Mit dem Tagesspiegel kann man derzeit wieder viel Spass haben. Erstmal versuchte sich Joachim Huber an einem Text über die Piratenpartei. Dabei hatte er aber offensichtlich vorher vergessen, sich mit dem Parteiprogramm zu beschäftigen und fabuliert etwas über das kostenlose Internet. Felix Schwenzel kommentiert das passend auf Wirres.net: joachim huber bellt das internet an.
Und heute steht zumindest auf Tagesspiegel.de in einem Artikel über den Webwahlkampf und auch etwas Netzpolitik die Aussage, dass die FDP eine „webaffine“ Politik machen würde. Begründet wird die Aussage u.a. damit, dass die FDP Reformen des digitalen Urheberrechts offen gegenüber stehen würde. Das wäre mir aber vollkommen neu, denn dann könnte man tatsächlich in Betracht ziehen, sie auch mal im Bereich Netzpolitik zu empfehlen. In ihren Positionen und Aussagen fordert sie aber stattdessen immer ein starkes Urheberrecht und ein scharfes Vorgehen gegen Urheberrechtsdelikten. Das ist das komplettes Gegenteil einer „webaffinen Politik“.