Netzpolitik

Nur für Journalisten: Rede der Bundeskanzlerin beim IT-Gipfel

Vielleicht kann mir ja jemand mal den Sinn erklären, warum die Rede der Bundeskanzlerin beim 4. Nationalen IT-Gipfel nur im Internet-Informationssystem der Bundesregierung für Journalisten zu finden ist? Sonst stehen doch auch eine Menge Reden von ihr auf der Webseite und immerhin hat sie an einem öffentlichen Ort gesprochen. Abgesehen davon wurde ihre Rede im Vorfeld auch in Richtung „Regierungserklärung fürs Internet“ hoch geschrieben. Da kann man doch erwarten, dass sich interessierte Bürger darüber informieren wollen.


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Auf jeden Fall hab ich keinen Zugang zum Internet-Informationssystem der Bundesregierung für Journalisten. Ich hab zwar gerade einen beantragt, aber wer weiß, wie lange die zum freischalten brauchen. Falls jemand Zugang hat, würde ich mich über eine Kopie der Rede freuen. Wir stellen gerne etwas Serverplatz zur Veröffentlichung, wenn die Bundesregierung gerade etwas Knappheit hat.

Update: Geht doch. Nun ist sie offiziell online zu finden.

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8 Kommentare
  1. Nana, was fällt euch auch ein die Bundeskanzlerin belästigen zu wollen.

    So wie der junge Herr der Sie nach Herrn Schäuble fragte. ;) Immerhin vertraut Sie ihm, auch wenn er vergaß 100.000 DM erhalten zu haben. Wie kann man sich bloß erdreisten sowas zu hinterfragen.

    Jaja, sie ist die Kanzlerin aller Deutschen, ist schon richtig…

  2. Hallo Markus,

    ich hätte eine bitte was die Thematik „update“
    angeht. Könnte man die Updates mit einer Uhrzeit
    versehen? Kommt zwar nicht oft vor, aber interessant
    wäre das schon.

  3. Es ist durchaus normal, dass eine solche Rede erst später auf der Website des Bundeskanzleramtes auftaucht, das hat nichts mit Regierungs-Informationssystemen zu tun. Frau Merkel ist zweimal vom Manuskript abgewichen und das wurde eingearbeitet. Fefe würde WP-like von „gesichteter Revision“ sprechen. Insgesamt war es eine der besseren Reden, mit dem erklärten Unterton, die digital Natives nicht außen vor zu lassen.

    Aber natürlich war es auch nicht dieses „laute Denken“, was unser neuer Innenminister auf seiner PK vorführte, ganz anders als Vorgänger Schäuble. –Detlef

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