Das Bundesjustizministerium veranstaltet Anfang Mai eine Konferenz über die Zukunft des Urheberrechts. Freundlicherweise habe ich dazu die Einladung bekommen mit einem PDF zur Anmeldung. Das soll man faxen oder ausfüllen und zurücksenden. Da ich viel unterwegs bin und seit Jahren zuhause keinen Drucker mehr habe und brauche, dachte, dass ich mich einfach per Mail anmelde und alle relevanten Informationen mitschicke.
Etwas verwunderte mich zwar die Mailadresse copyrightconference@online.de (Kein Scherz – Wahrscheinlich sind dem BMJ die Mailadressen ausgegangen). Gerade bekam ich aber die Antwort: Ist nicht. Anmeldung geht nur, wenn ich das PDF bearbeite. Dazu soll ich den Adobe Reader verwenden. Diesen brauche ich aber in der Regel nicht, weil ich freie PDF-Reader nutze. (Abgesehen davon konnte ich hier auf einem anderen Linux-Rechner das Formular mit Adobe nicht bearbeiten).
Soviel zum Stand der Behördenkommunikation in Deutschland im Jahre 2009. Die Logik hab ich immer noch nicht verstanden, warum ich mich nicht mit allen relevanten Informationen per Mail anmelden kann. Ich hab jetzt nochmal nachgefragt und auf das Ziel der Bundesregierung verwiesen, Offene Standards in der Behördenkommunikation einzusetzen. Mal schauen, was als Antwort kommt.