Demokratie

Netzpolitik-Podcast 077: Gesine Schwan über Demokratie

Der Netzpolitik-Podcast 077 ist ein Gespräch mit Gesine Schwan, die aktuell für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert. In dem knapp 55 Minuten Podcast unterhalten wir uns über Demokratie und Partizipation im Allgemeinen und schneiden verschiedene Unterthemen an. Gesine Schwan erzählt, warum sie für das Amt kandidiert und wie sie die Rolle der Bundespräsidentin ausgestalten will. Ein Schwerpunkt soll sein, den Bürgern wieder mehr Glauben an die Demokratie zu vermitteln. Insofern reden wir auch darüber, wie zivilgesellschaftliches Engagament gestärkt werden kann. Ein bisschen schneiden wir gegen Ende auch Internetthemen an.

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Vor dem Interview hatte ich auf Twitter nach möglichen Themen und Fragen aufgerufen und einige der Fragen dann in das Gespräch integriert.

Wenn ich den Bundespräsidenten wählen könnte, würde ich mich bei den aktuellen Kandidaten für Gesine Schwan entscheiden. Aber leider wird der Bundespräsident nicht von den Bürgern gewählt, sondern von der Bundesversammlung. Warum das Procedere historisch so gemacht wurde, ist auch Thema im Podcast.

Hier ist die 35 MB große MP3.

Gesine Schwan bloggt auch selbst, was aber auf ihrer Webseite etwas untergeht, weil man dem Blog aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen keinen RSS-Feed geschenkt hat.

(Quelle des Bildes: CC-BY-SA frans.huegel für Wikipedia)

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6 Kommentare
  1. Interessanter Interview-Partner und gutes Thema.

    Leider lässt du sie ein bisschen viel reden. Ich hätte mir ein wenig mehr Fragen gewünscht, die das Gespräch voran treiben und leiten. Sicherlich ist dies bei einer solchen Persönlichkeit schwer. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass du selbst mit Frau Schwan sympathisierst.

    Insgesamt ist das aber ein sehr interessantes Interview mit guter Thematik.

    P.S: Wessen Handy hat die ganze Zeit im Hintergrund gepiept? :-P

  2. “Wenn man lernt zu übersetzen, was sie wirklich sagen”
    Wie bringen wir die Menschen nur dazu, einfach die Klappe zu halten. Ausgelutschte Worthülsen, schön geschmückt mit Aneinanderreihungen von Schlagworten – jämmerlich, heuchlerisch.
    Nach der Frage, was sie unter Demokratie verstehe, sei auf das Wörtchen “Chance” zu achten. Die viel gepriesene Chancengleichheit Made by Merkel ist nichts anderes.
    Jeder “SOLL” die “Chance” haben …
    Was sagt uns das denn? Ich sehe darin die Ellebogengesellschaft die wir bereits haben. Es sollte auch klar sein, dass diese Regierung dabei ist, die gesamte Infrastruktur Deutschlands zu verkaufen um sie danach teuer mieten zu können. Die so genannte Chance reicht für eine sehr kleine Minderheit – das war’s auch schon. Ich kann dieses ewige gequatschte nicht mehr mit anhören.
    Wer die Umstände ändern will, der muss das System abschaffen – und zwar vollständig.
    Wer kann ein einziges Beispiel nennen, der den “NUTZEN des deutschen Volkes gemehrt” hat? – (den Nutzen zu mehren… (kommt übrigens im Amtseid vor, den man schwört)
    Andreas

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