm viel Kurioses, z.B.
    • Nahverkehr in Bus und Bahn zum Nulltarif
    • Keine Verfolgung von Schwarzfahrern mehr
    • „Rauschkunde“-Unterricht in der Schule
    Die haben doch eine Vollmeise. Wer schützt die Gesellschaft vor diesen Amateuren?

    1. Nahverkehr in Bus und Bahn zum Nulltarif macht superviel Sinn, – vor allem wenn man dies mit Abschaffen der Privatwagen in Großstädten verbindet….

      Es gab in Belgien (glaube war Belgien) dafür auch schon einen Test – bei dem die Öffentlichen Verkehrsmittel umsonst waren, und im 5 Minutentakt kamen… – der Effekt war, das viel mehr Leute unterwegs waren, – vor allem Ältere (die sich sonst nicht trauen), – und das viele Geschäfte mehr Kunden hatten…

      Abgesehen davon sollten Mobilität, Bildung, Wohnen & Kommunikation Grundrechte sein – einfach weil die Gesellschaft insgesamt davon Profitiert, – indem es diese Bereichert…

      Weniger Autos in Städten bedeutet übrigens auch weniger Kranke, (durch Lärm und Dreck), weniger Unfällte, – keine Verdreckten Häuserfassaden, – weniger Feinstaub, und alte Gebäude werden nicht mehr (Erschütterungen) beschädigt, und müssen im Anschluss auch nicht teuer Saniert/Umgebaut werden, – wie z.b. das Brandenburger Tor… – ausserdem sind mit weniger Autos mehr Radfahrer Unterwegs, was sich auch wieder positiv auf die Gesundheit auswirkt…

      Insgesamt spart man damit mehr Geld, als es kostet !

      Auch die Rauschkunde hat Ihren Sinn, – damit sich Jugendliche weniger mit Alkopops ins Koma saufen – was andere Drogen betrifft ist es genauso, – besser man sorgt dafür, das die Menschen einen Verantwortungsvollen Umgang damit betreiben können, als das man später viele Alkoholiker und Drogentote hat…….

      Aber das Bildungsthema muss bei den Piraten noch weiter ausgebaut werden… – wie bei den anderen auch….

      1. „Rauschkunde“ hatten wir auch im Chemieunterricht. Hieß nur nicht so. Ist übrigens nicht schlecht zu erfahren, was welche Substanz an welcher Stelle im Körper anrichtet und wie die Folgen aussehen können. Ohne moralische Wertung (ganz böse, böse, böse diese Drogen! *Zeigefinger heb*), sondern rein nüchterne Fakten.

        Zum kostenfreien ÖPNV: scheint grundsätzlich gut zu funktionieren, muss aber an einer echten Großstadt evaluiert werden. Vielleicht lassen sich ja dann die „Kontrolleure“ zu echten „Zugbegleitern“ umbauen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen :)

        ansonsten: sehr gelungene, authentische Konferenz. Mögen die Herren und Damen (ja, da ist auch eine auf der Liste) in Zukunft weiterhin so zwanglos und sympathisch bleiben.

      2. Wenn Busse und Bahnen günstiger WÄREN bzw Kostenfrei im öffentlichen Nahverkehr, würden sie häufiger genutzt.
        Ich würd sogar noch nen Schritt weitergehen und eine (kostenpflichtige) Möglichkeit geben, das man eine Fahrkarte für ganz Deutschland bekommt für nen relativ günstigen Preis.
        Wenn ich an meine Studentenzeit zurückdenke, was ich da mit Bus und Bahn gefahren bin, weil es in den „Studiengebühren“ mit dabei war.
        Heutzutage benutz ich das Auto, weil es mich wesentlich günstiger von A nach B bringt als die Öffis oder die Bahn.
        Und ich habe wesentlich weniger Stress, weil ich (zeitlich) ungebunden bin.
        Also gerade in dem Punkt, müsste die Regierung bzw die Bahn mal anfangen umzudenken.

        Und „Rauschkunde“ halte ich für SEHR sinnvoll.
        Ebenfalls sollten die Piraten darüber nachdenken „Tierkunde“ mit aufzunehmen, damit in den Schulen auch der Umgang mit Hunden und Katzen geschult wird.

      3. In Lehrpläne aufnehmen – ja, bitte! Aber ein eigenes Fach fände ich überzogen (hab‘ aber nichts dazu im Parteiprogramm gefunden – ist das Berlin-spezifisch?).
        Wir hatten in der fünften Klasse in Sozialkunde mal kurz was zu Drogen, aber das beschränkte sich auf „Drogen sind böse, mkay?“. Für echte Erklärungen wie das Zeug wirkt haben einfach die Grundlagen gefehlt. Aber wenn man die Fakten nicht bringen kann, läßt man’s besser gleich – sonst ist es nur lächerlich und unglaubwürdig, und provoziert unerwünschte Kontra-Reaktionen und Selbstversuche.
        Aber vermutlich besteht kein Wille, das Thema sachlich zu diskutieren – sonst müßte man zugeben, daß die Gefählichkeit der meisten illegalen Drogen im Vergleich zu den Legalen massiv übertrieben wird (nicht alle, einige sind wirklich gefährlich).

    2. @Falk Ercker

      Die mit der „Vollmeise“ wegen Rauschkunde gab es schon lange vorher, und zwar in Form der Bayerischen Landesregierung, dessen Kultusministerium jahrelang immer schön aktualisiert einen „Drogenführer“ herausgegeben hat.
      Eine gedruckte Fibel, in der man sich sehr gut und neutral über die verschiedenen Rauschmittel und ihre (Neben-)Wirkungen informieren konnte. Eben vor diesem Hintergrund, dass, wenn man Drogen nimmt, dies wenigstens informiert tut und die Risiken (aber auch die Genüsse) kennt.

      Die „Freie Fahrt für Freie Bürger“ -Forderung wurde in Hasselt (Belgien) schon erfolgreich umgesetzt: http://de.wikipedia.org/wiki/Personennahverkehr_in_Hasselt

    1. sorry, aber für solche hirnverbrannte Presse sind doch nicht die Piraten, sondern die „Journalisten“ anzuklagen. Ich wette, an jedem Menschen findet sich irgendetwas, das man ins Lächerliche ziehen kann. Und die Kommentare vom Express zu den Kandidaten sind in etwa auf dem Niveau, das ich vom RTL-Bericht der Gamescom kenne. Also noch unter BILD-Niveau.
      So ist es bei genauerem Nachdenken z.B. auch nicht verwunderlich, dass sich ein Homosexueller für Queer-Politik einsetzen will. Wer daran etwas anstößig findet, der gehört 50 Jahre in die Vergangenheit versetzt.

  13. Datenschützer mit Facebookaccounts sind KEINE Datenschützer.

    So sehr ich mir „frische“ Parteien wünsche, aber ‚frisch‘,’anders‘,’neu‘ sind für mich keine Kriterien zu wählen.
    ‚Transparenz‘ kann ein Grund für mich sein, aber ich brauche viel mehr (zB. außenpolitische Positionierungen) und ehrlich gesagt kommen sie mir viel zu unvorbereitet vor.
    Auch gefällt mir ihr Selbstverständnis nicht: ‚Die Andern waren so schlecht, das sich die Wähler was neues gewünscht haben‘ Hätte mir gewünscht, das sie ihre Inhalte dafür verantwortlich gemacht hätten, mit denen sie die Wähler überzeugen konnten.

    Ich gebe aber noch nicht auf – sie , vielleicht nicht diese Redner, haben das Potential ’ne richtig gute Partei draus zu machen.

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