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Plündern und brandschatzen

Niclas Sarkozy begründet die französischen Urheberrechtsverschärfungen:

„Musikalische Werke plündern, Filme plündern, literarische Werke plündern, weil das alles geht, ohne Respekt für den, der das geschrieben hat, der das komponiert hat, der das in Szene gesetzt hat, das ist Mord am Geschaffenen (…) ich bin nicht gewählt worden, damit man im Supermarkt stehlen darf.“ […] Wenn das Gesetz erstmal in Kraft sei, „dann kann das Internet endlich ein fantastischer Ort für die Kreativität und den Austausch sein und kein wilder Dschungel, wo es erlaubt ist, die Werke der Kreativen zu plündern.“

Was für ein Schwachsinn.

8 Ergänzungen
  1. Herb.

    Klingt nach einer Agenda für fr.creativecommons.org (die es ohnehin schon gibt).

    Etwa so:

    “Musikalische Werke plündern, Filme plündern, literarische Werke plündern, weil das alles geht, ohne Respekt für den, der das geschrieben hat, der das komponiert hat, der das in Szene gesetzt hat, das ist Mord am Geschaffenen (…) dafür haben wir Creative Commons, um das zu verhindern. Sarkozy ist nicht gewählt worden, damit man im Supermarkt stehlen darf, sondern die Gesellschaft und ihr künstlerisches Schaffen zu stützen.” […] Wenn das die Commons erstmal von der breiten Masse angewandt werden, “dann kann das Internet endlich ein fantastischer Ort für die Kreativität und den Austausch sein und kein wilder Dschungel, wo es notwendig ist, die Werke der Kreativen zu plündern.”

  2. Der Mann spricht von Diebstahl?

    Mal sehen, wenn seine Regierungs- bzw. Machtzeit vorbei ist – was dann dem Volk so alles fehlt?

    Von was wird man dann sprechen?

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