Freitag.de hat mich zu „Onlinewahlkampf als Einbahnstraße?“ interviewt:
Wie gehen die Politiker mit dem Kontrollverlust um, der sich durch das Feedback der Wähler eröffnet?
Das ist eine spannende Frage, die sich im Wahlkampf immer wieder stellen wird. Die Offenheit der Kommunikation stellt die gewohnten Regeln auf den Kopf. Einige Erfahrungen in den letzten Monaten zeigen, dass noch nicht alle Politiker damit umgehen können. Bestes Beispiel ist der Abgeordnete der Linken, Lutz Heilmann, der die Wikipedia abschalten ließ.
Welche Parteien werden in diesem Jahr als professionelle Onlinewahlkämpfer bestehen – und welche eher nicht?
Das Rennen werden wohl SPD, FDP und Grünen machen. Wer die intelligenteste Online-Kampagne machen wird, ist derzeit noch nicht abschätzbar. Die Parteien stellen sich gerade erstmal auf.